Forum: Politik
Buchpräsentation des Ex-Bundespräsidenten: Wulff kritisiert Medien und Justiz scharf
DPA

Christian Wulff geht in die Offensive: Justiz und Medien hätten ihn vor zweieinhalb Jahren zum Rücktritt als Bundespräsident gezwungen. Bei der Präsentation seines Buchs sagte er selbstbewusst: "Ich wäre auch heute der Richtige im Amt."

Seite 5 von 30
economic-fool 10.06.2014, 17:07
40. Freigesprochen wurde er nur hinsichtlich justiziabler Vorwürfe, ...

Zitat von sysop
Christian Wulff geht in die Offensive: Justiz und Medien hätten ihn vor zweieinhalb Jahren zum Rücktritt als Bundespräsident gezwungen. Bei der Präsentation seines Buchs sagte er selbstbewusst: "Ich wäre auch heute der Richtige im Amt."
... zurücktreten musste er wegen seiner politischen Fehler, die er sowohl seinerzeit als auch heute einräumt! Die Staatsanwaltschaft Hannover hat ihn nicht wegen seines unsäglichen Anrufs beim BILD-Chefredakteur angeklagt. Daher sagt der Ausgang des Gerichtsverfahren REIN GAR NICHTS über den - wie gesagt ja selbst heute noch von ihm eingestandenen - Murks, den er zur Rettung seiner seinerzeitigen Situation veranstaltete.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ukma 10.06.2014, 17:08
41.

Nein wärst du (Siezen gibts nur für Respecktspersonen) nicht! Der Mann war von anfang an eine Fehlbesetzung. Die Kanzelerin hat den in das Amt reingelupft. Geleistet hat er nichts. Charisma auch nicht. Er ist einfach keine Persönlichkeit, die ein Land repräsentieren kann und das ist die wichtigste Aufgabe des Präsidenten. Sehr gut das der weg ist und die größte Frechheit, dass er von unseren Steuern ein unverschämt hohes Jahresgehalt bekommt... auf lebenszeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otto_iii 10.06.2014, 17:09
42. 621

Zitat von sysop
Christian Wulff geht in die Offensive: Justiz und Medien hätten ihn vor zweieinhalb Jahren zum Rücktritt als Bundespräsident gezwungen. Bei der Präsentation seines Buchs sagte er selbstbewusst: "Ich wäre auch heute der Richtige im Amt."
Zum Rücktritt gezwungen?

Wenn der erste Mann im Staate sich außerhalb des im Grundgesetz hierür vorgesehenen Verfahrens (Art. 61 GG, Anklage vor dem BVerfG) zum Rücktritt "gezwungen" sieht, sollte das schon zu denken geben.

Auch wenn ich während der dann zwangsläufigen Dauerhetzjagd nicht in seiner Haut hätte stecken wollen: Er hätte einfach nicht zurücktreten und das Strafverfahren im Amt durchstehen sollen.

Nach dem mit Freispruch endenden Strafverfahren hätte man vielleicht mal überlegt, ob nicht zum Schutz der Würde des Amtes eine wirkliche Immunität vor Strafverfolgung während der Amtszeit eingerichtet werden sollte.

Die Presse und die Staatsanwaltschaft Hannover haben dem Amt des Bundespräsidenten über die Person Wulff hinaus erheblichen Schaden zugefügt. Der grundsätzliche Respekt der Bevölkerung vor dem Bundespräsidenten hat sich deutlich verringert.
Ein Trauerspiel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dimetrodon109 10.06.2014, 17:11
43. Kann man so unterschreiben.

Zitat von A.Lias
... Bescheidenheit und der Zier? Wulff ist nicht nur nie der richtige für das Amt gewesen, sein jetziges Verhalten zeigt, dass er nichts gelernt hat.
Ganz unten war nur seine Moral, Bescheidenheit und sein Realitätssinn. Muttis fehlende Menschenkenntnis kommt noch dazu. Ich denke niemand hat der Demokratie in diesem Land so einen Bärendienst getan wie er. Selbst nun seht er da wie ein trotziges Kind stampft mit dem Fuß auf und ist ob der Schelte beleidigt. Aus dem Land der Dichter und Denker wurde das der Juristen und Polit-Rentner.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Netcube 10.06.2014, 17:12
44. Ist sein gutes Recht!

Ich war der Ansicht, dass seine Fehler im Umgang mit diversen Vorwürfen schon unwürdig genug waren und er früher hätte zurücktreten müssen. Vor allem auch deshalb weil er in seiner Vergangenheit wiederholt anderen den Rücktritt schon bei kleineren Verfehlungen nahegelegt hat.

Aber ich bin auch der Ansicht, dass der Prozess eine Farce war und v.a.: Er hat absolut das Recht seine eigene Perspektive darzustellen. Die gehört zum Gesamtbild definitiv dazu, und potentielle Leser sollten es ergebnisoffen lesen, anstatt nur weiter nach Material zu suchen um draufzuhauen. Denn das die mediale Jagd und auch die Reaktionen der Mehrheit der Bevölkerung ebenfalls unwürdig war, kann doch niemand wirklich bestreiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leser75 10.06.2014, 17:13
45. Wulff muß

wissen, dass er endgültig verloren hat-wer mal wie er öffentlich auseinander genommen wurde, wird immer von der Journaille als zurecht erlegt worden zu sein betrachtet. Da ist man sich einig in unseren Medien, keine Frage. Vielleicht kann er mit seinem Buch noch etwas verdienen, weil er bestimmt noch Anhänger hat, die es kaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dimetrodon109 10.06.2014, 17:13
46. ist bittere Ironie

Zitat von tg923
wer jetzt auf seinem Stuhl sitzt und vor allem was diese Person so von sich gibt, hätte man ihn besser behalten.
..oder? Ich möchte niemanden, der so offen die inneren Werte der Demokratie mit Füßen tritt. Ok, selbst wenn er Jurist ist und meint das zu dürfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kraijjj 10.06.2014, 17:13
47. aha

Zitat von sysop
Christian Wulff geht in die Offensive: Justiz und Medien hätten ihn vor zweieinhalb Jahren zum Rücktritt als Bundespräsident gezwungen. Bei der Präsentation seines Buchs sagte er selbstbewusst: "Ich wäre auch heute der Richtige im Amt."
Wulff kritisiert die BILD. Ohne das Boulevard in Schutz nehmen zu wollen. Der Mann hat sich vorher mit dem Blatt in ein Bett gelegt und nie die nötige Distanz gewahrt die eines Bundespräsidenten angemessen gewesen wäre. Der heutige Auftritt zeigt eines - sein Rücktritt war absolut richtig. Dem Mann fehlt nach wie vor die Reife und moralische Integrität ein solches Amt zu bekleiden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Waldesel 10.06.2014, 17:14
48. Mann mit kurzen Hosen

Wulff war ein unbedeutender Landespolitiker der CDU, der schon im Amt des MP überfordert war. Ein Emporkömmling der sich gerne mit Reichen und Schönen umgab.
So einen holt kein namhaftes Unternehmen in den Vorstand. Dem fehlen alle Grundlagen dafür.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gistol 10.06.2014, 17:16
49. Mal bitte Halblang

Wulff macht das einzig richtige: er holt sich die deutungshoheit über sein leben zurück. Jeder von uns der in so einer situation wäre sollte das selbe tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 30