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Bündnisoptionen nach der Wahl: Der Koalitions-Check
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Nochmal vier Jahre Große Koalition? Oder doch ein Jamaika-Experiment? Wer nach der Wahl miteinander regiert, ist nicht nur eine Frage der Arithmetik. Die möglichen Bündnisse, was für sie spricht - und was dagegen.

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Freedom of Seech 23.09.2017, 09:28
30. @fördeanwohner: Vergessen Sie nicht Lambsdorff

Lambsdorff kandidiert für den Bundestag. In der FDP ist er ein Schwergewicht - ich persönlich schätze ihn noch mehr als Lindner. Sollte es eine Regierungsbeteiligung der FDP geben, kann man eigentlich mit Sicherheit davon ausgehen, dass er ein Ministerium bekommt und er wird es gut machen..

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Isegrim1949 23.09.2017, 09:31
31. Feuer und Wasser

Zitat von whitemouse
Ich wünsche mir eine Koalition CDU/CSU/Linke. Auf keinen Fall möchte ich AfD oder Grüne in der Regierung.
Frau Wagenknecht müsste einige ihrer wichtigsten Positionen aufgeben, das wird sie niemals tun. Zudem hat die CDU/CSU jahrelang so nachhaltig auf die Linke eingeschlagen, dass kein aufrechter Linker diese Zusammenarbeit tolerieren würde.
Die Abgeordneten der Linken könnten aber bei entsprechender Übereinstimmung der Ziele sachbezogen mit der CDU/CSU stimmen. Dann sollten aber einige Herren aus dem schwarzen Spektrum etwas Kreide essen, wenn sie über oder mit der Linken sprechen.

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Akonda 23.09.2017, 09:31
32.

Freedom of Seech heute, 08:31 Uhr
12. Übergangsregierung: Jamaika
Jamaika hält zwei Jahre und dann ist Merkel als Kanzlerin Geschichte (kurz danach auch Trump, Brexit, Orban und Erdogan). Gleichzeitig erneuert sich die SPD in den kommenden zwei Jahren (moderne Volkspartei). Gabriel ist wieder SPD Vorsitzender. Gemeinsam mit Lindner stürzt er Merkel: die Nacht der langen Messer (Genscher revisited). Anders geht es auch nicht. Freiwillig hört Merkel nie auf und abwählen ist wegen der Parlamentsmehrheit der CDU schwieirg, Konkurrenten in der CDU gibt es für sie auch nicht mehr.
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Da bin ich aber sowas von bei Ihnen!!!!

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mwroer 23.09.2017, 09:36
33.

Zitat von prjctdth
Je mehr Wähler der blau-braunen Alternative ihre Stimme geben, desto sicherer bekommen sie die GroKo zurück.
Das ist falsch gedacht. Je mehr Wähler die AfD wählen desto wahrscheinlicher wird eine CDU Minderheitsregierung, mit Duldung der SPD, und eine echte und lebendige Opposition.

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OhMyGosh 23.09.2017, 09:37
34.

Am besten wäre eine Minderheitsregierung unter Merkel- da könnte jede Oppositionspartei von Zeit zu Zeit einen Erfolg verbuchen und die Öffentlichkeit würde deutlich erkennen, welche Qualität die Kanzlerin noch/ nicht besitzt. Demokratie bedeutet schließlch Teilhabe aller an politischen Prozessen, ohne den anderen die Themen zu stehlen.

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KingTut 23.09.2017, 09:44
35. Bedrückend

finde ich die Tatsache, dass Frau Merkel mit 100%iger Wahrscheinlichkeit weiter regieren wird, da keine vernünftige Alternative / Konstellation in Sicht ist.
Wie große Teile der Bevölkerung über Frau Merkel denken, hat man gestern Abend wieder in München gesehen, als sie von vielen Kundgebungsteilnehmern ausgebuht wurde.
Unter den gegebenen Umständen wäre mir noch eine Koalition unter Einbeziehung der Grünen mit einem Außenminister Özdemir, der die devote Politik von Frau Merkel gegenüber dem Sultan beenden und ihm ordentlich einheizen würde. Aber bitte keine Regierungsämter für Roth, Künast und Trittin!

Auch wenn die Wiederwahl von Frau Merkel als gesichert gilt, hoffe ich morgen auf ein möglichst langes Gesicht der Dame. Es betrübt mich, erstmals im Leben nicht der CDU meine Stimme zu geben, aber sie (die Dame) lässt mir keine andere Wahl.

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Freedom of Seech 23.09.2017, 09:48
36. @mundusvultdecipi

Wieso? Das EEG ist in seiner jetzigen Form gescheitert. Wenn man sich in einer Jamaika Koalition auf das Hauptziel (CO2 Reduktion) verständigt, dann sollte es klappen. Mit diesem Ziel durchaus vereinbar ist: Technologie Offenheit und Abschied von ideologielastigen Diskussionen über den "wahren Weg zum Glück". Elektromotoren sind nicht zwangsläufig der einizige Weg. Synthetische Kraftstoffe haben ebenfalls ein sehr hohes Potential une sind ökologisch genauso sinnvoll (und kämen dem Industriestandort Deutschland entgegen). Kohlekraftwerke sollte man auch nicht gleich in Tonne hauen (hier gibt es Potential durch Modernisierung). Auch die Kernkraft Technologie benötigt in Deutschland eine Neubewertung. Da hat sich weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit technologisch einiges getan (Stichwort Kernkraft Generation IV). Die Laufzeit der bestehenden Meiler sollte ebenfalls im Sinne einer Übergangstechnologie verlängert werden da die Vorteile auf der Hand liegen: wirtschaftlich da bereits vorhanden, CO2 Reduktion, bessere Schadensbilanz als Kohlekraftwerke (Todesfälle/Gesundheit, Flächenverbrauch etc.).

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flaps25 23.09.2017, 09:49
37. Was wäre, wenn...

... es mit der AfD geht wie bei Trump und beim Brexit? Ich glaube, dass die ein Ergebnis weit, weit oberhalb der Prognosen holen und dann ist die spannende Zukunftsfrage nicht, wer koaliert, sondern was die Regierenden aus dieser Meinungsäußerung lernen.

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zitzewitz 23.09.2017, 09:50
38. Langfristig denken

Zitat von prjctdth
Je mehr Wähler der blau-braunen Alternative ihre Stimme geben, desto sicherer bekommen sie die GroKo zurück.
Glauben Sie etwa, dass wüssten die Wähler der Alternative nicht? Die denken eher langfristig und bauen darauf, dass sich die großen Parteien in ihren ewigen großen Koalitionen abnutzen und immer weniger Zuspruch beim Wähler finden werden. Das Beispiel Österreich gibt es vor, dort kommt nach jahrelangen GroKos kaum noch jemand an der FPÖ vorbei.
Dafür nimmt man dann eben mittelfristig eine weitere GroKo in Kauf.

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sir wilfried 23.09.2017, 10:21
39. nur zu!

Was von der SPD bleibt, wenn sie weitere 4 Jahre den Steigbügelhalter für Frau Merkel macht, wird man sehen.
Von allen anderen, die gerne ihr Pudel werden wollen, wird allerdings auch nicht viel bleiben.

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