Forum: Politik
Britische Anti-Trump-Proteste: Zu peinlich für die Queen
Andy Rain/ EPA/ REX/ Shutterstock

Mehr als 1,8 Millionen Briten haben sich in einer Petition gegen einen Staatsbesuch von Donald Trump ausgesprochen. Jetzt muss das Parlament darüber debattieren. Für die Regierung May ist das äußerst unangenehm.

Seite 4 von 9
ackergold 20.02.2017, 17:39
30.

Zitat von epicur
Dass May der Königin dies zumuten will. Das ist bereits eine Beleidigung. Aber die Queen hat schon andere Schurken überlebt. Sie wird auch diesen Schurken überstehen.
Ja, sie ist wohl zäh. Aber das hat sie nun wirklich nicht verdient.

Beitrag melden
Elrond 20.02.2017, 17:40
31. WOW - einfach nur Respekt

vor diesem großen Widerstand in der Bevölkerung und im Parlament. Ich wünsche mir ein ebensolches Aufbegehren in Deutschland, falls dieser Affe tatsächlich hierher kommen sollte. Dagegen gehe ich mit Sicherheit auf die Straße.

Beitrag melden
rst2010 20.02.2017, 17:41
32.

au contraire.

trump beleidigt hemmungslos in der öffentlichkeit. er beleidigt personen, staaten, organisationen,
warum sollte man sich gegenüber ihm besonders zartfühlend oder rücksichtsvoll zeigen?

Beitrag melden
iffelsine 20.02.2017, 17:42
33. Bitte trennen zwischen Queentreffen und Staatsbesuch !

Um den Staatsbesuch kommen die Briten nicht drumrum, wenn sie mit den USA in den nächsten vier Jahren wirtschaftlich zusammenarbeiten wollen, aber der Queen sollte man ein Treffen mit Trump ersparen - das wäre so, als würde sie die Geissens empfangen - noch prolliger geht's nicht. Die Queen stellt das historische Vermächtnis der Briten dar und das kann von Trump nur beschmutzt werden, das wäre wirklich schade...

Beitrag melden
Rabid Hamster 20.02.2017, 17:49
34.

Zitat von albus_severus
Ich glaube, die alte Lady kann nichts mehr erschüttern. Musste sie nicht auch schon mal mit einem abgehalfterten Cowboy-Darsteller, der Präsident gespielt hat, einen auf Staatsbesuch machen?
Meinen Sie den abgehalfterten Cowboy der die Soviet Union zum aufgeben gezwungen und damit die deutsche Wiedervereinigung ermoeglicht hat?
Den abgehalfterten Cowboy den euer Bundeskanzler zu SS-Graebern geschleppt hat?
Tja der abgehalfterte Cowboy, dem Sie und alle anderen Deutschen mehr als dankbar sein sollten, war bei uns immer wilkommen, von abgehalfterten Flakhelfern, ihren Vorgaengern und Nachfolgern kann man das so nicht sagen.

Aber selbst die hat Liz empfangen. Tja offenbar kann sie nichts erschuettern.

Beitrag melden
SanchosPanza 20.02.2017, 17:49
35. Jeder kann unterzeichnen

Jeder, nicht nur Bürger des UK können diese Petition unterzeichnen. So kommt man schnell auf 1.8 Millionen.

Beitrag melden
ubonrat 20.02.2017, 17:50
36. der liebe donald

ich liebe donald... gäbs ihn nicht .. man müsste ihn erfinden ..
es wird immer grotesker... heute haben in der schweiz 10'000 leute eine petition unterschrieben
und den bundesrat gebeten .. herrn trump zur persona non grata zu erklären .. ha ha...

Beitrag melden
Kanalysiert 20.02.2017, 17:50
37.

Wie sagte eine gute Freundin aus London kürzlich so treffend...."Stop giving that idiot airtime!"...Recht hat sie.

Beitrag melden
Mikrator 20.02.2017, 17:51
38.

.. haben aber eigentlich auch mit den Königreichen nichts gemein." Im Spiegel Artikel und der Forumsgemeinde sülzt man genüsslich im moralischen Anspruch und fühlt sich als Kopfschlagenzeilenbesprecher gegen den amerikanischen Präsidenten. Brecht abgewandelt möchte man sagen," glotzt nicht so rührselig antiamerikanisch". Was ist wirklich essentiel, um europäische Interessen zu bewahren, und auszubauen? Das Vereinte Königreich Ihrer Majestät ( sie wurde nicht gefragt) ist ohnehin demnächst ausgestiegen. Die Anglosachsen brauchen uns nicht, also kommt drüber weg. Ob D. Trump in den Buckinghampalast oder ins Britische Parlament eingeladen wird, interessiert den Opelarbeiter in Rüsselsheim oder den Zollkontrolleur im Hamburger Hafen kaum.

Beitrag melden
skeptikerjörg 20.02.2017, 17:52
39.

Zitat von flaviussilva
Es heißt dass es Donald Trump um erster Linie um ein Treffen mit der Queen geht, wieso nur ? Bei jeder sich bietenden Gelegenheit hetzt Trump gegen das Establishment und nun will er unbedingt ein Treffen mit dem heiligen Gral des Establishments, dem gekrönten Haupt einer der ältesten Monarchien der Welt. Das soll mal bitte einer erklären ! Im übrigen könnte das für ihn auch schwer daneben gehen, ein paar passende Sätze der Queen bei der Tischrede und er stünde als der Prolet da, der er nun mal ist.
Weil positive Bilder von Donald mit der Queen, Donald in der Staatskarosse auf der Mall, Donald beim Festbankett in Buckingham Place dem Ego des Narzissten schmeicheln würden - weil es etwas ist, was er für Geld nie kaufen könnte.
Was allerdings die Tischrede der Queen angeht, da verließt sie genau das, was ihr die Regierung aufgeschrieben hat - wie auch bei der Kronrede. Und zwar Wort für Wort. In der Beziehung hat sie noch viel weniger Freiheit als der Bundespräsident.
Das einzige, was daneben gehen könnte, wären heftige Anti-Trump Demonstrationen entlang der Mall und die weltweiten Bilder davon. Aber da würde er ja twittern, das sein Pro-Trump Demos. Und noch nie wurde einem amerikanischen Präsidenten in London so zugejubelt worden, wie ihm.

Beitrag melden
Seite 4 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!