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Bündnis: SPD und Grüne halten Rot-Rot-Grün im Bund für machbar - mit Einschränkungen
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Rot-Rot-Grün im Bund: Gut ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl halten SPD und Grüne diese Möglichkeit im Gespräch. Es gibt aber auch Bedenken - etwa wegen des "Radikalo-Ansatzes" von Sahra Wagenknecht.

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tandorai55 11.07.2016, 13:47
10. Und wenn die Alternative am konservativen Rand

noch so zerstritten ist - eine Republik geführt von einer SED-Nachfolgepartei und einer grünen Allverbotspartei und Alle-einlade-Partei will ich mir lieber nicht vorstellen.

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doppelpost123 11.07.2016, 13:48
11. Endlich

Na endlich! Über ein Jahrzehnt wurde eine "linke" Mehrheit verschenkt. Und man hat freiwillig den Konservativen das Feld überlassen. Da fass ich mich als Wähler nur an den Kopp.. Schlechter als jetzt wäre es der SPD mit der Linken mit Sicherheit nicht ergangen...

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Kapaun 11.07.2016, 13:49
12. Gute Idee

Ich halte das für eine gute Idee. SPD/Grüne/Linkspartei auf der einen Seite, Union/FDP/AfD auf der anderen. DANN haben die Leute wenigstens wieder eine Wahl bei der Wahl. Und wenn sie dann tatsächlich Rot-Rot-Grün wählen, nun, dann sei es eben so. Vor allen Dingen können sie diese Regierung dann beim nächsten Mal auch wieder abwählen.

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Pride & Joy 11.07.2016, 13:52
13. Opposition stärken

In einer Demokratie ist es notwendig eine starke Opposition zu haben. Dies war in der Vergangenheit leider nicht der Fall!
Daher ist für mich dieser Gedanke erst einmal positiv besetzt.

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Aspekte plus 11.07.2016, 13:52
14. Kanzlerin der Herzen ...

" ... oder eher den Radikalo-Ansatz von Sahra Wagenknecht".
Sahra Wagenknecht könnte in einer Rot-Rot-Grün Koalition nicht ausgelassen werden. Sie strahlt Leadership aus und ist klug dazu, so dass auch Leute, die ihre politischen Positionen nicht teilen oder gar ablehnen, ihr zuhören und zur Überprüfung der eigenen Position herausgefordert werden. Als Person findet sie Akzeptanz weit über die LINKE hinaus.

Sie würde wohl die "Kanzlerin der Herzen".
Noch hat nicht mal der Wahlkampf eingesetzt und schon werden Anpassungen von Wagenknecht gefordert, die harten Koalitionsverhandlungen nach der Wahl gleichkommen.

So wird dem Bürger immer mehr jede wirkliche Wahl genommen. Was hat man noch für eine Wahl, wenn noch vor dem Wahlkampf alles eingeebnet wird?

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man 11.07.2016, 13:53
15. Hauptsache Macht

typisch SPD. Wie das aber mit 20 + 12 + 9 gehen soll wird Frau Barley noch erklären. Egal, der folgenlose historische Satz von Gabriel, wie konnte uns das nur passieren, ist ja schon gut geübt.

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Winniethepuuh 11.07.2016, 13:59
16. Oppermann ist ein Transatlantiker

von daher muss er einer strammen NATO-Haltung folgen. So wollen es die Amerikaner von ihm. Man sollte ihn daher in die politische Bedeutungslosigkeit abschieben, um hier den Weg zu einer innovativen, sozial gerechteren und friedfertigen Regierung nicht zu blockieren.

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proflula 11.07.2016, 13:59
17. SPD-Bankrott - unwählbarl

Wer erwägt sich mit Hilfe der Nachfolgeorganisation der Täterpartei SED, den bis heute mit Alt-Stalinisten durchsetzten Honecker- und Mielke-Jüngern und Ex-Stasi-Aktivisten eine Mehrheit zu verschaffen, hat seine Zukunft verspielt – aber komplett, ist unwählbar. Sollte sich die SPD von der Linken/PDS/SED eine Macht-Option erhoffen, würde sich selbst Willy Brandt im Grab rumdrehen.
Für Schießbefehl und tausende anderer Sudeleien waren weder AfD u. Co. noch Andere verantwortlich sondern einzig und allein die SED und ihre Abkömmlinge für die die SPD nun den Steigbügelhalter geben will. Für mich nicht mehr wählbar! Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Wähler das will. Aber wenn doch, dann zukünftig ohne mich, Deutschland.

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mucki007 11.07.2016, 14:00
18. Macht um jeden Preis

Wenn der linke Flügel der SPD irgendeine Chance sieht an die Macht zu kommen, dann sindwohl alle Mittel recht. Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen den Linken, ehem. SED und der AfD ? Beide sind radikal, die eine links, die andere rechts. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Linkspopulisten anscheinend durch Medien und linke Politiker salonfähig gemacht wurden. Die Gefährlichkeit für unsere Demokratie und unsere Freiheit ist wohl aber gleich. Lösungen haben die Linken nicht, eher dominieren populistische Phrasen wie angebliche soziale Gerechtigkeit. Tatsächlich aber sollen die wenigen Leute, die noch für unsr Land Verantwortung übernehmen und Leistung erbringen bestrft werden und der Mittelstand wird ausgerottet. An die wirklich Reichen werden auch die Linken nicht rankommen, um irgendwelche Umverteilungen vorzunehmen. Und genau deswegen sind die Phrasen zum Thema soziale Gerechtigkeit nur Augenwischerei, kommen aber auf den ersten Blick in den unteren sozialen Schichten gut an.

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benatzky 11.07.2016, 14:19
19. Auf was warten die denn noch?

Zitat von ossimar
Im 18. Deutschen Bundestag haben SPD, Linke und Grüne bereits eine Mehrheit von 320 zu 311 Sitzen. Wenn der Wille vorhanden wär einen Regierung zu stellen könnte das in kürzester Zeit durchgezogen werden.
Genau das ist der Punkt! Gabriel Cunctator Maximus hätte schon längst die Groko verlassen müssen, sich mit Rot-Rot-Grün zum Kanzler wählen lassen, und genug Zeit gehabt, um bis zur Wahl 2017 zu zeigen, welche politische Alternative er mit dieser Koalition den Wählern bietet - idealer könnte kein Wahlkampf sein.

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