Forum: Politik
Bürger an die Urne: Parteien schmieden Bündnis gegen Wahlmuffel
DPA

Immer weniger Menschen gehen wählen - das schadet allen demokratischen Parteien. Um diesen Negativtrend zu stoppen, arbeiten CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke und FDP nun zusammen. Auch gewagte Vorschläge werden diskutiert.

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carl-christian 13.06.2015, 11:02
300. Witzig... witzig...

Wahlmuffel... auf was man als "Nicht" Wähler reduziert wird... tz tz tz ...

Vielleicht sollten Politiker auch mal darüber nachdenken ob es nicht andere Gründe gibt, denn ich bin mir sicher, dass viele wieder wählen gehen, wenn es auch etwas zu wählen gibt.

Heute kann man in den meisten Fällen nur zwischen Lug & Trug, Vetternwirtschaft, Willkür, Lobbyismus (überwiegend zum Nachteil der Wähler) sowie einer erheblichen Ignoranz und Inkompetenz wählen... und da sich die meisten darin sehr ähnlich sind ist es völlig egal wen man wählt... ergo... wählen gehen kann man sich sparen.

Natürlich gibt es einige wenige die diese Eigenschaften nicht besitzen, die zu wählen leider nicht möglich ist, da man immer gleich die ganze Partei mit wählt...

Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken Art.21 des Grundgesetzes zu ändern... denn dann könnte man auch eine Demokratie einführen, die diesem Begriff näher kommt ;-)

Viele Grüße

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HARK 13.06.2015, 11:03
301. Wie wäre es mal mit besserer Politik?

Die Leute, die ich kenne, die nicht mehr zur Wahl gehen, tun dies, weil sie die Hoffnung aufgegeben haben, dass die bezahlten Repräsentanten sich ernsthaft um die Interessen der einfachen Leute scheren...

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kritischer-spiegelleser 13.06.2015, 11:04
302. Es geht um Inhalte, nicht um Flexibilität

Hier wird wieder ein Nebenkriegsplatz aufgemacht um vom Hauptproblem abzulenken. Das Wischiwaschi der Parteiprogramme bietet doch dem Wähler keine Alternativen mehr. Und bei der Umsetzung darf er dann sowieso nicht mehr mitreden. Warum also wählen?

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Trondesson 13.06.2015, 11:04
303.

Zitat von altmannn
hat schon recht. Im Nichtwählen drückt sich immer die Zustimmung zur Regierungslinie aus.
Diese Logik müssen Sie näher erläutern, denn obwohl ich über viel Phantasie verfüge, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie Sie darauf kommen. Der Grund dafür, dass die Stimmen der Nichtwähler ignoriert werden, liegt einzig beim undemokratischen Wahlsystem in der Partikratie Deutschland.

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Pixelquäler 13.06.2015, 11:04
304. Parteienfinanzierung an Wahlbeteiligung koppeln

vorher lernen diese Selbstversorgungs-Vereine nichts.

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rumpeltilz 13.06.2015, 11:04
305. mein Tipp

Orientierung an Bürgerinteressen hilft, z.B. zum Thema EURO-pa

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kurpfaelzer54 13.06.2015, 11:04
306. Auf die Idee

...,dass es an der Sch...Politik und der Selbstbedienungsmentalität der etablierten Parteien liegen könnte, darauf kommt anscheinend keiner. Vielleicht will man dies auch nicht zur Kenntnis nehmen da gerade diese Parteien sich bequem und gepolstert im parlamentarischen System eingenistet haben. Mich wundert es nicht, wenn sich immer mehr Menschen innerlich verabschieden weil sie denken doch nichts ändern zu können. Nichtwählen kann durchaus auch eine demokratische Form des Protestes sein. Einfach weil das Angebot nicht akzeptabel ist.

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KatzenBuckel 13.06.2015, 11:04
307. Mehr Demokratie wagen!

