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Brief an Parteifreunde: Peter kündigt Rückzug von Grünen-Spitze an
DPA

Die Kandidatur einer niedersächsischen Parteifreundin habe sie "bewogen, den Platz frei zu machen": Grünen-Chefin Simone Peter verzichtet auf eine erneute Bewerbung.

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rosenrot367 08.01.2018, 10:01
10. Schade

Eigentlich schade. Frau Peters machte zwar immer ein Gesicht wie SPD-Stegner, aber was sie sagte war irgendwie lustig. Erinnere mich an ihre Kritik an der Polizei, die sie schnell zurückzog, weil sie total uninformiert war aber doch ihren Senf dazugeben wollte. Werde sie vermissen!

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uli_san 08.01.2018, 10:06
11. Fakten, Fakten

Zitat von schroedgt
dann wissen Sie es jetzt! Simone heißt nicht Peters, sondern Peter, und sie sitzt nicht im Bundestag!
Sie immer mit Ihren Fakten. Der Forist wollte doch nur einmal wieder seinen Kübel über den Grünen ausleeren ;)

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skeptikerjörg 08.01.2018, 10:11
12. Guter Entschluss

Dann kann sie jetzt ja völlig ungeniert in Facebook posten oder twittern. Das ist ja so ziemlich das Einzige, mit dem sie aufgefallen ist. Und, dass sie Polizei für ein Instrument eines repressiven Staates hält und Anarchie bevorzugen würde - natürlich nur so lange sie nicht selbst Angriffsziel ist. Na, mal sehen, was die Fundis dazu sagen werden. Vielleicht holen sie nochmal Trettin aus der Kiste.

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meine Güte 08.01.2018, 10:12
13. @schroedtgt

Na wenn schon, Peters oder Peter, jeder Forist weiß wer gemeint ist. Einen Erkenntnisgewinn habe ich durch ihre Korrektur keinesfalls. Die gute Nachricht ist im Grunde, das sie das Feld nun räumt.

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alterknacker54 08.01.2018, 10:23
14. Gute Nachricht!

Ob diese ergraute (ergraut im Sinne von "ziemlich schwarz geworden"!) Partei in der Lage ist, diesmal mehr Qualität an ihre Spitze zu bringen? Bitte nutzt die Chance! Auch KGE sollte in den überfälligen Ruhestand gehen!

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Pless1 08.01.2018, 10:30
15. Da ziehe ich den Hut

Ich kann die teils hämischen Kommentare zwar auch ein Stück weit nachvollziehen, denn Frau Peter war in der Tat mehr als farblos. Dieser Schritt hier nötigt mir aber Respekt ab. Wann hat ein Politiker denn ansonsten das Einsehen, dass man besser in die zweite Reihe tritt?

Für die Grünen wichtiger wäre dieser Schritt allerdings von Frau Göring-Eckhard gewesen. Sie blockiert den Teil des Co-Fraktionsvorsitzes, der dem realpolitischem, der politischen Mitte zugewandten Flügel zusteht. Zudem ist die eine Frau. Damit kommt bei den Männern aber allenfalls ein Parteilinker zum Zuge und damit Hofreiter. Das eigentliche Zugpferd der Partei, Cem Özdemir, ist dadurch kaltgestellt und zwei Fraktionsvorsitzende repräsentieren das parlamentarische Gesicht der Grünen, die beide jenseits der Kernwählerschaft als dem Wähler schwer vermittelbar bezeichnet werden müssen.

Die Grünen sollten einsehen, dass man Spitzenpersonal benötigt, welches nicht nur über hinreichend Stallgeruch verfügt sondern auch über politisches Talent, Charisma und Eloquenz. Ich würde den Grünen daher zu einem Spitzenduo raten, welches einerseits einen pragmatischen Realpolitiker beinhalten, der die Macht- und damit Gestaltungsoption beiträgt und dazu einen scharfzüngigen linken Sidekick. Das Ideale Spitzenduo der Grünen bis zur nächsten Bundestagswahl wäre daher aus meiner Sicht: Robert Habeck / Ska Keller. Und die nächste Bundestagswahl kann schneller kommen als gedacht.

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Lok Leipzig 08.01.2018, 10:31
16. Lücke

Die Lücke, die sie hinterläßt, wird sie ersetzen.

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nestor01 08.01.2018, 10:45
17. Simone Peter war eine typische Fachebook- und Twitterpolitikerin

Viele Parteikollegen atmen auf, weil sie sich künftig nicht mehr für Peters Kommentare entschuldigen müssen.

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agathon68 08.01.2018, 10:49
18. Rücktritt nur folgerichtig ...

... wenn man sich erinnert, welches ihre politischen Zukunftsvorstellungen waren, die sie u.a. im Januar 2016 in der Frankfurter Rundschau geäußert hat: eine rot-rot-grüne Koalition sollte eine "sozial-ökologische Transformation" voran bringen, die gemeinsam mit "progressiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kräften" erreicht werden sollte. Auch wollte sie ein "Dauerabo" auf die große Koalition verhindern. Die FAZ berichtete am 5.1.2016 darüber (http://www.faz.net/aktuell/politik/gruenen-chefin-simone-peter-fuer-linke-regierungskoalition-13998086.html).
Ihre Pläne sind nun, wo wir vor der nächsten GroKo stehen, nur noch die verflossenen Hirngespinste einer gescheiterten Politikerin, denn damit wird es weder die ihr vorschwebende „sozial-ökologische Transformation“ noch einen Umbau unseres „nicht zukunftsfähigen Wirtschaftsmodells und unserer unsolidarischen Lebensweise“ (OT Peter) geben.

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man 08.01.2018, 10:52
19. Die Welt dreht sich weiter

auch ohne Fr. Dr. Peter.

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