Forum: Politik
Brief an Obama: "In Berlin können Sie von klugen Europäern lernen"

Barack Obama will als Präsident vieles anders machen als Amtsinhaber Bush - vor allem eine neue Außenpolitik. Der ehemalige US-Präsidentenberater Norman Birnbaum wünscht sich mehr Klugheit im Weißen Haus. SPIEGEL ONLINE veröffentlicht exklusiv seinen offenen Brief an den Kandidaten.

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Daniel Hoogland 23.07.2008, 15:51
1. Einen wahrhaften Neuanfang ?

Da kann man nur zustimmen. Der entscheidende Unterschied
zwischen die US und die Europäische Auffassung von Einfluss
in internationalen Angelegenheiten:

Wo Amerikaner sagen : do as we say
sagen Europäer : do as we do

einfacher kann es nicht gesagt werden, her Obama möchte
gerne von den Europäern lernen.

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NielsK 23.07.2008, 15:59
2. Original?

Gibts den Brief auch irgendwo im Original? Wär schön, wenn auch das Orignal verlinkt würde in dem Artikel.

Ansonsten finde ich es gut, wenn sich auchmal Menschen zu Wort melden, die pro und contra einmalkritisch beleuchten, statt sich in eine "Wir sind die Größten" Haltung zu flüchten. Dass das nicht gut geht, egal, wer es versucht, dafür gibt es in der Geschichte genug Beispiele.

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diulf 23.07.2008, 16:23
3. Originaltext

wäre schön. Wo kann man den finden

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Polymorph 23.07.2008, 17:18
4. ...

Wie lächerlich und billig, diese Versuche, eine deutsche Wichtigkeit in Bezug auf den US-Wahlkampf herbeizuschreiben. Dass da in einer Schlagzeile von einer "Triumphtour" Obamas und in einer anderen von einer "Zitterpartie" in Berlin die Rede ist, scheint dann irgendwo auch keine Rolle mehr zu spielen. Emotion ist alles, die Nachricht wird zum bloßen Stimulans für den Leser. Man könnte die Berichterstattung zu diesem Thema eigentlich auch ganz einstellen, so wie das nun schon seit einigen Monaten läuft. Pseudoereignisse, Pseudowichtigkeiten, Pseudojournalismus.

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aliaxe 23.07.2008, 17:32
5. Originaltext

Zitat von sysop
Barack Obama will als Präsident vieles anders machen als Amtsinhaber Bush - vor allem eine neue Außenpolitik. Der ehemalige US-Präsidentenberater Norman Birnbaum wünscht sich mehr Klugheit im Weißen Haus. SPIEGEL ONLINE veröffentlicht exklusiv seinen offenen Brief an den Kandidaten.
Daran glaube ich nicht. Obama wird, sobald er das Zepter in der Hand hält, auf die Industriemogule, die Waffenlobby usw. hören. Diese Leute betreiben, wie ihre Pendents in den meisten Länder auch, die Politik.
Seine Werbekapagne, die er auch in Deutschland betreibt (wer kommt eigentlich für die Kosten auf? Das hochverschuldete Berlin?) ist eine gezielte Darstellung eines Kandidaten, der Obama in seinem Amt nicht ausüben kann.

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bobafisch 23.07.2008, 18:08
6. was sagt er?

ich verstehe nicht ganz was uns Norman Birnbaum sagen will. er zählt lauter ereignisse auf und das er in dieser hinsicht von den Europäern, ja sogar von uns deutschen insbesondere von zwei personen lernen soll?
aber was soll er lernen?
ich finde diesen brief zusammenhanglos und verstehe seine botschaft nicht, vllt kann mir ja jmd helfen.

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volkmargrombein 23.07.2008, 18:33
7. Brief an Obama: "In Berlin können Sie von klugen Europäern lernen"

Zitat von sysop
Barack Obama will als Präsident vieles anders machen als Amtsinhaber Bush - vor allem eine neue Außenpolitik. Der ehemalige US-Präsidentenberater Norman Birnbaum wünscht sich mehr Klugheit im Weißen Haus. SPIEGEL ONLINE veröffentlicht exklusiv seinen offenen Brief an den Kandidaten.
Der Brief ist sehr schmeichelhaft für uns Deutsche, das gebe ich ja gerne zu. Trotzdem enthält er eine Menge Empfehlungen, denen man nur zustimmen kann, wenn gleich die Realität wohl etwas prosaischer ausfallen dürfte.

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S2P 23.07.2008, 19:20
8. Der Schatten des Barack Obama

Ich verstehe zwar, dass Obama sich durch seinem Deutschlandbesuch mit der Bundesregierung gutstellen will und eventuell noch ein paar Expat-Wählerstimmen abgreifen kann...Gänzlich unverständlich ist mir jedoch, dass die Inszenierung jeden Wahlkampfauftritt eines deutschen Politikers in den dunkelsten Schatten stellt. Wann wurde schon Wahlkampf im Ausland betrieben? Sollten morgen wirklich zigtausende aufkreuzen gibt der Event hoffentlich wenigstens deutschen Politikern zu denken. Und am Ende gewinnt McCain...

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Vergil 23.07.2008, 19:28
9. Nicht ganz richtig

Zitat von S2P
Ich verstehe zwar, dass Obama sich durch seinem Deutschlandbesuch mit der Bundesregierung gutstellen will und eventuell noch ein paar Expat-Wählerstimmen abgreifen kann...Gänzlich unverständlich ist mir jedoch, dass die Inszenierung jeden Wahlkampfauftritt eines deutschen Politikers in den dunkelsten Schatten stellt. Wann wurde schon Wahlkampf im Ausland betrieben?
Das stimmt so nicht. Auch deutsche Kanzlerkandidaten begeben sich vor der Wahl auf Auslandsreise; Merkel, Stoiber, Schröder und wie sie alle hießen waren jeweils vor der Kandidatur im Ausland unterwegs. Dass sie da keine großen Auftritte absolviert haben, liegt schlicht daran, dass es kaum deutsche Wähler im Ausland gibt. US-Amerikaner hingegen leben zur Genüge in europäischen Staaten, vor allem in Deutschland.

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