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Brexit-Votum: So gespalten ist Großbritannien
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Die Brexit-Abstimmung zeigt: Durch Großbritannien geht ein Riss. Nord gegen Süd, Jung gegen Alt, Arm gegen Reich. Die interaktive Wahlkarte.

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mam71 24.06.2016, 09:26
1.

Na ja, selbst in den Regionen, die für "Bleiben" gestimmt haben, lag die Brexit-Quote bei rund 40%. Stürmische Begeisterung sieht wohl anders aus.

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eryx 24.06.2016, 09:27
2.

Alleine diese Karte wird zukünftige Abstimmungen bestimmen: "Schaut her, die im Süden sind ganz anders, als wird".

Wenn man nur einmal einen Blick in die Zukunft werfen könnte. Cameron wird vermutlich als der Premier in Erinnerung bleiben, der Großbritannien nachhaltig Schaden zugefügt hat und vermutlich auch die Einheit der Insel auf dem Gewissen hat.

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in_peius 24.06.2016, 09:31
3. Es wird vermutlich...

so ablaufen, wie es regelmäßig ist:
Diejenigen, die sich von rechten Demagogen haben zu einer Stimmenabgabe gegen den Verbleib verführen lassen, werden die Konsequenzen am stärksten zu spüren bekommen und -hier kommt dann die zumeist mangelnde Bildung ins Spiel- in fünf Jahren waren es wieder "die da oben", die die Misere verursacht haben sollen.

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Mondaugen 24.06.2016, 09:32
4. Typisch

Mal wieder ein klares Bild: junge, gebildete Wähler entscheiden mit dem Kopf, älteres Prekariat mit dem Bauch. Die Briten schneiden sich ins eigene Fleisch, aber eigentlich waren sie nie Teil der EU (ständige Sonderlocken). Der Pfundabsturz ist nur ein Vorgeschmack auf die Probleme, die das UK jetzt bekommt. Schotten und Iren werden jetzt auf Unabhängigkeit (Schottland) und Wiedervereinigung(Irland) drängen, United Kingdom ade!

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R.Kiesl 24.06.2016, 09:34
5. Brexit und die Folgen

Die Demagogen in Großbritannien wie Johnson und Farage haben sich durchgesetzt und den Menschen ihr Zerrbild vermittelt.

Für die EU und vor allem die EU-Kommission wird es nun darauf ankommen, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, die Demokratie wieder in den Vordergrund zu stellen und den Menschen zuzuhören. Ob das mit einem Steuervermeider an der Spitze und einer wirtschaftshörigen Kommission gelingen kann, ist allerdings fraglich.

Boris Johnson kann man nur viel Spaß bei den Austrittsverhandlungen wünschen und beim Versuch, die Zukunft für UK ohne die EU zu managen. Einfach wird es sicher nicht, weil die Erpressungsmethoden der Vergangenheit unter Cameron nun nicht mehr greifen werden.

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R.Kiesl 24.06.2016, 09:38
6. Brexit und die Folgen

Die Demagogen in Großbritannien wie Johnson und Farage haben sich durchgesetzt und den Menschen ihr Zerrbild vermittelt.

Für die EU und vor allem die EU-Kommission wird es nun darauf ankommen, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, die Demokratie wieder in den Vordergrund zu stellen und den Menschen zuzuhören. Ob das mit einem Steuervermeider an der Spitze und einer wirtschaftshörigen Kommission gelingen kann, ist allerdings fraglich.

Boris Johnson kann man nur viel Spaß bei den Austrittsverhandlungen wünschen und beim Versuch, die Zukunft für UK ohne die EU zu managen. Einfach wird es sicher nicht, weil die Erpressungsmethoden der Vergangenheit unter Cameron nun nicht mehr greifen werden.

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sickandinsane 24.06.2016, 09:46
7. England vs. Schottland

Das Problem ist nun, dass die Schotten quasi von London aus diktiert wird, sie EU zu verlassen, obwohl Schottland (und Nordirland) geschlossen gegen einen Auatritt gestimmt haben. Somit bleiben eigentlich nur England und Wales. Ich bin wirklich gespannt, ob das Vereinigte Königreich auch noch zerfällt aufgrund dieser Entscheidung. Desweiteren finde ich es nicht gut, dass die Alten für den Brexit sind und die Jungen dagegen. Den Alten könnte es fast egal sein, die Jungen haben ihre Zukunft noch vor sich und wollten die EU. Kurz gesagt ein sehr gespaltenes Land, aber in einigen Ländern der EU sieht es nicht anders aus. Reformen sind nötig, sonst zerbricht alles. Weil ich bin eigentlich für die EU, nur in der jetzigen Form finde ich sie auch nicht gerade den Hit.

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mirroroffline 24.06.2016, 09:48
8. Direkte Demokratie?

Es ist paradox: da engagiere ich mich für mehr Bürgerbeteiligung durch Volksbegehren und dann wieder ein herber Rückschlag: Gesiegt hat dumm gegen schlau, alt gegen jung. Wer muss den Karren aus dem Dreck fahren? Die jungen Schlauen. Was die Briten ihrer Jugend da aufbürden, ist eine Sauerei. Ich bin ab heute überzeugt: Keine Volksabstimmung zu solch komplexen Themen – niemals!

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Butenkieler 24.06.2016, 09:48
9. tschüss

Wenn die Mehrheit nicht mehr will, dann sollen sie doch gehen. Dann aber ganz und ohne Sonderrechte für ein vielleicht zurück. Dann sollen aber auch alle Briten, die in der EU die Freizügigkeit genießen, zurück ins Mutterland gehen müssen.

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