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Bündnis von FDP und En Marche: Plötzlich eine Belastung
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Im Bündnis mit Emmanuel Macron zieht die FDP in den Europawahlkampf. Die Liberalen wollten vom Glanz des französischen Präsidenten profitieren. Doch dessen Stern strahlt gar nicht mehr so hell.

hausfeen 13.12.2018, 15:08
1. Auch weil der neoliberale Durchmarsch in Frankreich ...

... nicht funktioniert hat. Und wer sagt, dass es hier besser laufen würde? Gelbe Westen kosten auch hier kaum über 1 Euro.

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quark2@mailinator.com 13.12.2018, 15:31
2.

Im Gegensatz zu manch anderem hat Macron nachgegeben. Das ist ihm hoch anzurechnen. Ja, er hat auch die Kavalerie rausgeschickt, aber er hat eben auch nachgegeben. Man kann das als Schwäche auslegen, oder aber als Lernfähigkeit. In jedem Fall hat er den Aufruhr nicht blind niederknüppeln lassen, um danach einfach weiter zu machen. Aus meiner Sicht gereicht ihm das zur Ehre und kann der FDP nur Vorbild sein.

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Tahlos 13.12.2018, 16:11
3. Das

die FDP versucht, sich an Marcon ranzuhängen, war ja im Grunde klar, denn Macron vertritt ja eine neoliberale Politik. Allerdings vergisst die FDP gerne, das Marcon eigentlich nur deswegen Präsident geworden ist, weil der andere Asprirant auf dem Posten von ganz extrem rechts gekommen ist und die anderen Parteien sich selber ins Aus geschossen haben. Die Wahrscheinlichkeit das die FDP deswegen etwas vom Erfolg ergattern kann, zeigt wie verzweifelt sie sein müssen, denn sie selber können ja überhaupt garnichts vorweisen.
Wer genau soll denn darauf in unserem Land hereinfallen?

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Ezechiel 13.12.2018, 17:00
4.

Zitat von quark2@mailinator.com
Im Gegensatz zu manch anderem hat Macron nachgegeben. Das ist ihm hoch anzurechnen. Ja, er hat auch die Kavalerie rausgeschickt, aber er hat eben auch nachgegeben. Man kann das als Schwäche auslegen, oder aber als Lernfähigkeit. In jedem Fall hat er den Aufruhr nicht blind niederknüppeln lassen, um danach einfach weiter zu machen. Aus meiner Sicht gereicht ihm das zur Ehre und kann der FDP nur Vorbild sein.
Dieses Nachgeben geht zu Lasten kommender Generationen. Zuwendungen an die Alten zu Lasten der Jungen, die die Schulden dann bezahlen sollen. So ist jedenfalls der Plan. Ich denke, die Gelbwesten wollen eher, dass die Wohltaten zu Lasten der Wohlhabenden und Reichen gehen sollen und das soziale Ungleichgewicht korrigiert wird.. Deshalb werden die Proteste auch weitergehen.

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dasfred 13.12.2018, 17:46
5. Das einzige was den gelben jetzt hilft

Jetzt muss sich Christian Lindner selbst in gelber Weste in die nächste Talkshow setzen und behaupten, dass gehört zum Konzept der FDP. Mit einmaligen zusagen wird dann die Basis für neue liberale Politik für alle gelegt.

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