Forum: Politik
Britischer Premier in Paris: Macron verlangt Klartext von Johnson - und schickt eine
Philippe Wojazer/ REUTERS

Boris Johnson reist nach Frankreich. Vor ihrem Treffen fand Präsident Emmanuel Macron klare Worte für das Verhalten des Briten. In Paris geht man mittlerweile von einem harten Brexit aus.

Seite 1 von 36
raoul2 22.08.2019, 05:27
1. Laßt ihn auflaufen

Je geschlossener die Vertreter der EU argumentieren (und handeln), umso klarer wird den Menschen (und Wählern) des Vereinigten Königreichs, wie sie von dem notorischen Lügner zu halten haben. Daß der blonde Clown den Ernst der Lage begreift, kann man wohl kaum erwarten - also bleibt die auszuspielende Karte ausschließlich beim britischen Volk. Ich habe Hoffnung und gebe sie noch immer nicht auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dirkcoe 22.08.2019, 05:29
2. Präsident Macron

drückt aus, was ich auch denke. Die EU hat andere wichtige Aufgaben - die Briten kosten inzwischen Zeit, die ihnen nicht mehr zusteht. Es wurde ein Abkommen verhandelt und von beiden Seiten akzeptiert. Wenn BoJo den harten Brexit will - dann ist das halt so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mickygold 22.08.2019, 05:39
3. Mit Vollgas ins Verderben...

Was soll man schon von einem ehemaligen Boulevard-Reporter erwarten, der nicht mal imstande ist sich die Haare zu kämmen? Schon die hauchdünne Mehrheit des Brexit-Refererndum müsste jedem vernünftigen Menschen zu denken geben. Hier offenbart sich eine Schwäche der Demokratie, wo Ahnungslose wählen dürfen und leider in der Mehrheit sind. ich hoffe inständig dass hier ein zweites Referendum im letzten Moment das Ruder herumreißt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dieraute 22.08.2019, 06:10
4.

Macron sucht seine letzte Chance. Innenpolitische ist überhaupt nichts mehr zu erreichen, außenpolitisch wird er sonst nicht ernst genommen ....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iasi 22.08.2019, 06:25
5. Die "Kosten für harten Brexit"?

Einfuhrzölle müsste GB schon selbst erheben, käme es zum Brexit ohne Abkommen. Einfuhrkontrollen müssze ebenfalls GB veranlassen. Wahrscheinlich wird sein, dass die EU an den Grenzen die langen Wartezeiten erzeugen wird, die prognostiziert werden - bei Aus- und Einfuhren. Frankreichs Bauern werden bei einem Brexit weniger verkaufen - das ist jedenfalls klar. Nur, wenn GB durch den Backstop in der Zollunion gehalten wird, würde sich für Frankreichs Agrarwirtschaft nichts ändern, denn dann würden weiterhin auch für GB die EU-Handelsregeln mit ihren Importquoten gelten - von wegen "Freihandel".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
timrydel 22.08.2019, 06:29
6. Bravo, Macron!

Endlich mal ein europäischer Politiker, der klares Profil zeigt. Und der für Stabilität in Europa eintritt. Eine Stabilität, die bedeutet, dass wir nicht ständig unsere Haltung ändern, wenn aus London eine neue absurde Idee oder Forderung kommt. Und Macron ist ein Mann, der noch eine Idee hat, wie man Europa reformieren und wieder stärken könnte. Leider lassen unsere zumeist profillosen Politiker den Mann mit ihrem unverbindlichen und meist inhaltsleeren Gequassel im Regen stehen. Ich bin sehr besorgt, dass sich in Verhältnis zu Frankreich ein historisch wichtiges Fenster schließt - in wenigen Jahren können wir uns dann mit einer separatistischen Le Pen amüsieren, da ist dann der Zug abgefahren. Und Sozialisten oder Sozialdemokraten sind in Europa am absterben. Aber die legen ihre volle Kraft lieber in die Findung von Doppel- und Dreifachspitzen, in Gendergerechtigkeit oder unverbindliche Allgemeinplätzchen. Und Europa fährt inzwischen gegen die Wand....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
architekt09 22.08.2019, 06:35
7. America First

JB täuscht sich eben gewaltig, wenn er glaubt, DT könnte auch nur ein Wort ernst in Richtung England meinen, wenn er von einem „großartigen Deal“ spricht. Wer Staatsbesuche absagt, weil er Länder nicht einfach kaufen kann, der wird doch keinen Deal auf Augenhöhe umsetzen. Es wird fürchterlich für England werden, zumal JB zu vergessen scheint, wieviele englische Produktionsstätten tatsächlich Auslandsniederlassungen sind. Und die Mutterfirmen können vermutlich besser rechnen als Mr. Wuschelkopf. Da machen Betriebsstätten im EU Ausland innerhalb Europas nur bei echtem Lohngefälle und zuverlässiger politischer Landschaft Sinn. Beides scheint aktuell in England nicht gegeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dereuropaeer 22.08.2019, 06:39
8. Brexit

Wenn Chaoten Politik machen wollen, geht das immer schief, USA, Italien, UK.
Die Welt wäre besser ohne diese Rüpel

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zzzzxy 22.08.2019, 06:43
9. ich will was anderes, aber ws es ist, sag ich nicht?

rumpelstilzchen, vielleicht sollte man mal nachts vor seiner tür lauschen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 36