Forum: Politik
Britischer Premier Cameron vor dem Aus: K.o. durch Brexit
REUTERS

Sein Name wird für immer mit dem Brexit verbunden sein: David Cameron ist eine Wette gegen die Briten eingegangen - und hat verloren. Nun ist der Noch-Premier seinen innerparteilichen Gegnern ausgeliefert.

Seite 7 von 13
clara1337 24.06.2016, 16:57
60. Das

wird SUUUPER! Nach der Lektüre einiger englischer Medien und nun einiger deutscher muss man mal sagen: Es bricht eine neue Zeit an. Es macht natürlich total viel Sinn, möglichst viele Nationalstaaten wieder zu beleben. Das wird die blöden Einheitsregulierungen der EU endlich durch viele neue Regulierungen ersetzen. Es wird zwar schwierig als das doofe moderne, fremde und nachher noch ausländische weg zu bekommen, aber wenn wir uns richtig anstrengen und Internet verbieten ist bald endlich wieder das Nachbardorf fremd. Und was könnte besser die Probleme einer wachsenden Weltbevölkerung lösen als Hass, Abschottung und die Bildung vieler kleiner, konkurrierender und nicht zu Kompromissen bereiter Gruppen? Und ja liebe Briten, mit AfD und Co schaffen wir es bestimmt auch noch, da mitzumachen. Also ich würde vorschlagen wir nennen die kommende Epoche: Hirnlose Zeit.

Beitrag melden
pietschko 24.06.2016, 16:57
61.

Zitat von pcpero
Ich kann die Briten letztlich verstehen: Keiner weiß so genau, was die EU für das Volk und das Land bedeuten, Die EU in Brüssel als aufgeblähte Kostenblase bietet lediglich einen Traum an, der noch lange nicht ausgeträumt ist und Realität wurde. Die Briten sind selbstbewusst, und können/wollen nicht verstehen, dass EU Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg gefällt werden. Das Wehgeschrei wird noch kommen, aber nicht über den Kanal!
ja, wie hoch sind die kosten der brüssler verwaltung denn? peanuts. eu-entscheidungen werden nicht über den kopf hinweg beschlossen, sondern von den vertretern der länder der eu.

Beitrag melden
nibal 24.06.2016, 16:59
62. Briten verdienen kein gutes Abkommen

Zitat von joes.world
Die ihnen keine guten bilateralen Abkommen gönnen. Damit beweisen die grauen Männer aus Brüssel nur das, was immer mehr Menschen in Europa so vor Brüssel grausen lässt: dass da farblose, aus der Heimat nach Brüssel abgeschobene, in der Heimat abgehalfterte, Politiker dort ihr sinistres Spiel spielen. Nicht zum Wohle der 540 Millionen Menschen der EU. Sondern nur ihren eigenen, sich in Jahren der Brüsseler politischen Inzucht entwickelten, Spielregeln folgend. Ich will es anders herum: der fünftgrößten Volkswirtschaft ein Leben mit der EU auf Augenhöhe zu ermöglichen. Und alle die glauben, nun GB demütigen zu wollen: wenn es ernst wird, haben die Briten immer die USA auf ihrer Seite. Die gemeinsame Sprache verbindet mehr, als sich so manch grauer Brüsselianer vorstellen kann. Und Putin wartet nur darauf, dass die EU sich im Kampf mit GB und somit den USA selber schwächt...
Die EU hat ihre Mitglieder zu vertreten, zu denen die Briten nun nicht mehr gehören wollen. Und für nicht Mitgleider die trotzdem die Vorteile der EU nutzen wollen gibt es ganz klare Regeln. Man muss den Briten überhaupt keine Steine auf den Weg legen, unangenehm wird es ganz automatisch. Die ganzen Sonderkonditionen die Großbritannien für sich ausgehandelt hat - sind beim Teufel. Und das ist auch richtig so. Am Ende wird man wie jedes andere nicht Mitglied den vollen Betrag zahlen, fast allen Regeln folgen "müssen" (es machen ja auch fast alle Sinn) ohne jegliches Mitsprache Recht. Das ist kein Stein sondern der Ablauf der genau so schon vor der Wahl absolut bekannt war. Wenn das demütigend ist, dann wars eine Demütigung mit ankündigung - kein Recht sich zu beschweren. Im übrigen - die EU ist der wichtigste Partner der USA in Europa, nicht England. England hat gerade massiv an Attraktivität für die USA eingebüsst - auch das war im Vorfeld offen kommuniziert.

