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Britische Anti-Trump-Proteste: Zu peinlich für die Queen
Andy Rain/ EPA/ REX/ Shutterstock

Mehr als 1,8 Millionen Briten haben sich in einer Petition gegen einen Staatsbesuch von Donald Trump ausgesprochen. Jetzt muss das Parlament darüber debattieren. Für die Regierung May ist das äußerst unangenehm.

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beeblebrockx 20.02.2017, 20:39
80.

mit freude stellt man fest, dass die politische kultur in gb noch nicht verloren ist. und auch die schweden sind ein wackeres volk, weiter so europa !

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Gerlinde66 20.02.2017, 20:48
81. Geschäftsmoral

Politik ist eine Hure. Wenn es um Wirtschaft und Sicherheit bzw. Profitlogik geht, ist eine wie immer geartete Moral immer der "Systemrelevanz" untergeordnet – Trump wird kommen.

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joe.micoud 20.02.2017, 20:48
82.

Meine englischen Freunde haben mein Mitleid, dass der jetzt schon schlechteste Präsident aller Zeiten womöglich England besucht. Den will hier in Europa niemand. Dagegen war Ronald Reagan ein absolut vernünftiger Mann. Der hatte ja wenigstens Umgangsformen und menschlichen Anstand und Wissen.

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skeptikerjörg 20.02.2017, 21:09
83.

Zitat von snow.fox
Als erstes wird Trump vorher das Hofprotokoll zugesendet werden, dies muss er lesen und es ist länger als eine Seite, am besten wäre es für ihn vielleicht sogar, dass er es auswendig lernt. Wäre witzig, wenn Trump sie mit Mrs Queen oder so anreden würde.... zutrauen würde ich es ihm jedenfalls. Es geht das Gerücht, dass Trump seine Berater, Charles bei dem Treffen nicht dabei haben wollen... sie haben Angst, Charles könne mit Umwelthemen anfangen. Einen Dialog zwischen Trump und Philipp stelle ich mir amüsant vor. Auch ein Treffen mit den Corgies der Queen, welche, laut der Dienstboten, nicht so ohne sein sollen, würde ich Trump gönnen. Ich hoffe, William meidet Trump, denn immerhin hat sich Trump öffentlich anzüglich über Diana und Kate geäussert. Die Queen wird ihm schon gewachsen sein. Man sollte nur auf Kutsche und Co verzichten. Verbeugen, 1 Foto, Mittagessen, Rede der Queen anhören, verbeugen und wieder raus. Nur wen wird Donald mitnehmen? Frau oder Tochter?
Keine Sorge, Stephen Bannon wird ihm das Hofprotokoll in 140 Zeichen zusammen fassen und über Twitter zusenden.

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Rabid Hamster 20.02.2017, 21:12
84.

Zitat von skeptikerjörg
Sorry Sie korrigieren zu müssen, Sir. Der "abgehalfterte Cowboy" war Ronald Reagan (obwohl ich persönlich ihn nicht so bezeichnen würde), der, der die Sowjetunion zur Aufgabe gezwungen und die deutsche Einheit ermöglicht hat, war George Bush sen. Einfach mal in einem Geschichtsbuch nachschlagen.
Sie muessen mich nicht korrigieren. Bush hat die Fruechte von Reagans Arbeit geerntet. Oder wollen Sie wirklich behaupten der habe vom 20. Januar 1989 den genialen Plan gehabt der binnen Monaten zum Zusammenbruch des WP fuehrte?

Es war Reagan mit SDI der die Kosten im cold war so hoch trieb das die Russen nur noch kapitulieren konnten.

Das Bush dann, entgegen jeder common sense, die Wiedervereinigung erlaubte und Reagans Erfolge erntete ist dann auch wieder eine Fussnote der Geschichte.

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marialeidenberg 20.02.2017, 21:12
85. Keine Angst,

die Queen wird mit dem Flegel schon fertig; sie hat aus Staatsräson schon mit ganz anderen Typen zu Tisch sitzen müssen. Sie macht das mit unnachahmlichem, freundlich-distanziertem Interesse, wie es aus Jahrzehnte lang erprobter natürlicher Autorität erwächst. Jede Wette, dass der Bursche rechts ran geht.

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skeptikerjörg 20.02.2017, 21:49
86.

Zitat von Rabid Hamster
Sie muessen mich nicht korrigieren. Bush hat die Fruechte von Reagans Arbeit geerntet. Oder wollen Sie wirklich behaupten der habe vom 20. Januar 1989 den genialen Plan gehabt der binnen Monaten zum Zusammenbruch des WP fuehrte? Es war Reagan mit SDI der die Kosten im cold war so hoch trieb das die Russen nur noch kapitulieren konnten. Das Bush dann, entgegen jeder common sense, die Wiedervereinigung erlaubte und Reagans Erfolge erntete ist dann auch wieder eine Fussnote der Geschichte.
Sorry Sir, aber die historischen Abläufe waren dann doch etwas anders. Zur Auflösung der Sowjetunion hat sicherlich auch das von der Reagan Administration initiierte SDI Programm beigetragen, aber viel wichtiger war die während des KSZE-Gipfeltreffens vom 19. bis 21. November 1990 in Paris beschlossene Charta von Paris, die unmittelbar die Voraussetzungen sowohl für die deutsche Einheit als auch für die Unabhängigkeit der 15 sowjetischen Unionsrepubliken zwischen dem 11. März 1990 und dem 25. Dezember 1991 schuf. Die militärischen Strukturen des Warschauer Vertrages wurden am 31. März 1991, der Warschauer Pakt hierzu selbst am 1. Juli 1991 offiziell aufgelöst.
Und entgegen Ihrer ursprünglichen Behauptung, wir Deutsche würden Ronald Reagan die deutsche Einheit verdanken, muss man doch mal feststellen, dass zum Zeitpunkt von Reagans Regierungsende im Januar 1990 sich noch niemand überhaupt eine solche vorstellen konnte.

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