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Brief an SPD-Mitglieder: Schulz berichtet über Rücktrittsgedanken am Wahlabend
REUTERS

Nach der historischen Wahlschlappe wendet sich Parteichef Schulz an die SPD-Mitglieder - und behauptet etwas anderes als am Sonntagabend. Kritik äußert er indirekt an seinem Vorgänger Sigmar Gabriel.

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WolfThieme 29.09.2017, 13:46
1. Haut den Schulz

Der Beitrag lässt vermuten, wie die Berichterstattung im SPIEGEL und SPON in Zukunft aussehen wird, nämlich so wie in der Vergangenheit: negativ – aber nicht erfolgreich: Ich bin gerade in die SPD eingetreten.

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Augustusrex 29.09.2017, 13:48
2. Ist doch klar

Niemand hätte das am Wahlabend zugegeben, dass er womöglich über Rücktritt nachdenkt. Sie wissen doch: "Stiff upper lip".

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tomxxx 29.09.2017, 13:48
3. Ja klar...

immer der andere. Fängt er früh an, war es zu früh und der Kandidat hat sich verbrannt (war nicht auch der Schulz-Hype etwas kurzlebiger?) Fängt er später an.... dann war es viel zu spät!!! Was soll der Rotz? Dann hat Angela Merkel Schulz keine für ihn passende Themen in die Öffentlichkeit gebracht... ein Anschlag auf die Demokratie!!! Schulz ist echt der einzige Kandidat der von der Inaktivität seiner Gegnerin überfordert wird und sich trotzdem für geeignet hält!

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Mister Stone 29.09.2017, 13:49
4.

"Es geht in den nächsten vier Jahren um nicht weniger als um die Existenz der deutschen, ja der europäischen Sozialdemokratie."

Hätte er doch nur einmal, nur dieses eine mal, sein "Europa" weggelassen. "Europäische Sozialdemokratie" klingt nucht nur wie Merkels "martkonforme Demokratie", der verschleidernde Begriff meint auch das gleiche. Und nein, es geht mir nicht darum, Herr Schulz. Mir und meinen Freunden geht um die Menschen in Deutschland. Das werden Sie nie mehr kapieren...

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Proggy 29.09.2017, 13:49
5.

Bleibt zu hoffen, das Herr Schulz sich nach der Wahl beim nächsten SPD-Parteitag - mit den gleichen Argumenten - zurückzieht, wenn das Wahlergebnis unter sein letztes Ergebnis von 100% fält.

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alice 29.09.2017, 13:50
6. Schulz

macht jetzt mal wieder auf zerknirscht. Da fehlen nur noch die Krokodiltränen. Die Mitleidmasche hat er ja schon zum Ende des Wahlkampfes des Öfteren gezogen. Es hilft nur eines. Der gesamte Vorstand muss zurücktreten und wenn es optimal läuft, sollten sich die alten Vorstandsmitglieder auch nicht neu bewerben. Dann und nur dann ist ein Neuanfang möglich.

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hevopi 29.09.2017, 13:51
7. Die SPD ist und bleibt

die wichtigste Partei in der sozialen Demokratie, muß aber die Strategie ändern. Frau Nahles hat viel erreicht, wurde aber der CDU zugeordnet. Da auch die CDU/CSU keine Gewinner der Wahl sind, kann es doch nur eine Strategie geben: Große Koalition ohne Frau Merkel und endlich Durchsetzung des sozialen Parteiprogramms, dass ja wirklich im Interesse aller "Normalbürger" ist. Jetzt nach der Wahl zu verkünden: Wir gehen in die Opposition ist völliger Unsinn, denn dann werden die Rechten noch mehr Stimmen gewinnen und die SPD weiter vor sich hinwursteln.

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Hans_Suppengrün 29.09.2017, 13:54
8.

Einen Wahlkampf mit dem Thema "soziale Gerechtigkeit" hätte eigentlich ein Kinderspiel werden sollen...

-Dumpinglöhne
- Aufstocker
- prekäre Beschäftigungsverhältnisse
- Schere zwischen Arm und Reich
- unsichere Renten

Das wären alles Themen gewesen, mit der man einer Regierungspartei richtig hätte zusetzen können. Nur leider war die SPD selbst diese Regierungspartei und hat sich nie wirklich um diese Themen gekümmert (gleich erzählt hier wieder einer was von "Mindestlohn", aber der ist so löchrig, dass es ihn faktisch gar nicht gibt.). Dazu kommt noch, dass Schulz ALLES falsch gemacht hat, was man nur falsch machen konnte...

Ich verstehe nicht, wie er eine Fortführung seines Amtes vor sich und seiner Partei überhaupt rechtfertigt???

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ark95630 29.09.2017, 13:57
9. Fehler

Schulz wurde mit 100% nominiert, also müssten also Mitglieder des Parteitags zurücktreten. Dann hat er sich noch den falschen Wahlkampfmanager als "Heilsbringer" gesucht, der sich schon einmal als Loser präsentiert hatte. Rücktritt kann die einzig logische Konsequenz sein.

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