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Brexit: Wagenknecht fordert Referenden über EU-Verträge in Deutschland
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Die Menschen sollten selbst entscheiden, wie die EU aussehen soll, findet Linksfraktion-Chefin Wagenknecht. Sie verlangt Volksabstimmungen. Aus der Union kommt nach dem Brexit Kritik am Agieren in Brüssel.

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it--fachmann 28.06.2016, 09:30
10. So ein Blödsinn

Soll nun auch der AfD-Pöbel zum Weichensteller für die Zukunft unseres Landes werden? Das GG hat Volksentscheide aus gutem Grund ausgeschlossen. Die Begründung dafür sieht man aktuell in GB, wo das Volk das Land in die politischen und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit gestimmt hat. Alle die nur einen Funken politischen Verstand habe, sind entsetzt über dieses Referendum.

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romeov 28.06.2016, 09:32
11. So lange

...keine Pegida-Ideen einfließen ist für die Linken die Welt dann in Ordnung. Wie kann man so wenig Lehren aus einem Ereignis, dass gerade stattgefunden hat - dem Brexit. Gerade sie sollte doch wissen, was diesbezüglich, gerade in den "neuen Bundesländern" los sein wird. Was ist, wenn die rechten Rattenfänger eine Kampagne hinlegen und nach ihrem Gusto die EU gestalten wollen?

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mariakar 28.06.2016, 09:32
12. Hier irrt Frau Wagenknecht zum Teil.

"Solange die Menschen erleben, dass durch Brüsseler Einmischung ihre Renten ....geringer". Das mag für Deutschland zutreffen. Für die meisten anderen Mitgliedsstaaten dürfte das so nicht gelten. Dort sind die Renten bis zur Wirtschafts/Bankenkrise dank der aus Brüsseln sprudelnder Mrd. massiv gestiegen. Die Länder haben gießkannenweise Wohltaten ausgegossen. Bestes Beispiel Griechenland und Spanien.
Und noch heute sorgt die EZB dafür, dass durch die Null-Zins-Politik sich diese Länder Geld am Kapitalmarkt für Umme besorgen können. Als kein Anreiz, die Haushalte in Ordnung zu bringen. Bezahlen darf das der deutsche Bürger mit seiner dahinschwindenden Altersversorgung.

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iffelsine 28.06.2016, 09:33
13. Die Deutschen würden genauso bescheuert abstimmen,

wie die Briten. In Deutschland wäre nach Merkels Willkommensruf auch die Mehrheit für den Austritt aus der EU und der CDU ;o)

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adolfo1 28.06.2016, 09:33
14. Underground people

UNDERGROUND PEOPLE, das ist die Zukunft für viele unserer Mitbürger. Bekanntlich haben wir in der BRD bereits ca. 10 Mio. Personen (mit oder ohne Job), die nur mit Hilfe des Staates überleben und ca. 3 Mio. Kinder, die als arm eingestuft werden (Bericht Wohlfahrtsverbände), was soziale Ausgrenzung bei uns bedeutet. Die Hauptgründe dafür sind: Globalisierung (Jobs jetzt in Asien und Teilen Osteuropas), Modernisierung von Arbeitsprozessen (10 Mio. weitere Jobs in Gefahr), sowie in der BRD auch teilweise die Folgen der Wiedervereinigung. Die BRD hat es zwar geschafft (TV-Bericht) von 2003 bis 2013 ca. 3 Mio. Bürger wieder in Arbeit zu bringen, allerdings bei gleichbleibendem Arbeitsvolumen (prekäre Beschäftigungsmodelle).
Die Beseitigung dieser Elendszustände (Armut nimmt zu) sollte Priorität unter den Politikern einnehmen. Längst überfällig ist eine Analyse hinsichtlich der Wirtschaftslage
der westeuropäischen Länder, deren Zukunftsaussichten, mit einer Gegenüberstellung des verfügbaren Arbeitnehmerpotentials (Bildung/Ausbildung). Vermutlich würde man dann per Saldo feststellen, dass ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung "abzuschreiben" ist, ohne kurz- oder mittelfristige Aussicht auf lohnenswerte Arbeit. Frau Wagenknecht spricht einen Teil unserer Probleme (Renten, prekäre Jobs) zwar an,
aber wo bleiben die konkreten Vorschläge für gerechtere Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme. Gibt es überhaupt einen Ausweg? Warum wird darüber nicht öffentlich diskutiert? Den BREXIT etc. auseinander zu nehmen bringt uns doch nicht weiter.

