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Bürger an die Urne: Parteien schmieden Bündnis gegen Wahlmuffel
DPA

Immer weniger Menschen gehen wählen - das schadet allen demokratischen Parteien. Um diesen Negativtrend zu stoppen, arbeiten CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke und FDP nun zusammen. Auch gewagte Vorschläge werden diskutiert.

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holgerkraeft 13.06.2015, 08:16
1. Wen wunderts...

die Menschen fühlen halt was unser höchstes Gericht festgestellt hat - das jetzige Wahlprozedere ist grundgesetzwidrig!

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Hilfskraft 13.06.2015, 08:17
2. einfach

einfach nur nach der Wahl bei der Wahrheit, bei seien Wahlversprechen bleiben, wäre Maßnahme genug.

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evil.wurst 13.06.2015, 08:19
3. Alternativlosigkeit

Lösungsvorschlag: echte Alternativen anbieten!

Wenn eh alle wichtigen Entscheidungen alternativlos sind (z.B. Austerity), die etablierten Parteien offensichtlich gegen die Menschen agieren (z.B. TTIP) und dabei das Grundgesetz nur als Hindernis sehen (z.B. Vorratsdatenspeicherung), dann kann man verstehen, dass die Menschen keinen Sinn im Wählen sehen.

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altmannn 13.06.2015, 08:19
4. Tauber

hat schon recht. Im Nichtwählen drückt sich immer die Zustimmung zur Regierungslinie aus.

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Mach999 13.06.2015, 08:20
5.

Gleich wird es hier wieder polemische Kommentare von Leuten hageln, die noch nicht einmal wissen, wie sich die Wahlbeteiligung entwickelt hat. Aber was soll's...

Wieso man die sinkende Wahlbeteiligung als "Warnsignal für das gesamte politische System" sieht, ist mir ein Rätsel. Die Menschen sind einfach zufrieden und saturiert. Hohe Wahlbeteiligungen gibt es vor allem in Krisenzeiten.

Die Wahlbeteiligung geht immer dann hoch, wenn eine Regierung an ihr Ende kommt und die Leute unzufrieden werden oder wenn es um richtungsweisende Entscheidungen geht. Das war 1972 die Ostpolitik, 1983 der Regierungswechsel zu Kohl, ab 1990 und dann richtig 1998 die Stagnation bei Kohl und der Regierungswechsel zu Schröder.

Die Höhe der Wahlbeteiligung entspricht anscheinend der Wichtigkeit von Politik. Dass sie immer weiter sinkt, könnte damit zusammenhängen, dass es nicht mehr so viele wichtige Entscheidungen gibt wie früher und die Menschen einfach wirklich zufrieden sind.

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wolperdinger123 13.06.2015, 08:21
6.

wenn die Parteien mal im Sinne des Souveräns entscheiden würden, das wäre ein starkes Signal

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poetnix 13.06.2015, 08:21
7. Technokratisch?

Da heißt es nun abwarten, ob sie sich technokratische Lösungen, wie weitere Wahlurnen auch an Dixi-Klos einfallen lassen, oder ihre Bügernähe und Bügerbeteiligung überprüfen.
Ich jedenfalls würde mir Wahlzettel auch auf dem Dixi geben lassen.
Man braucht doch Papier.

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comtom 13.06.2015, 08:24
8.

Nicht zu wählen könne "ja auch Ausdruck von Zufriedenheit mit der Regierung sein".

Da kann man sehen wie dumm und selbst verliebt so manche Politiker sind. Ich vermute allerdings das eher alle so denken. Die Wahlbeteiligung ist si niedrig, weil ein große Teil der Wähler resigniert haben. Denn egal was sie wählen wird es teurer oder geht in die falsche Richtung.

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roby 13.06.2015, 08:24
9.

Das sind alles nur technische und organisatorische Maßnahmen. Den Kern des Problems trifft es nicht:
Lobbyismus, Unehrlichkeit, Tatenlosigkeit, Populismus.....

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