Forum: Politik
Britischer Premier Cameron vor dem Aus: K.o. durch Brexit
REUTERS

Sein Name wird für immer mit dem Brexit verbunden sein: David Cameron ist eine Wette gegen die Briten eingegangen - und hat verloren. Nun ist der Noch-Premier seinen innerparteilichen Gegnern ausgeliefert.

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Airkraft 24.06.2016, 15:29
1. So what?

Ich vermute mal er fällt sehr weich ;-)

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Teddi 24.06.2016, 15:44
3. Sollen sie doch selber sehen...

Cameron sollte sich einfach krank melden, meinetwegen Depression, ich würde denen ihre Entscheidung vor die Füße schmeißen. Sollen sie doch sehen, wie sie jetzt klar kommen. Die Eu sollte an Gesetzesänderungen arbeiten, die so ein Eklat nicht mehr zulassen, indem sie erträglichere Bedingungen stellt. Eine Rückkehr sollte, wenn überhaupt, nur nach einer langen "Strafperiode" erlaubt sein. Schade, dass in fast allen Ländern Europas der Nationalismus immer noch so sehr im Vordergrund steht. Aber das ist ja eh europäische Geschichte.

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peter.gruebl 24.06.2016, 15:45
4. Zufällig ..

in die Geschichtsbücher gestolpert, als der Premier der erst sein Land aus der EU geführt hat und dadurch wahrscheinlich noch ganz GB zerlegt hat. Wie lange gehören Schotten und Nordiren schon zu GB?

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crimsonking24 24.06.2016, 15:45
5. Sie verdrehen die Dinge - es ist unglaublich

Cameron hat mit der EU und mit uns gezockt, um seinen politischen Allerwertesten zu retten!! Was schreiben Sie da? Artikel 50 Lissabonvertrag - kann warten? Klar, das geht! Aber nur, wenn das Unterhaus mehrheitlich gegen den Brexit entscheidet und das dämliche Referendum eine Eintagsfliege bleiben lässt. Was Cameron, aber auch andere bei Labour, angerichtet haben, ist mit Worten nicht zu kommentieren. Jetzt will der Volkstribun der Brexiteers mal so weiter machen und alle Vorzüge aus dem Freihandel mit der EU zum Nulltarif! Frage: Was ist denn für eine Mentalität, die SPON hier verbreitet?!

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joes.world 24.06.2016, 15:49
6. Ich warne seit Jahren, aber was kann ein Poster schon verändern?

Dass Merkel phantasielos ist. Sie WEITSICHTIGE, ZUKUNFTSGERICHTETE Politik genau so gut kann, wie Internet. Wer in parteiinternen Machtspielen großartig ist, muss deshalb nicht zwingend Ahnung von Europa-Politik, Welt-Politik und Ahnung wie ein einfacher Wähler in Europa tickt, haben.

Merkel hat mit ihrer immer rigideren, immer zentralistischeren Politik, immer mehr Menschen in Europa gegen dieses Brüssel aufgebracht.

Und seien wir einmal ehrlich: wer will schon immer mehr Regeln bei sich zu Hause bekommen, die von Lobbyisten in Brüssel vorgegeben werden? Von Politikern in Brüssel beschlossen werden, von denen man nicht weiß wie gut sie mit den tausenden Lobbyisten sind und was bei denen im Hintergrund wirklich läuft. Und wer will schon seinen Alltag von Beamten aus Brüssel reguliert bekommen, die er weder gewählt noch jemals zu Gesicht bekommen hat?

Merkel zerstört das Friedensprojekt EU dadurch, dass sie alle Staaten immer mehr aneinander binden, zusammen zurren will. So eng, dass immer mehr Menschen diese Fesseln ins Fleisch schneiden.

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mulli3105 24.06.2016, 15:50
7. Jetzt hat Cameron

genau das, was er großmäulig seit Jahren den anderen Mitgliedern androhte, wenn sein "cherrypicking" mal wieder nicht auf fruchtbaren Boden fiel. Nun fällt er selbst. Fällt über sein selbst eingeleitetes Referendum - wenn seine Bürger erstmal in ein, zwei Jahren erfahren werden, was für negative Folgen sie zu tragen haben, dann wird er wohl kaum in einer hall of fame landen.

Für mich ist er der gleiche Troll wie diejenigen Brexitbefürworter, die erst nach Schließung der Wahllokale mal googelten, was das Ganze denn eigentlich bedeutet. Kein Wunder, dass es vor allem die Unterschichten und Alten waren, die "No" zur EU gesagt haben. Der einzige "Vorteil" dieser Entscheidung könnte ein Umdenken in diesem irrsinnigen Beamtenapparat in Brüssel sein und vielleicht auch bei den nationalen Regierungen - allen voran Merkel, die mit ihrer wahnwitzigen Flüchtlingspolitik nicht nur die Rechten auf den Plan gehievt hatte, sondern sie auch im Schulterschluß mit Draghi und Juncker ständig den anderen Ländern ihre Direktiven aufoktruyieren wollte.

Ob es das Ende der EU ist, wird man sehen - ein attraktives Modell ist es angesichts der handwerklichen Fehler und des aufgeblähten Verwaltungsapparates kaum noch. Und sobald das Damoklesschwert einer Schuldenvergemeinschaftung Realität werden wird, dann Gute Nacht, Europa. Es ist m.E. schon fünf nach zwölf...

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joes.world 24.06.2016, 15:52
8. Jetzt werden Stimmen in Brüssel laut, die den Briten Steine in den Weg legen wollen.

Die ihnen keine guten bilateralen Abkommen gönnen.

Damit beweisen die grauen Männer aus Brüssel nur das, was immer mehr Menschen in Europa so vor Brüssel grausen lässt: dass da farblose, aus der Heimat nach Brüssel abgeschobene, in der Heimat abgehalfterte, Politiker dort ihr sinistres Spiel spielen.

Nicht zum Wohle der 540 Millionen Menschen der EU. Sondern nur ihren eigenen, sich in Jahren der Brüsseler politischen Inzucht entwickelten, Spielregeln folgend.

Ich will es anders herum: der fünftgrößten Volkswirtschaft ein Leben mit der EU auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Und alle die glauben, nun GB demütigen zu wollen: wenn es ernst wird, haben die Briten immer die USA auf ihrer Seite. Die gemeinsame Sprache verbindet mehr, als sich so manch grauer Brüsselianer vorstellen kann.

Und Putin wartet nur darauf, dass die EU sich im Kampf mit GB und somit den USA selber schwächt...

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heinz.murken 24.06.2016, 15:56
9. Ich teile die Vorwürfe gegen ihn nicht

Denn ohne das Referendum hätten die Brexit immer weiter Druck auf die Regierung ausgeübt, wissend, daß sie einen Großteil der Bevölkerung hinter sich hätten.
Deswegen war es nicht nur ein Spiel Camerons, sondern sein notwendiges Übel. Auch Labour hat es nicht geschafft, mit seiner mehrheitlichen Remain Kampagne die Mehrheit der Briten zu erreichen und zu überzeugen! Denn es waren nicht nur die Torys, sondern zu großen Teilen die Labourwähler, zum Erfolg der Brexit Anhänger beitrugen

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