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Britische Blockadedrohung: Cameron lässt sich von EU-Hassern treiben
REUTERS

Das klang schon fast nach Erpressung: Premier Cameron will die Integration der Euro-Zone blockieren, wenn Großbritannien nicht von einigen europäischen Arbeits- und Sozialgesetzen ausgenommen wird. Der Tory-Chef steht unter Druck, die EU-Hasser in seiner Partei wollen endlich Ergebnisse sehen.

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HAJ 07.01.2013, 10:28
70. Frivole Unverschämtheiten

Der rechte Flügel der Konservativen Partei erlaubt sich seine extrenistischen Ansichten auf Kosten der Mehrheit der britischen Bevölkerung. Sie wissen, dass die Mehrheit auf alle Fälle die Kosten tragen muss - entweder die Kosten eines augeblähten elitären Profitsystems, in dem die industrielle Basis an solider Produktivität entwertet und unterbezahlt wird, oder die Kosten eines Ausstiegs aus der EU, die nur Nachteile für praktisch alle Teile der Bevölkerung nach sich ziehen wird. Cameron gibt der populistischen Tendenz zur Erpressung nach, die den Eigennutz unter den langfristigen Gemeinsinn stellt. Damit begibt sich GB in eine Liga mit Ungarn. Traurige Entwicklung.

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okokberlin 07.01.2013, 10:28
71.

Zitat von forenaccount
Dann entwerfen Sie mal einen Masterplan für ein Europa ohne EU. Zurück zur Kabinettspolitik? Ein Wust bilateraler Verträge? Volatile Nationalwährungen? Sie machen es sich zu einfach.

zurück zur EWG/EG.

die EU und die erst recht der euro ist eine katastrophe und je länger am euro krampfhaft festgehalten wird umso schlimmer werden die folgen sein.

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deSelby 07.01.2013, 10:30
72. Sichtweisen...

Zitat von adazaurak
es gibt unzählige Gründe gegen die EU aber keinen dafür.
Nun, ich würde eher sagen, daß ein Blick auf die europäische Geschichte deutlich zeigt, daß es sehr viel Gründe für die EU gibt, aber keinen einzigen vernünftigen dagegen.

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ronomi47 07.01.2013, 10:32
73. Rote und grüne Politiker bauen dieses Europa...

Zitat von spon-facebook-10000006689
Ich mag die zusammengewürfelte EU auch nicht. Das ist ehrlich gesagt auch kein Wunder. Zu viele Nachteile und keine Demokratie für den Steuerzahler, der den ganzen Scheiß auch nocht mit trägt. Man kann nur hoffen, dass die Einsicht nicht zu spät kommt. Denn viel Sinn macht dieses Konzept hinten und vorn nicht. Egal wieviele Krisensitzungen die EU noch haben wird....
..., das einer überwiegenden Zahl der Bürger nicht schmeckt. Ich wage zu behaupten, dass die grössten Verfechter eben dieses bürokratischen Molochs auch rote und grüne Wählerinnen sind.

Die Übrigen - vermutlich die Mehrheit - wünschen ein stark föderalistisches, auf dem Subsidiaritätsprinzip gründenden Europa. Ein Europa echter Vielfalt!

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ruediger5050@googlemail.c 07.01.2013, 10:36
74. der wert der freiheit

Wir mehr oder weniger begeisterten EU-Bürger sollten es den Briten in eigener Entscheidung überlassen, in wie weit sie sich den Positionen der EU nähern oder gar unterwerfen. Diese Freiheit ist ein wichtiges Element funktionierender Demokratie. Ein Europäischer Kommunismus, auch unter Fahnen der Freiheit, muß nicht unbedingt ein Volk sofort begeistern. Solche Umwälzungen brauchen Zeit und ganz sicher kein Druck und Zwang.

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derpolokolop 07.01.2013, 10:37
75. Weil man...

das blöde spielchen nicht mitmachen möchte ist man "europafeindlich" und ein "hasser".

Wir Briten sind leider nicht so offen und guduldsam wie die Deutschen.

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WBöhme 07.01.2013, 10:39
76. Seltsam, wie viele Foristen meinen, „Europa“ wäre gleichbedeutend EU oder EUR

Zitat von sysop
Das klang schon fast nach Erpressung: Premier Cameron will die Integration der Euro-Zone blockieren, wenn Großbritannien nicht von einigen europäischen Arbeits- und Sozialgesetzen ausgenommen wird. Der Tory-Chef steht unter Druck, die EU-Hasser in seiner Partei wollen endlich Ergebnisse sehen.
Die „Idee Europa“ ist die eines gutnachbarschaftlichen Pluralismus souveräner Nationen, eine friedliche Vielfalt unterschiedlicher Mentalitäten und Völker.