Beitrag melden
Darwins Affe 24.06.2016, 17:00
63. Hybris

Zitat von mue.neu
Ja, sicher. Wenn es nach den "Direktdemokraten" in der Schweiz ginge, hätten die Frauen dort in manchen Kantonen bis heute kein Wahlrecht. Nein, vielen Dank! Es reicht, wenn Wähler deren "Bild"-ungsniveau nicht über selbiges Medium hinausgeht, zur Wahlurne schlappen. Mehr Mitbestimmung über mein Leben möchte ich ihnen nicht zugestehen.
Warum sagen Sie nicht gleich, dass nur Ihrer politischen Richtung genehme Wähler das Wahlrecht zusteht. Schon 1835 stellte Tocqueville fest, dass der einzelne Wähler vielleicht dumm sei, aber als Masse sehr wohl seine Interessen besser vertreten könne als die politische (Pseudo)elite. Nebenbei: Vielleicht ist die tolle Einkommensverteilung bei euch Deutschen auch darin begründet, dass in eurem BT lauter Akademiker und Beamte sitzen aber kein einziger (bildzeitungslesender) Arbeiter.

Beitrag melden
stilus 24.06.2016, 17:00
64. Der Premier ....

....hat vor Jahren doch die Abstimmung angeboten, um den eigenen politischen Allerwertesten zu retten ("wählt mich und ihr bekommt ein Referendum). Hat toll geklappt! Insofern kein Mitleid für den Zauberlehrling aus London, der nun die Geister nicht loswurde, die er vor Jahren rief.
Und wenn ich lese: Die Briten googeln, was "Brexit" bedeutet, kann ich nur lachen. Das hätten sie mal früher tun sollen.

Beitrag melden
rloose 24.06.2016, 17:00
65.

Zitat von heinz.murken
Denn ohne das Referendum hätten die Brexit immer weiter Druck auf die Regierung ausgeübt, wissend, daß sie einen Großteil der Bevölkerung hinter sich hätten. Deswegen war es nicht nur ein Spiel Camerons, sondern sein notwendiges Übel. Auch Labour hat es nicht geschafft, mit seiner mehrheitlichen Remain Kampagne die Mehrheit der Briten zu erreichen und zu überzeugen! Denn es waren nicht nur die Torys, sondern zu großen Teilen die Labourwähler, zum Erfolg der Brexit Anhänger beitrugen
Herr Cameron und seine Stories haben jahrelang Brüssel als Sündenbock für Alles benutzt. Er hat die Geister, die unter anderem Farage heißen gerufen und er ist sie nicht wieder los geworden.

Beitrag melden
ProDe 24.06.2016, 17:00
66. Ich denke Putin ist Schuld!

die letzten Monate wurde ja immer berichtet, dass Putin Europa spalten wolle --- das scheint ihm nun ja gelungen.

Wie hat er das nur angestellt? Ist Cameron ein Putin-Jünger und hat deshalb das Votum gefordert?

Beitrag melden
nogogirl 24.06.2016, 17:01
67. Naja

Herr Juncker, Herr Djisslbloem, Herr Draghi und Frau Merkel sind meiner Ansicht nach auch nicht ganz unschuldig. siehe Griechenlandkrise oder Flüchtlingskise...

Beitrag melden
perello 24.06.2016, 17:03
68.

Zitat von Airkraft
Ich vermute mal er fällt sehr weich ;-)
Selbstverständlich. Dank der Panama Papers wissen wir, dass seine Familie ganz gut was zur Seite gelegt hat.

Beitrag melden
daniel79 24.06.2016, 17:04
69. Was passiert eigentlich...

...wenn die Briten in 4 oder 5 Monaten eine Nachfolgeregierung wählen, die den Antrag auf Austritt bei der EU nicht stellen will?

Beitrag melden
Seite 7 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!