Forum: Politik
Britischer Öltanker "Stena Impero": Sieben Seeleute auf dem Weg zu ihren Familien
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Im Juli hatte Iran die "Stena Impero" beschlagnahmt. Nun haben sieben der Besatzungsmitglieder den Tanker verlassen - 16 weitere müssen auf dem Schiff bleiben.

harald441 05.09.2019, 15:29
1. Unsinnige Doppelmehrzahlbildung!

Wieviele Familien hat denn jeder der sieben Seeleute? Vermutlich und ganz normal: Je eine. Also muß die Überschrift korrekt heißen: "Sieben Seeleute auf dem Weg zu ihrer Familie".

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HeisseLuft 05.09.2019, 16:25
2. Zur Erinnerung

Nur mal so zur Erinnerung: der iranische Vorwurf war, dass der angeblich Tanker gegen Sicherheitsregeln verstoßen habe. Und deshalb samt Mannschaft festgesetzt worden sei:

"Der Iran hat die Festsetzung des britischen Öltankers "Stena Impero" damit begründet, dass das Schiff mit einem iranischen Fischerboot zusammengestoßen ist. Der Chef der Hafen- und Schifffahrtsbehörde der iranischen Provinz Hormosgan erklärte am Samstag, entsprechend der rechtlichen Vorschriften seien Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet worden.

Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Freitag mitgeteilt, der Tanker habe gegen "internationale maritime Regeln" verstoßen. Er sei deshalb auf Ersuchen der Hafen- und Schifffahrtsbehörde von Hormosgan beschlagnahmt worden. "


Aus:
https://www.mdr.de/nachrichten/polit...rboot-100.html

Aha. Und jetzt kann der Kapitän willkürlich auswählen, welcher von seiner Mannschaft nach Hause kann? Und die anderen werden weiter festgehalten? Was hat das wohl mit ernstgemeinten Ermittlungen zu tun?

Hätte doch jetzt gerne mal eine Stellungnahme derjenigen, die den Iran so vehement verteidigt haben. Sie haben Geiselnehmer verteidigt.

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World goes crazy 05.09.2019, 17:54
3. HeisseLuft, sonst nix von dir...

Klar war die Festsetzung des Tankers nur eine Revanche-Aktion für die genauso illegale Festsetzung des iranischen. Was mich mehr amüsiert ist, dass SPON und andere Medien Berichte von den Angehörigen der auf dem britischen Tanker beschäftigten Seemänner veröffentlicht haben, die doch "so gern ihre Männer zurückhaben wollen". Da wurde versuchsweise auf die Tränendrüse gedrückt. Aber dass die Angehörigen der "iranischen Seemänner" sich Sorgen um diese machen, davon kam NIX. Das ist Doppeltmoral. Fakt ist: Weder Iran, noch Syrien, noch Türkei, Libanon o.Ä. sind Teil der EU. Wie um alles in der Welt können diese Länder dann gegen EU- oder US-Sanktionen verstoßen? Das war eine Anbiederungsaktion des UK an die US...das ist jedem vernünftigen Menschen klar. Genauso wie der Fakt, dass beide Festsetzungen unrechtmäßig waren! Die Aktion mit der "Tränendrüse" finde ich aber medial gesehen als strohdumm, damit schafft man kein Vertrauen. V.a. wenn man bedenkt, dass vermutlich beide Besatzungen zum Großteil aus der Gegend vom Iran bis zu den Philippinen kommen...für diese Menschen interessiert man sich medial doch nur, wenn man sie irgendwie instrumentalisieren kann...wie in diesem Fall -.-

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seamanslife 05.09.2019, 17:56
4. die "Revolutionsgarde" ist weder eine Behörde noch eine reguläre Armee

deren Speedboote bringen nach ihrem Gusto oder dem des Ayatollahs ein Schiff in internationalen Gewässern auf und kidnappen es. Da sie aber Teil der Staatsmacht sind und offensichtlich den iranischen Staat allmächtig vertreten sollte der iranische Staat auch für den gesamten Schaden den die Revolutionsgarde angerichtet hat aufkommen. Pikant ist das die "Stena Bulk" zu der das Schiff gehört ihren Sitz in Houston/Texas hat. Sobald das Schiff durch den iranischen Staat freigegeben und in internationalen Gewässern ist, wird die Tochterfirma in Texas den iranischen Staat auf Kompensation des entstandenen Schadens verklagen. Da das vor einem US-Gericht passieren wird, wird eine saftige Summe fällig werden. Die gekidnappten Seeleute können ja in ihren Heimatländern versuchen den iranischen Staat zu verklagen.

