Forum: Politik
Britische EU-Simulation: "Wie das Römische Reich in seinen letzten Tagen"
REUTERS

Es ist ein Experiment der besonderen Art. In London simulieren Politiker und Forscher einen EU-Gipfel. Das Thema: Großbritannien will Brüssels Macht radikal beschränken. Das Projekt mit dem bezeichnenden Namen "War Game" lieferte überraschende Erkenntnisse - und deftige Zitate.

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polltroll 12.12.2013, 09:09
1. Leider

zu wenig Fakten, um vernünftige Schlüsse zu ziehen ohne populistisch zu werden. Aber die Beschreibung des deutschen Vertreters passt perfekt zu Merkels Außenpolitik! :-)

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nervmann 12.12.2013, 09:11
2. EU knechtet UK?

Also, dass die Briten sich von der EU geknechtet fühlen ist nichts anderes als eine Ausrede, dass sie nichts gebacken bekommen. Es gibt Staaten in der EU, die erfolgreich sind, und es gibt welche, die eben eine miserable Politik machen. Da gehört, befürchte ich, UK dazu. Was, außer Skurilität, haben die denn zu bieten?

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Christian Wernecke 12.12.2013, 09:15
3. Beachtliche Feigheit

Zitat von sysop
[...] Allzu weitreichende Reformen, die eine Änderung der EU-Verträge erfordern würden, lehnten alle Teilnehmer ab. Das würde nur die "Büchse der Pandora" öffnen, warnten sie einhellig. [...]
Damit sind wohl die Bürger Europas gemeint. Nicht schön, wenn man sowas zwischen den Zeilen liest. Die Feigheit der Politiker (und Simulanten) vor der Meinung der eigenen Völker ist schon beachtlich.

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firmentrottel 12.12.2013, 09:16
4.

Die/Der perfekte Merkel:
"Der deutsche Vertreter Ulrich Speck blieb meist vage. Er zeigte sich grundsätzlich offen für Reformen, unterstrich aber, dass für Deutschland die Stärkung der Euro-Zone absolute Priorität habe."

Die Merkel könnte das nicht besser gesagt haben.

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sfb 12.12.2013, 09:16
5. So geht's

So macht man Politik. Hier kann man noch viel von den Briten lernen.

UK und Frankreich werden es schon richten: Frankreich wird die Euro-Zone verlassen, weil Reformen nicht durchsetzbar sind, und England wird sein Verhältnis zu EU grundlegend reformieren.
Beide werden ihren Nationalstaat niemals aufgeben, und auch ihre Truppen nicht irgendeinem EU-Gremium unterstellen. Und somit haben sich Euro und EU in der jetzigen, irrwitzigen Form erledigt.
Und Deutschland ist hoffentlich mal nicht schuld. Wenn doch, reicht ein Hinweis auf die erzwungene Euro-Einführung als Preis für die Wiedervereinigung.

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jonas4711 12.12.2013, 09:19
6. Ich mag die Briten

Zitat von nervmann
Also, dass die Briten sich von der EU geknechtet fühlen ist nichts anderes als eine Ausrede, dass sie nichts gebacken bekommen. Es gibt Staaten in der EU, die erfolgreich sind, und es gibt welche, die eben eine miserable Politik machen. Da gehört, befürchte ich, UK dazu. Was, außer Skurilität, haben die denn zu bieten?
zwar nicht besonders.....aber die Politiker dort scheinen die Einzigen in Europa zu sein, die noch klar denken, das Ergebnis ihres Handelns erkennen können, nicht "alternativlos" dem "Gutmenschentum" verfallen sind und die gesamte Welt retten wollen, koste es was es wolle, sondern auch noch die Interessen ihres Volkes vertreten....

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xxbigj 12.12.2013, 09:20
7. optional

Die Briten müssen endlich mal lernen das sie nicht der Nabel der Welt sind. Wenn sie sich Europa verweigern, dann müssen sie mit den Konsequenzen leben!

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Florian Forderschinken 12.12.2013, 09:25
8. Tolle Simulation von 27 Staaten

"je ein Vertreter aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Skandinavien, Osteuropa, Südeuropa sowie der EU-Kommission".

Na dann sind ja alle gleichberechtigt vertreten in dieser Simulation. Bestimmt finden das Merkel, Hollande und Cameron so gut, dass es beim nächsten Gipfel genauso gemacht wird...

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jayram 12.12.2013, 09:30
9. Wer braucht Britanien

in der EU? Es würde auch ohne dieses Nörgler und Quertreiber, die aber permanente Besserbehandlung erwarten gehen. Die EU und die Regierungen der anderen Mitgliedsstaaten sollten endlich Mut beweisen und eine Volksbefragung der Briten verlangen. Sollte diese für den Austritt stimmen, dann gibt es nur noch eines: Good Bye Albion!

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