Forum: Politik
Buchvorstellung in Berlin: Wulffs Endabrechnung
AFP

"Mein Fall darf sich nicht wiederholen": Bei der Präsentation seines Buches versucht Christian Wulff, seine Ehre zu retten - nach Rücktritt und Korruptionsprozess schlägt der Ex-Bundespräsident zurück. Die Härte seiner Kritik überrascht.

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schlauberger007 10.06.2014, 22:59
190. ganz unten ....

na ja .....zu diesem amt gehört halt auch ein wenig Fingerspitzengefühl ....

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independenceclass 10.06.2014, 23:01
191. Leider hat er oft recht!

Natürlich ist es eine Aufgabe und auch ein Privileg der Medien der Bevölkerung aufzuzeigen, was in unserem Land passiert und gerne unter den Tisch gekehrt wird aufzuzeigen und uns durchaus Politikkritisch zu informieren. Das die Medien ihre Pressefreiheit oft zu wörtlich nimmt und gerne auch manipulativ fungiert und sich mittlerweile in der Gewaltenteilung einen zusätzlichen Platz eingeräumt und Ihre ganz eigenen Ziele verfolgt ist leider immer mehr zu beobachten. Öffentliche Personen, wenn diese den Medien bewusstes manipulieren, demontieren und beinflussen vorwerfen, müssen mit übelster Berichterstattung die durchaus ohne die sachliche Ebene auskommt, rechnen.
Leider wird bei jedem öffenen Amt in den letzten Jahren erst mal die Schwächen und möglichst dunkle Kapitel der Personen recherchiert und oft unverantwortlich Sensationsbwirksam eingesetzt. Bildzeitungsniveau und Hetze sind heute leider nicht mehr nur dem eben genannten Unternehmen zuzuordnen. Gerne wird an den Pranger gestellt, die Schlagzeile wichtiger als der Inhalt. Das war mal anders. Es wäre schön da wieder hinzukommen

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novoma 10.06.2014, 23:02
192. optional

Bin heute noch davon überzeugt, dass ihm der Satz "der Islam gehört auch zu Deutschland" das Genick gebrochen hat. Denn kurz danach fand die Presse "zufällig" die ausgeworfenen Köder, und die Schlammschlacht begann. Alles Zufall? Eher merk(el)würdig...

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trompetenmann 10.06.2014, 23:04
193. Vervollständigt das Bild,

das ich von Herrn Wulff habe. Für mich ein weiterer Beweis, dass Wulff nie Präsident hätte werden dürfen. Nicht dieTatsache, dass Wulff Kritikt übt, sondern die Art und Weise, wie er es macht, sind typisch für einen Egomanen, dem die Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion fehlt. Oder kurz gesagt: Wulff ist für mich einfach ein Vollpfosten, und er verhält sich auch so...!

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autoralexanderschwarz 10.06.2014, 23:05
194. Gewaltenteilung

Wie kann man nur derart egozentrisch sein und sein eigenes Schicksal als Beleg für mangelnde Gewaltenteilung (und damit als Gefahr für die Demokratie) präsentieren, wenn ein paar Tage zuvor
bereits die "Aufhebung" der Gewaltenteilung einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Wenn "unser" Generalbundesanwalt (ungeachtet zahlloser Indizien) kein Ermittlungsverfahren bezüglich der NSA-Aktivitäten eröffnen möchte und die Europawahl abwartet, um diese Entscheidung öffentlich zu machen, dann gibt es augenscheinlich keine Gewaltenteilung.

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Liberalitärer 10.06.2014, 23:06
195. Unlesbar

Zitat von sysop
"Mein Fall darf sich nicht wiederholen": Bei der Präsentation seines Buches versucht Christian Wulff, seine Ehre zu retten - nach Rücktritt und Korruptionsprozess schlägt der Ex-Bundespräsident zurück. Die Härte seiner Kritik überrascht.
Ein Artikel, immerhin fast auf dem Level des Osthildesheimer Anzeigers, Society Reporterin Meiritz berichtet live aus der Höhle des Löwen und stellt knitterfreie Anzüge und gebügelte Kragen fest, na denn, hoffentlich hatte die Strumpfhose keine Laufmasche.