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peterbond2 28.06.2016, 09:33
15. Frau Wagenknecht

ist eine der letzten Demokratischen Politikern dieses Landes.
Mal abgesehen das ich denke das der ganze Hyphe jetzt um England eines zeigen soll. "Seht her, das passiert wenn ihr das Volk befragt"

Natürlich es es das besten was dem Volk Englands passieren konnte.

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nadennmallos 28.06.2016, 09:34
16. Ein vernünftiger, berechtigter Vorschlag ...

... nicht zuletzt wenn man die von Emotionen geprägten Aussagen unserer EU und Landespolitiker liest. Ein Europa, das zusammenwachsen soll, muss sich über die Europäer definieren, nicht über ein paar Politiker. Klare, politische Richtlinien sind notwendig, aber wesentliche Entscheidungen (muss fallweise geklärt werden) sollten von den Bürgern getroffen werden. In der Vergangenheit (z.B. Griechenland)wurde es sehr deutlich, wie hilflos und zugleich selbstherrlich eine kleine Gruppe von EU- und Landespolitikern agiert hat.

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kritischer-spiegelleser 28.06.2016, 09:35
17. Wäre richtig und sinnvoll

aber wird es nicht geben. Weil der Ausgang der Politik klar ist! Unklar ist allerdings wie lange der Bürger noch in seiner Meinungsäußerung interdrückt werden kann. Denn die EU spielt weiter und will immer mehr Macht. Siehe Artikel über mehr militärische Verantwortung! Die EU hatte nie eine militärische Verantwortung!

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xvxxx 28.06.2016, 09:36
18. repräsentative Demokratie

Deutschland hat, nach den Erfahrungen der Weimarer Republik und des 3. Reiches, eine repräsentative Demokratie.
Und das ist gut so, weil damit Entscheidungen nicht auf ein schlichtes Ja/Nein auf Basis von demagogischen Lügen reduziert werden, sondern ausgewogen getroffen werden können.
Der Bürger sollte den wählen, dem er zutraut seine Ansichten am ehesten zu vertreten.
Und wenn man keinen findet, und mit seiner Einzelmeinung nicht alleine steht steht es jedem frei eine Partei zu gründen.

Gerade die britische Abstimmung ist Beweis, wie aus Grundhaltung und teilweise echter Überzeugung, blanken Lügen und gelungenen Werbeauftritten sowie reinen Machtspielchen ( Johnson vs. Cameron) eine nicht mehr umkehrbare Entscheidung getroffen wird.

Es gibt Fragen, die kann man nicht simpel mit "Ja" oder "Nein" beantworten.

Bei uns existieren immer mehr menschen , die nicht willens sind sich mit Argumenten auseinander zusetzen sondern sich Ihre Meinung auf Basis von Schlagworten bilden.
Einer solchen Abstimmung will ich nicht unsere Zukunft anvertrauen. Unsere Politiker und unsere Parteien haben viele Schwächen, unter anderem dass sich die Parteienkultur teilweise verselbstständigt ( z.B. ist es praktisch den Parteien nicht mehr möglich öffentlich eine Sachdiskussion zu führen, es muss immer eine Show sein) . Aber Volksabstimmungen sind sicher nicht die Antwort.

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deepocean 28.06.2016, 09:36
19. Weltfremd!

Die Publizitätssucht dieser Dame ist ja bekannt. Und wie auf Ansage.... einmal mehr kommt sie mit Forderungen, aus dem Bereich Ponyhof-Romantik...... Dass die Eu ein Konstrukt ist über das man sicher streiten kann, aber es Bedarf einer gehörigen Portion Sachkenntnis, um zu erkennen, dass wir alle davon sehr profitiert haben.... und werden! Unter dem Deckmantel wahnsinnig demokratisch sein zu wollen, will sie einmal mehr das Volk benutzen,..... was ja hoffentlich nicht gelingen wird!

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