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Britischer Premier in Paris: Macron verlangt Klartext von Johnson - und schickt eine
Philippe Wojazer/ REUTERS

Boris Johnson reist nach Frankreich. Vor ihrem Treffen fand Präsident Emmanuel Macron klare Worte für das Verhalten des Briten. In Paris geht man mittlerweile von einem harten Brexit aus.

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bernteone 22.08.2019, 07:33
20. Hätte sich Macron mal durchgesetzt

Dann wäre der Kredit schon Geschichte . Frau Merkel und andere EU Staaten halten lieber noch Wahlen ab und lassen zu das Britische EU Gegner ins EU Parlament einziehen , zu welchem Zweck ? Die Ausgangssituation hat sich nicht geändert nur das Farage und Gefolge von den europäischen Steuerzahlern entlohnt werden , toller Erfolg .

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Korken 22.08.2019, 07:35
21. Großes Lob an Macron

Man kann ihn nur loben ob seiner klaren Worte und deutlich pro europäischer Einstellung! Die wenigen von ewig gestrigen, die überall nur nach irgendwelchen Fantasievorteilen für Frankreich alleine suchen kann man zum Glück an einer Hand abzählen. Natürlich ist Macron Frankreichs Staatspräsident aber er tritt auch sehr deutlich für gesamteuropäische Interessen ein, etwas, dass ich an einigen anderen Politikern sehr vermisse!

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PeterGuckenbiehl 22.08.2019, 07:37
22. Blind

Was glaubt Johnson denn, was seine Vorgängerin in all den Besuchen in Europa gemacht hat? Sie hat sich kleine Änderungen erkämpft und ist damit im Paralement immer wieder gescheitert. Mehr kann BJ auch nicht bekommen. Das was die Briten von der EU wollen, gibt es nicht. Aus. Ich hoffe der 31.10. ist der letzte Tag der Briten in der EU. Es reicht.

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claus7447 22.08.2019, 07:42
23.

Zitat von 123rumpel123
Mit seinen Aussagen gießt der gute Macron natürlich "Öl ins Feuer" und spielt BoJo direkt in die Hände mit der These:"......die EU ist an allem Schuld - und ist nicht kompromissbereit........". War aber von Macron nicht anders zu erwarten, denn das die Briten Macrons EU-Plänen ablehnend gegenüberstehen ist bekannt.
Rumpel liest Beiträge nicht. Er kommentiert nur.

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Ranus 22.08.2019, 07:44
24. Und wieder mal

höre ich von Macron klare Worte für die EU, im Gegensatz zu dem Wischiwaschi von Merkel.

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jjgiphone 22.08.2019, 07:46
25. Schmerz und Schwäche

Das Problem ist, die Briten haben sich nie mit dem Wesen der EU beschäftigt. Für sie war es nur der Common market. Ein Vertiefung der Zusammenarbeit, oder gar einer Integration der EU Mitglieder zu einem Staatenbund kam für GB nie in Frage. Der Abschied vom Empire wird den Engländern erst nach dem Brexit wohl schmerzlich bewusst. Für Trump bedeutet der Brexit die Schwächung eines lästigen Konkurrenten. Die Schwächung der europäischen Verbündeten sieht er nicht. Die NATO ist für ihn obsolet. Da gibt es dann noch den lachenden Dritten. Putin wird es freuen. Divide et impera.

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123rumpel123 22.08.2019, 07:48
26. Was für Kosten Herr Macron

Was für Kosten Herr Macron meint müssen wir wohl abwarten.

Für die Briten stellt sich das in etwa so dar.

Importzölle zum Schutz der heimischen Produktion - sichern Arbeitsplätze und bringen Einnahmen

Importzölle werden auch die britischen Landwirte schützen , plus Zolleinnahmen

Das was man nicht selber herstellen kann, besorgt man sich auf dem Weltmarkt zu den günstigeren Weltmarktpreisen
Positve Auswirkungen hinsichtlich der Transformationskosten

Was die Kilometerlangen Staus betrifft , gilt immer noch: "..........nicht alle Kamele müssen durch das gleiche Nadelöhr..........".
Wird abgemildert durch das "Vereinfachte Importverfahren für EU-Waren", und Ausbau alternativer Strecken, wie z.B. die geplante Whiskey-Fähre Schottland-Groninen. Wird sicher nicht die einzige dieser Art bleiben.

