Forum: Politik
Brief an die EU: Johnson will nachverhandeln - und den Backstop aushebeln
Toby Melville/ REUTERS

Boris Johnson besucht Berlin und Paris - und will offenbar Verhandlungsbereitschaft suggerieren. In einem Schreiben an den EU-Ratspräsidenten schlägt er eine Übergangslösung beim Backstop vor. Darauf kann die EU kaum eingehen.

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lutzi-lange 20.08.2019, 07:36
40. Es reicht !

Wie zu erwarten werden jetzt ständig wieder Artikel über den Brexit veröffentlicht.
Lesen werde ich sie erst dann wieder wenn er endlich vollzogen wurde.

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fatherted98 20.08.2019, 07:37
41. unverständlich...

....warum die EU so an der Nord-Irland Regelung festhält....kann uns doch egal sein wenn die in Belfast sich künftig wieder die Köpfe einschlagen....ist dann schließlich das Problem von UK.

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Joe Amberg 20.08.2019, 07:37
42. Exakt!

Zitat von ctrader62
Die EU fordert regelmäßig von anderen Regionen Konflikte zu lösen und sich zu mäßigen. Im Fall des Brexit sehe ich nur absolute Sturheit, die auch eine positiv kooperative Zukunft nach dem Brexit verbaut oder emotional sehr erschwert. Warum durfte bisher nur über den Austritt verhandelt werden und nicht über die zukünftige Zusammenarbeit ? Ich glaube hier hat der Friedensnobelpreisträger EU keine nobelpreiswürdige Gesamtleistung erbracht. Auf den Beitritt von Albanien hinzuarbeiten, die zweitgrößte Volkswirtschaft in Europa und die mächtigste militärische Kraft in Westeuropa aber ziemlich kompromisslos abzuservieren empfinde ich nicht als angemessen und nicht im Sinne der Gründungsväter Adenauer und der Gaulle. Wenn schon der Maastricht Vertrag schulterzuckend nicht eingehalten wird, besteht man im Fall des UK auf jedem Detail des Status Quo des Binnenmarktes. Wirklich völlig alternativlos ?
Geradezu absurd, wie stur Brüssel an ihrem Kontrukt festhält.
Dabei ist völlig klar, dass ein souveräner Staat diese Backstopp "Lösung" niemals unterschreiben kann, er würde sich ja bis in alle Ewigkeit der EU unterordnen.

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stefan1904 20.08.2019, 07:38
43. Langweiliges Pokerspiel

Kurz vor Ende der Frist wird man sich wieder auf eine Verschiebung des Brexits verständigen, was dann von beiden Seiten als Sieg verkauft werden wird.

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frenchie3 20.08.2019, 07:39
44. @25 Was ist da eigentlich so schwer zu kapieren?

GB will weg. Raus. Tschüss. Wenn Ihr Partner Sie nicht mehr liebt (und Sie noch für alles ungerechterweise verantwortlich macht und die Kinder aufhetzt) und weg will und Sie haben Gütertrennung gehen Sie hin und bieten noch das halbe Haus und monatliche Zahlung an??

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perello 20.08.2019, 07:42
45.

Englands Hebel ist so kurz, dass er praktisch nicht zu greifen ist. Ohne Abkommen fällt das Land aus allen Handelsverträgen raus, d.h. auch aus der WTO. Dort müssen sie sich erst bewerben.
Frankreich, die EU, müssen ZWINGEND Grenzkontrollen errichten, die Zäune hochfahren. Der Grund ist ganz einfach. Ohne eine Handelsabkommen dürfen sie einem Land nicht einfach so Zölle erlassen und Zugang zum eigenen Markt ermöglichen. Täten sie dies, so müssten sie dies gemäß dem sog. Meistbegünstigungsprinzip auch ALLEN anderen Ländern in gleichem Maße ermöglichen, deshalb wird es zunächst eine harte Grenze zwischen EU und UK geben müssen. Das ist allen Beteiligten bereits seit gut drei Jahren klar.
Es muss den europäischen Regierungen klar sein, dass ein Einknicken gegenüber dem Lügner Johnson, der die EU und all seine Institutionen über Jahre hinweg verunglimpft hat, als große Schande gewertet würde. Es muss hart geblieben werden!

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frenchie3 20.08.2019, 07:43
46. @28 Yo man, ist schon wahr

Zitat: "Eine solche Grenze gibts auch zwischen Deutschland und der Schweiz". Der kleine Unterschied ist daß Deutschland nicht den Nordteil der Schweiz besetzt hat und die Katholen und Evangelen in beiden Ländern sich nicht gegenseitig abmurksen wollen.

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Poli Tische 20.08.2019, 07:55
47. Der Lügenbaron kocht halt auch nur mit Wasser.....

..... und daraus allein wird halt mal keine deftige Fleischbrühe. Wenn er den Zugang zu den Märkten in Europa als Mitglied kappt, dann muss er auf seiner Insel halt für die Eigenversorgung der Bevölkerung planen. Darüber hätte er sich schon mal Gedanken machen können, bevor er die Insulaner mit seinen plumpen Lügen in den Brexit getrieben hat. Endlich muss er nun die Suppe auslöffeln, die er sich und anderen eingebrockt hat. Europa sollte hierzu selbst das Salz verweigern......

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123rumpel123 20.08.2019, 07:56
48. xxxx

Zitat von Spon_Client
Boris Johnson will also einen irischen Bürgerkrieg riskieren, um aus der EU aus zu treten. Und verhindern, das sich in Nordirland blühende Landschaften entwickeln, die Schotten und Waliser aus der UK austreten, während UK zu einem Arbeiterarmutsland wird.
Bevor Sie hier von Bürgerkrieg !faseln" sehen Sie sich das CTA-Abkommen (Common Travel Arrangement) an. Und danach erzählen Sie uns noch einmal das Märchen von der "Festen Grenze".

Danke.

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GeMe 20.08.2019, 07:56
49. @Joe Amberg Heute, 07:37: Backstop

Zitat von Joe Amberg
Geradezu absurd, wie stur Brüssel an ihrem Kontrukt festhält. Dabei ist völlig klar, dass ein souveräner Staat diese Backstopp "Lösung" niemals unterschreiben kann, er würde sich ja bis in alle Ewigkeit der EU unterordnen.
Dass die Idee des Backstop aus GB kam, ist ihnen sicherlich bekannt. Die EU hat diese Idee in den Ausstiegsvertrag aufgenommen, weil GB das wollte. Es war ein Zugeständnis an GB.

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