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Briten empört über EU-Milliardenforderung: He wants his money back
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No, no, no: Die EU fordert 2,1 Milliarden Euro von Großbritannien, doch David Cameron will nicht bezahlen - zumal Deutschland und Frankreich Geld zurückbekommen. Ein Einknicken kann er sich politisch nicht leisten.

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Ruhrfred 24.10.2014, 13:58
1. EU und GB

Ich bin davon überzeugt, dass die Briten aus der EU austreten werden. Und wenn die darüber abstimmen und das so wollen, dann ist das für mich auch okay.

Aber bis dahin sind Verträge einzuhalten.

Interessant in diesem Zusammenhang ist noch, dass die Schotten im Falle eines Austritts der Briten auch aus der EU austreten. So hätten sie am Ende genau das Gegenteil erreicht, was die Befürworter eines "JA zum Pfund" als Vorteil aufgetischt haben.

So ist das in der Politik. Da weiß man - eigentlich - woran man ist.

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mocodelpavo 24.10.2014, 13:58
2. Tschüss UK

Na gut, dann sollen sie halt ihre Sachen packen und gehen. Schon seit Bestehen der EU pochen die Briten auf ihre (Sonder-)Rechte, wollen aber keine Pflichten übernehmen.

Sollen sie doch ihr Glück alleine versuchen. Wirtschaftlich sicher kein Verlust für die EU. Industrie gibt es auf der Insel schon lange nicht mehr. Außer Finanzblasenbranche in London sind die eh schon scheintot.

Wenn sie bei der EU dabei sein wollen, dann bitte nach denselben Regeln wie alle anderen, auch was die Zahlungen angeht. Ansonsten: Tschüss.

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Benjowi 24.10.2014, 14:02
3. Mit Propaganda vertragliche Pflichten austricksen!

Man muss an der Stelle immer wieder massiv darauf hinweisen, dass das keineswegs irgendeine neue Zahlung ist, die hier fällig wird, sondern der normale (im Fall Großbritanniens sogar ermäßgte ("I want my money back")-Betrag, zu dem sich das Land vertraglich verpflichtet hat. Deutschland hat relativ dazu sehr viel höhere Beträge klaglos gezahlt und bekommt etwas zurück, weil es im Gegensatz zu GB zuviel im Voraus gezahlt hat. Letztlich will sich die Insel wieder einmal aus ihren vertraglichen Verpflichtungen herauswinden und zieht einen Propagandafeldzug mit Falschinformationen auf.
Die sollen endlich ihre Koffer packen und aus der EU verschwinden-aber dann bitte mit allen Konsequenzen!

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zipwiz 24.10.2014, 14:04
4. small Britain

So wenig es ein deutsches Europa geben kann, kann es ein britisches geben. Das Empire gibt's nicht mehr. Jetzt müssen die Briten das nur noch einsehen.

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fam.weber11 24.10.2014, 14:09
5. Lese nach bei Pratchett

Tja liebe Engländer. Euer genialer Landsmann Terry Pratchett hat euer atuelles Dilemma so auf den Punkt gebracht: Wenn du erst mal von der Klippe gesprungen bist ist es zu spät, auf die Abschaffung der Schwerkraft zu drängen. Wer, wenn auch ungern, der EU angehört, hat sich an die mit beschlossenen Regeln halten. Entweder das oder time to say goodbye.

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Bundesinnenminister 24.10.2014, 14:10
6. haha

"Cameron hofft, eine Koalition der Zahlungsverweigerer zusammenzubekommen."
Genau. Hätte Hoeneß auch mal machen sollen: Eine Koalition der Zahlungsverweigerer zusammenbekommen. Jeder muss seine Steuern anhand des abgelaufenen Jahres nachzahlen, oder bekommt was zurück. Immer dieses Rumgejammerer auf der Insel.

Ich hätte gern mal von SPON gewusst, wie so der Verlauf der Zahlungen in den letzten Jahren war.

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mcpoel 24.10.2014, 14:11
7. Tja...

Statt zwischen Bürokratismus und sinnvollen Gemeinsamkeiten zu unterscheiden, wird sich GB wohl dann verabschieden. Verkleinerung statt Reform. Das Problem mit der viel zu tueren und unsinnigen Eurokratie bleibt dann allerdings.

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j1958 24.10.2014, 14:14
8. Vorzugsbehandlung

Wohl kaum ein Land in der EU ist in den letzten Jahren so gepampert worden wie UK. Wenn sie diesen Betrag nicht zahlen wollen dann schmeisst sie endlich aus der EU raus. Schluss mit offenem Markt, Schluss mit Zollfreiheit usw. Es reicht so langsam. Die EU darf hier keinen Präzedenzfall schaffen, sonst verliert sie jegliche Berechtigung zu kassieren.

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Jugendlicher 24.10.2014, 14:15
9.

Cameron wird, wenn er weiter an der Macht bleiben will,
den Ausstieg aus der EU verkünden müssen. GB hat sich nie wirklich zur EU bekannt warum auch ? Die Frau mit der Handtasche hat sehr gut gearbeitet.
Auch ein Herr Junker wird an diese Verträgen nichts ändern können.

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