Und bezüglich der Produktion ist noch wichtig anzumerken, dass sich die Briten mit dem Brexit gegen das für sie ruinöse Lohnstückkostengefälle der EU abschirmen können. Gerade heute melden sich die deutschen Arbeitgeber diesbezüglich an die Politik und fordern Entlastung , da das nicht mehr zu stemmen ist.

Die EU ist halt nicht für jeden etwas.

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karlv 22.08.2019, 07:49
27. @dkujawa

3 denkbare Wege gibt es:
Mays Abkommen absegnen-macht das Parlament nicht
Alternativvorschlag zum Backstop liefern - ist in drei Jahren nicht gelungen und auch jetzt die liefert Boris Johnson nichts
Bleibt realistisch: ohne Unterschrift raus - schade und schlecht

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SPONgeBoy 22.08.2019, 07:57
28. Was für ein Kasper

Wer Lügen in großen Lettern auf einen Bus schreibt und damit durch London fährt, um seine Landsleute zu einem EU-Austritt zu bewegen, der kann halt als Politiker nicht mehr Ernst genommen werden. Das ist doch reines Kasperle-Theater, was dieser Mann da betreibt.

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tobilechat 22.08.2019, 07:58
29. Problem: Simplemindedness and Neofascism

Wenn Europa Frankreich und Russland nicht hätte, wer weiß, ob uns die USA uns nicht schön längst überannt hätten. 1987 bis 1989 war mein Auftrag, die Truppen an der Grenze zur DDR mit Nachschub zu versorgen und glaubte durchaus, ich würde da das richtige tun.

Heute sind die USA die Bedrohung für mich, insbesondere meiner immateriellen Werte, allen voran Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, also Demokratie und im Ergebnis Frieden.

Ein Donald Trump (und sein(e) Schoßhündchen) sollten nie denken, dass ich diese Werte kampflos aufgebe und mich in ein Reich eingliedere, das schätzungsweise Scientology heißt und nichts, aber auch gar nichts gutes über die Menschheit bringt.

Allein das Nuklearwaffenarsenal Frankreichs ist groß genug und auch die Italiener haben da was im Keller. Die Briten dürfen ihre Handvoll Atomwaffen gerne an die USA abgeben, deshalb werden die USA nicht gefährlicher und "Brothers in Arms" also der militärische Schulterschluss wird letztlich kein Mehrwert darstellen.

Wenn, dann sind meine Freunde die Russen, denn ich sage: Lieber Sozialismus und Kommunismus als ein Reich der Church of Scientology.

Wage es nicht, die immateriellen Werte Europa/der EU anzutatschen, Donald, wir werden uns zu verteidigen wissen und Europa plus Russland ist selbst für ein größenwahnsinniges Land wie die USA etliche Hausnummern zu groß und China und Japan wissen in letzter Konsequenz auch, wo die Freunde und wo der Feind steht.

DAF ist tot, es lebe Elysée 2.0!.

Die Briten werden erfahren, wie „Brothers in Arms“ zu „false friends“ werden.

Ich mag falsch liegen, aber der Neofaschismus versucht in meinen Augen gerade wieder mal, sich über die Welt zu ergießen, nicht zuletzt über den (Irr-) Glauben eines Devid Miscavige, dem Kopf der Church of Scientology.

Man kann in punkto Neofaschismus nicht vorsichtig genug sein und Vorsicht ist hier immer besser als Nachsicht.

Zudem sollte man das Treiben von Menschen wie Steven Bannon äußerst genau unter die Lupe nehmen.

Und am Ende gilt: Einfalt wird nie obsiegen, simplemindedness will never ever prevail.

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