"Wulffs öffentliche Abrechnung ist bis zur Perfektion vorbereitet. Der dunkelblaue Anzug sitzt knitterfrei, die Hitze des Tages ist Wulff nicht anzusehen. Während er spricht und Fragen beantwortet, gibt es keinen Moment des Zögerns, keine spürbare Unsicherheit, kein Straucheln."

Liebe Frau, Sie schreiben hier nicht für den Landser oder Krankenschwester Bianca.

Noch lustiger wird es dann

"In Momenten wie diesen zeigt sich, wie schmal der Grat zwischen Klarstellung und Selbstgefälligkeit ist. Wulff spart aus, dass es bei seinem Sturz nicht nur um strafrechtlich relevante Vorwürfe ging - sondern auch um eine Reihe von Vorwürfen, die ihn politisch unter Druck setzen"

Äh ja, welche politischen Vorwürfe denn gleich. Ging es um die Eurorettung? Oder doch um Waffengeschäfte? Oder doch um Semmelknödel auf dem Oktoberfest, der Leser erfährt exakt gar nichts.

"Am Ende des Auftritts bleibt die Frage zurück, warum sich Wulff das alles antut. Er hätte sich auch einfach zurückziehen, in seinem neuen Anwaltsbüro in Hamburg arbeiten und sich in aller Stille weiter für Integrationspolitik engagieren können. Doch das ist Wulff nicht genug, er entschied sich anders."

Am Ende des kurios schlechten Artikels bleibt in der Tat eine Frage zurück. Warum sich Frau Meiritz sich das alles antut. Auch beim Paderborner Tageblatt kann man sich um Belange der Integration kümmern, auch still, was auch manchmal besser wäre. Es gibt auch interessanten Feste der freiwilligen Feuerwehren.

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bimmelbommelbongo 10.06.2014, 23:06
196. Schande

dass so jemand mal Bundespräsidet war. Das ist ja so, als wenn ein verurteilter Schwarzgeld-Verbrecher unser Finanzminister wird. Hm, was? Oh.

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denkzone8 10.06.2014, 23:08
197. ehem. repräsentant präsentiert seine

sicht der geschichte, hat eine seltene chance zur richtigstellung. un-verhältnis-mäßig verfolgt von gier-presse und verbissenen straf-verfolgern. erregt die fall-höhe mein mitleid? ist es überhaupt gefragt?sollte es nicht bedürftigeren zukommen? betrachtungen eines foristen aus der machtfreien,manchmal gemütlichen anonymität...

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troubador 10.06.2014, 23:08
198. Durch seine Taten zum Opfer

O, wie hat sich dieser Herr Wulf mit seiner Mediengeilen 2. Gattin in allen Boulevardblättern inszeniert. Halbwahrheiten als Ministerpräsident, fragwürdige Nähe zu schillernden Sponsoren.
Nicht alles , was nicht justitiabel ist, darf ein Bundespräsident tun. Dieser war die schlimmste vorstellbare Fehlbesetzung. Ein Präsidenten GAU !

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tommahawk 10.06.2014, 23:16
199. Mittäter

Zitat von stscon
Und wo übt sich SPON in Selbstkritik??? Kein Wort! Hauptsache Klickzahlen, Hauptsache Hetzjagt! SPON war und ist einer der Mittäter im Fall Wulff.
Ja, das sehe ich ganz genau so. Die BILD hat das Wulffsrudel angeführt. Und andere Medien, fast alle, haben im Blutrausch mitgemacht.

Liebe Presse, warum eigentlich arbeitet ihr das nicht mal selbstkritisch auf? Leben wir wirklich in einer Journalliendemokratie, bei der das Volk von täglichen Zeitungsmeldungen (ausgedruckt oder online) gesteuert wird?

Ich fand Wulff furchtbar, aber ihm ist Unrecht wiederfahren!

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