Mehr Demokratie wagen! Politiker bekennt euch endlich zu dem Motto von Willy Brandt, getraut euch zu mehr Demokratie, zu mehr Ehrlichkeit, zu mehr Wahrhaftigkeit. Hört endlich auf zu heucheln, hört endlich auf zu lügen und eure Wähler in die Irre zu führen. Kümmert euch mehr um die Belange des Volkes, eurer Wähler, und nicht so sehr um eure eigenen. Achtet das Grundgesetz und die darin verankerten Bürgerrechte. Baut also mehr Demokratie auf anstatt ab, dann müsst ihr euch auch nicht um die Infrastruktur der Wahlen und Wahllokale sorgen, denn das wird kaum jemand an die Urnen locken sondern nur als ein weiteres unehrliches Spielchen der Politiker mit mit dem Wahlvolk gewertet werden.

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jojack 13.06.2015, 11:05
308. Besser ohne Linke

Die Initiative ist ja aller Ehren wert. Aber besser wäre es gewesen, wenn da ausschließlich von Parteien ausginge, die sich ohne wenn und aber zu unserer Demokratie bekennen. Das ist ein vielen Abgeordneten der Linkspartei nicht der Fall.

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Gerixxx 13.06.2015, 11:05
309. Sind die Wähler heute dümmer als vor 40 Jahren ?

....Nichts anderes als das könnte die Schlussfolgerung sein, wenn Vertreter etablierter Parteien meinen, das Wahlsystem sei zu kompliziert und die sinkende Wahlbeteiligung läge allein daran....

Dann sollte man aber auch über Bildung nachdenken und die Inhalte des "Tittytainments" (frei nach Brzezinski) im Trash-TV ändern - auch wenn das Wahlrecht sicher hier und da reformiert werden kann.

Wenn ich dann weiterlese, dass man auf Bahnhöfen etc. Urnen aufstellen will o.ä., dann fällt mir nichts mehr dazu ein......unsere zerstörerische, von den eigentlichen Bedürfnissen der Menschen sich mehr und mehr entfernende "Wirtschaft" schafft es, die Demokratie und die Bürger zum Kotau zu zwingen, weil diese keine Zeit und Muse mehr aufbringen sich die feierlich Ruhe für den Wahlakt zu nehmen .....sondern permanent unterwegs sind, getrieben von eben dieser "Wirtschaft".....man also die Wähler quasi "abfangen" muss, irgendwo unterwegs in der wahnwitzigen Wirklichkeit des globalisierten Marktes.....

Ein noch mehr entlarvender Vorschlag geht nicht....allein diese Forderung zur Steigerung der Wahlbeteiligung zeigt doch, dass die Wahl nur noch Schein ist in einer marktkonformen Postdemokratie, die sich selbst zunehmend überflüssig gemacht hat und kaum noch Gestaltungsfähigkeit besitzt...... (totale Kapitalverkehrsfreiheit, Entmachtung nationaler Parlamente über offshore-Zonen und Steueroasen, Aushebelung nationaler Gesetze und Umgehung nationaler Parlamente über internationale Verträge, zu denen sich nicht wirklich legitimierte Organisationen selbst ermächtigt haben, siehe TTIP, Brüssel, EU, EURO etc.)

Einer Postdemokratie, die sich vor allem weigert die Globalisierung international zum Wohle der Bürger zu gestalten, sondern diese als „Argument“ benutzt um entweder gar nichts zu tun, oder aber die Interessen der mächtigsten Profiteure zu bedienen, was sich dann neuerdings – welch Euphemismus – „Reform“ nennt…......der für Demokratie und Zivilgesellschaft selbstzerstörerische „Race to the bottom“ genannt „Wettbewerbsfähigkeit“ von Staaten….

Könnte es also gar daran liegen, dass der "Markt" (Pssst, nicht weitersagen: damit sind die gemeint, die diesen Markt dominieren und ihre Interessen durchsetzen und notfalls die Gesetze gleich selbst schreiben....) die Politik dominiert und der Wählerwille zweitrangig ist??

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