Die EU und der EUR sind das genaue Gegenteil. Das sind Machtfantasien und Erfindungen einer herrschenden Klasse, die mit dreister Propaganda ihre Bürger für dumm zu verkaufen sucht, etwa mit Slogans wie „Scheitert der Euro scheitert Europa“.

Das Wort „Integration“ sollte man in diesem Zusammenhang deshalb als Euphemismus brandmarken. „Unterwerfung“ dürfte den tatsächlichen Sachverhalt der Europapolitik unserer herrschenden Partei(en) besser zu beschreiben. Bekanntlich hat es in Deutschland nie eine demokratische Abstimmung über die EU, geschweige denn über die Dreckswährung Euro gegeben.

Also, Hut ab vor den Briten, die ihre Unabhängigkeit und Souveränität als Nation vehement verteidigen und dabei die europäische Idee der politischen Vielfalt hoch halten!

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paoloDeG 07.01.2013, 10:39
77. Premier Cameron und die EU !

Cameron hasst nicht die EU, sondern das Chaos in der EU ! Es muss Ordnung sein ! Das Chaos nutzt nur der Finanzkriminalität, der Korruprion, der international organisierte Kriminalität, dem Terrorismus und seine Netzwerke organisierter Kriminalität, u.s.w. ! Das Chaos ist also die erste Ursache der Krise ! Hinzu kommen Kulturkrise, Ideologiekrise, Identitätskrise, u.s.w. ! Die EU-Institutionen sind nicht in der Lage alle diese probleme zu erkennen und zu bekämpfen ! Wenn ich EU President wäre, anstatt die EU-Kommission und EU-Parlament die nichts geleistet haben, ich würde einen Krieg führen gegen das Chaos, die wilde Globalisierung, die als Liberalismus maskierte Anarchie, die internationale organisierte Kriminalität, die internationale FinanzKriminalität, den internationalen Terrorismus und seine Netzwerke organisierter Kriminalität und die internationale Korruption, die in der EU jährlich tausend milliarden Euro verschwinden lassen, um sie zu neutralisieren und um tausende Milliarden illegal verdient Euro wiederbekommen !

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spieglein62 07.01.2013, 10:43
78. Gemeinschaft?

Zitat von uezegei
........., dennoch: in einer Gemeinschaft kann nicht jeder tun und lassen, was er will und wie es ihm gerade in den Kram passt, ansonsten könnte man nämlich die Idee der Gemeinschaft gleich ad acta legen. Das kann man sicherlich diskutieren, aber dann sollte man eben auch so konsequent sein, und austreten. Sich nur die Rosinen rauspicken zu wollen, das ist auf Dauer für die anderen Mitglieder unzumutbar.
wo, bitte schoen, ist denn hier eine Gemeinschaft. Mein Reden von Anfang an: wo kein gemeinsamer Lohnzettel, da kein gemeinsames Europa! und da dachte ich noch nicht mal an: verschiedene Arbeitszeiten, "Lebens"Arbeitszeiten, Mehrwertsteuer, PKW-Maut (Deutsche zahlen im Ausland, Auslaender brettern ueber unsere Strassen umsonst). und dann die Auswahl der neuen EU-Laender, zukuenftig noch Tuerkei, was immer Klein-Asien, VorderAsien ist und war.
eine handvoll Politiker, zwar von 10handvoll Waehlern gewaehlt, entscheidet und reformiert, dass einem uebel wird.
Cameron hat den richtigen Weg eingeschlagen.
jetzt muss sich nur noch auf das eigene Volk konzentriert werden, vorallem in D., sonst zermalmt uns auch noch die Globalisierung und nicht nur Europa.

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nervmann 07.01.2013, 10:44
79. An die eigene Nase packen

...sollten sich die Briten. Warum haben andere Staaten mit den Arbeitszeit- und Sozialrichtlinien der EU kein Problem? Erfahrungsgemäß ist es so, dass die einzelnen Staaten immer dann gegen die EU pöbeln, wenn sie ihre Probleme nicht gelöst bekommen. Bei den Briten sähe es nämlich verdammt übel aus, wenn die London mit dem Finanzgeschiebe nicht hätten. Die raffen auch nicht, dass bei der Wohlstandssicherung eine gute Sozialgesetzgebung unumgänglich ist. Intellektuell und politisch stecken die immer noch im Frühkapitalismus des 19. Jahrhunderts.

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