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HeisseLuft 05.09.2019, 18:18
5. Na, das ist doch interessant

Zitat von World goes crazy
Klar war die Festsetzung des Tankers nur eine Revanche-Aktion für die genauso illegale Festsetzung des iranischen. Was mich mehr amüsiert ist, dass SPON und andere Medien Berichte von den Angehörigen der auf dem britischen Tanker beschäftigten Seemänner veröffentlicht haben, die doch "so gern ihre Männer zurückhaben wollen". Da wurde versuchsweise auf die Tränendrüse gedrückt. Aber dass die Angehörigen der "iranischen Seemänner" sich Sorgen um diese machen, davon kam NIX. Das ist Doppeltmoral. Fakt ist: Weder Iran, noch Syrien, noch Türkei, Libanon o.Ä. sind Teil der EU. Wie um alles in der Welt können diese Länder dann gegen EU- oder US-Sanktionen verstoßen? Das war eine Anbiederungsaktion des UK an die US...das ist jedem vernünftigen Menschen klar. Genauso wie der Fakt, dass beide Festsetzungen unrechtmäßig waren! Die Aktion mit der "Tränendrüse" finde ich aber medial gesehen als strohdumm, damit schafft man kein Vertrauen. V.a. wenn man bedenkt, dass vermutlich beide Besatzungen zum Großteil aus der Gegend vom Iran bis zu den Philippinen kommen...für diese Menschen interessiert man sich medial doch nur, wenn man sie irgendwie instrumentalisieren kann...wie in diesem Fall -.-
Na, wenn Sie meinen, dass die britische Aktion ebenso unrechtmäßig gewesen sei, dann erklären Sie mir und dem Forum doch mal, warum die Grace 1 aus eigenem Entschluss auf die Tankerreede von Gibraltar lief - und damit in ein Hafengewässer Großbritanniens. Mit einer Ladung, über die der dringende Verdacht bestand, dass diese gegen Sanktionsbestimmungen GBs verstießen. Falls Sie auf "Transit" plädieren wollen: nein, kein Transit mehr. Nicht wenn der Kahn in einen Hafen läuft oder auf einer Reede Anker wirft. Und daher wurde der Tanker ebendort geentert und beschlagnahmt.

Und warum hat sich der Iran so lange geziert, bis er offiziell erklärte, der Zielhafen sei nicht in Syrien? Hätte er doch gleich machen können?

Aber doch schön, dass Sie so bereitwillig zugestehen, dass die iranische Aktion ein reiner Piratenakt war.

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Promethium 05.09.2019, 19:26
6.

Die Festsetzung des iranischen Tankers war legal!

Zitat aus dem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags:

"Sofern die konkrete Maßnahme gegen den Tanker „Grace 1“ also tatsächlich dem genann-
ten Ziel diente, wäre eine Duldungspflicht des Iran gegenüber der Festsetzung nicht gänzlich von der Hand zu weisen." (s.u.)

Und da der Tanker das Öl nun offensichtlich doch nach Syrien liefert ist ganz genau das der Fall!

https://www.spiegel.de/politik/ausland/iranischer-tanker-adrian-darya-1-schaltet-offenbar-signal-aus-a-1285030.html

Quelle:Die Festsetzung eines iranischen Tankers vor Gibraltar im
Hinblick auf das Seerechtsübereinkommen und die Charta der
Vereinten Nationen

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Promethium 05.09.2019, 19:37
7.

Zitat von World goes crazy
Fakt ist: Weder Iran, noch Syrien, noch Türkei, Libanon o.Ä. sind Teil der EU. Wie um alles in der Welt können diese Länder dann gegen EU- oder US-Sanktionen verstoßen?
Aber Gibraltar ist Teil der EU!

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kemosch 07.09.2019, 00:41
8. !

Einfach Frieden finden! Der Perser spricht eine indogermanische/europäische Sprache ! Farsi ! Unseren Sprachlauten sehr vertraulich!
WIR EU-Völker können nicht wegen des USA-Willens ewig mit diesen Staaten in Zwietracht leben!
WER sind WIR EUROPÄER über den Ural hinaus?
Musik - Literatur vereinigt UNS ! Die Politik entzweit?

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kemosch 07.09.2019, 00:59
9. !

Zitat von Promethium
Der IRAN wollte nie in die EU eintreten! Der Iran ist der Iran! Die Iraner sind kein arab. Volk(auch wenn SIE die arab. Schrift übernahmen)! Die Iraner sind ein indogerman, Volk! Nachlesen!
Der IRAN wollte nie in die EU eintreten! Der Iran ist der Iran! Die Iraner sind kein arab. Volk(auch wenn SIE die arab. Schrift übernahmen)! Die Iraner sind ein indogerman, Volk! Nachlesen!

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