Forum: Politik
Britischer Premier in Schottland: Camerons Tränen-Rede
REUTERS

In einer emotionalen Rede in Edinburgh appelliert David Cameron an die Schotten, die Aufspaltung Großbritanniens zu verhindern. Er erinnert an den gemeinsamen Sieg über Hitler - und ist gerührt vom eigenen Pathos.

Seite 1 von 16
karend 10.09.2014, 15:45
1. Vergangenheit

"Er erinnert an den gemeinsamen Sieg über Hitler (…)"

Ja, das kommt immer gut an. Allerdings wäre ein Blick in die Zukunft angebracht gewesen: Will Westminster wirklich etwas verändern, was und wie? Laue Ansagen nach Veränderungen kommen stets vor Wahlen.

Beitrag melden
alexxa2 10.09.2014, 15:46
2. Tränen?

Aus lauder Wut und Frust vieleicht. Wollte er Putin nachmachen?

Beitrag melden
European 10.09.2014, 15:48
3. Blood sweat and tears huh ?

Wenn da mal am Ende nicht nur die tears übrig bleiben.

Beitrag melden
merkur08 10.09.2014, 15:51
4. Und wie soll es in Schottland nach dem Ja weiter gehen?

Neues Mitglied in der EU, keine eigene Währung. Viel Öl, dass von BP gefördert wird. Keine eigene Industrie. Wales wird vielleicht nachziehen. Nordirland wird an Irland fallen. Katalonien und Baskenland werden unabhängig und am Tropf der EU hängen. Südtirol kommt an Österreich (das einzig positive Beispiel). Mal schauen, ob das neue royale Baby die Sache dreht. Auf ihren Adel konnten die Schotten sich nie verlassen............Und Schottland als Republik? Never. Die Identität des Volkes ginge verloren........

Beitrag melden
kjartan75 10.09.2014, 15:51
5.

Zitat von thomas.meyer
Mir ist unklar, warum das Abspaltungsreferendum auf der Krim überwiegend - freundlich ausgedrückt - kritisiert wurde, das schottische Referendum dagegen mit viel Verständnis begleitet wird. Weiter ist mir unverständlich, wie ein neuer Staat dauerhaft überleben will, den 49% der eigenen Bewohner ablehnt.
Ja, vielleicht, weil es Leute gibt, die es differenziert betrachten. Denn das eine hat mit dem anderen so ziemlich gar nichts zu tun. Schottland hat London darum gebeten, ein Referendum stattfinden zu lassen, London hat dem zugestimmt. Das ist etwas völlig anderes, als mit Separatisten mit Waffen zu versorgen, ein Referendum quasi mit der Knarre im Rücken vor allem im Eilverfahren innerhalb von zwei Wochen durchzusetzen, dass dann nordkoreanische Ergebnisse liefert. Und dann ziehen Sie den Vergleich mit Schottland und fragen sich allen Ernstes, warum man hier völlig anders berichtet? Man muss schon sehr blind sein, um die Unterschiede nicht zu sehen.

Beitrag melden
cucco 10.09.2014, 15:53
6. Wenn das Ferkel satt ist, stößt es den Trog um

Schottland hat Öl und Geld, darum ist Unabhängigkeit verlockend. Die paar Pfund , das Westminster und die Queen kostet beanstanden nur Banausen und geistige Blindgänger, dieselben, die auch Theater und Museen schliessen wollen, die Sportclubs und Musikschulen zu teuer sind und staatlichen Besitz privatisieren wollen.

Beitrag melden
badische-heimat 10.09.2014, 15:55
7. betr.thomas meyer

es ist für mich und wohl nicht nur für mivh unverständlich wie man die Annektierung und Angliederung der Krim mit einer Loslösung von Schottland fie Eigentaatlichkeit Schottlands miteinander vergleichen kann. das ist dümmlich.

Beitrag melden
kreisklasse 10.09.2014, 15:56
8. Napoleon

Haben Engländer, Schotten und fast alle anderen europäischen Nationen doch auch gemeinsam besiegt. Könnte man doch auch daran erinnern. Beim ganzen Erinnern könnte natürlich den Schotten auffallen, dass sie blutig von England erobert wurden. Und das die Highlander-Regimenter in den verschiedenen Kriegen des Empires von Indien bis Europa gerne verheizt wurden.

Beitrag melden
klyton68 10.09.2014, 15:57
9.

sprach Cameron. Ich als Schotten würde mich jetzt erst recht veralbert fühlen. Warum ist denn all die Jahre vorher nichts passiert. Und wenn der Premier schon einen halben Kotau macht, sollte klar sein, wer von wem mehr profitiert.

Beitrag melden
Seite 1 von 16
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!