Forum: Politik
Bürger an die Urne: Parteien schmieden Bündnis gegen Wahlmuffel
DPA

Immer weniger Menschen gehen wählen - das schadet allen demokratischen Parteien. Um diesen Negativtrend zu stoppen, arbeiten CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke und FDP nun zusammen. Auch gewagte Vorschläge werden diskutiert.

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ma_fer 13.06.2015, 08:53
60. eine Wahl

Den gewagtesten Vorschlag diskutieren sie natürlich nicht.
Wer sich die letzten 30 jahre in den wichtigen innenpolitischen Themen Arbeit, Alter, Gesundheit ansieht, merkt schnell, dass es keinen Unterschied machte, wer grade die Mehrheit hatte.
Es ist nicht zu anstrengend zur Wahl zu gehen, sondern sinnlos

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dr._seltsam 13.06.2015, 08:54
61. Ein starkes Signal wäre es...

...wenn unsere Politiker sich mal aus das besinnen würden, wofür sie eigentlich da sitzen, wo sie sitzen! Mit Rückgrat und Verantwortung eben jene Rechte wahrnehmen und besonderes verteidigen, welche unsere Grundordnung in diesem Land eigentlich auszeichnen sollen! Doch davon ist in der jetzigen Landschaft -und mit der jetzigen Mannschaft- kaum etwas zu sehen. Das dies den normalen Wähler abstößt und anwidert ist aus meiner Sicht eine Selbstverständlichkeit. Denn bei Weitem nicht jeder ist gewillt, sich zum willfährigen Affen für jede (und sei es auch nur eine wirtschaftliche) Interessenlage zu machen.

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inmado 13.06.2015, 08:54
62. Na toll...

Die Idee an sich ist ja klasse. Aber dann kommen nur Vorschläge zum Wahlverfahren?!? Wir wäre es mal mit mehr Bürgernähe? Mit mehr Einfluss des Wählers? So dass der sich nicht mehr als Stimmvieh missbraucht sieht? Welchen Politiker interessiert denn wirklich die Meinung seiner Wähler? Ein Politiker, der sich als Vertreter seiner Wähler sieht, sollte diesen auch mehr Einflussnahme zugestehen.

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dr.haus 13.06.2015, 08:55
63.

Für jede Stimme gibt es einige Euro in die Parteikasse,das ist die treibende Kraft. Vorbild wäre ein System wie in der Schweiz mit häufigen Volksentsc heiden,dann müssten sich unsere bequemen,superalimentierten Politiker aber gewaltig nach der Decke strecken. Auch in diesem System gehen nicht alle zur Wahl,warum auch-dies ist nicht im mindesten ein Votum gegen Staat oder Demokratie.

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flaffi 13.06.2015, 08:55
64. Für mich...

... und meine ganze Familie gilt seit vielen Jahren: Wozu wählen gehen, wenn alle Kandidaten aus dem gleichen Holz geschnitzt sind.

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Sabbelbacke 13.06.2015, 08:57
65. Weltfremd

Zitat: "...ob "eine Nichtteilnahme automatisch eine Ablehnung des demokratischen Systems" sei."

Oh Ihr weltfremden Abgesonderten. Welches demokratische System meint der Mann?
Das bei dem man die immer gleichen Köppe vorgesetzt bekommt die sich durch fast nichts mehr unterscheiden?
Oder das welches ohnehin von einer nicht gewählten EU-Kommission diktiert wird?
Oder meint er das in welchem sämtliche Wahlen seit 1956 durch das BVG für verfassungswidrig erklärt wurden?
Oder meint er Wahlmanipulation in Hamburg?
Oder vielleicht das demokratische System in dem Abgeordnete von Tuten und Blasen keinen Plan haben (wo eine Familienministerin plötzlich - und ohne Wahl - zur Kriegsministerin wird) und sog. "Berater" aka "Lobbyisten benötigen?

In Deutschland werden ja nichtmal Referenden zu wichtigen Kernfragen abgehalten wie in anderen Ländern (Österreich, GB, Schottland, Irland usw.)

Warum? Weil die Politik schlicht Angst vor dem Wähler hat? Weil der Deutsche nicht gefragt wird? Weil er nur zu zahlen hat - und ansonsten die Klappe zu halten.
(TTIP, Eurobeitritt, Euroeinführung, GEZ-Zwangsgebühr usw.usw.)

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mordskater 13.06.2015, 08:57
66.

Zitat: Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Keller, sagte der "Bild"-Zeitung, die sinkende Wahlbeteiligung sei ein "Warnsignal" für das gesamte politische System. Wenn bei dem Thema nun alle Parteien an einem Strang zögen, sei dies ein "starkes Signal".


Ist es besagtem Herrn Keller einmal in den Sinn gekommen, dass es gerade dieses "an einem Strang ziehen" ist, das zu der Wahlverdrossenheit beiträgt?
Wenn es eigentlich schon fast gleichgültig ist, welche Partei man wählt, da am Ende doch immer ein "Alternativlos" steht und Merkel die Kanzlerinnnenraute macht, darf man sich doch nicht wundern, wenn der Bürger entnervt abwinkt.
Ob man Grün oder SPD-Rot wählt...............alles wurscht, es kommt eine Koalition mit der CDU dabei raus.
Pah! Macht doch euren Dreck alleine, ich hab' auch schon keine Lust mehr.

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MichaelZetti 13.06.2015, 08:58
67. Das Produkt wird nicht besser,

wenn sich der Vertriebsweg ändert...

Wenn die Politiker Ihre Wahlversprechen weiterhin als bunte Werbefähnchen nutzen, um ja ein Kreuzchen zu erschwindeln, solange wird sich an einer Wahlbeteiligung nix ändern.

Alleine schon die vermutlich ehrliche Verblüffung "unserer" Berufsparteipolitiker, daß eine griechische Partei tatsächlich das umsetzt, weswegen sie gewählt wurde, spricht Bände!

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vogelsteller 13.06.2015, 08:59
68. der Vorhang fällt

Ach nee. Haben die Etablierten begriffen, dass ihr politisch linker Einheitsbrei von der Mehrheit (Nichtwähler) der Bevölkerung abgelehnt wird?
Anstatt ihre Politik zu ändern, sollen jetzt Maßnahmen ergriffen werden um die Bevölkerung zur Wahlurne zu zwingen.

>Auch gewagte Vorschläge werden diskutiert.<
Na klar, jetzt mit weiteren riesigen Schritten zur Diktatur.

Vorschlag. Wie wäre es damit:

"Wer nicht wählt ist ein Rechtsextremer."
oder
"Wer nicht wählt, zahlt höhere Steuern."
oder
"Wer nicht wählt, gilt als vorbestraft."

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mediaspiegel 13.06.2015, 09:00
69. Politik darf nicht unmoralisch werden

Die aktuelle Regierungspolitik lebt nur eins vor: Legal, illegal, scheißegal. Gleichermaßen bei der Autobahnmaut wie bei der Vorratsdatenspeicherung kommt beim Bürger vor allem an: Grundgesetze, Verfassungen, höchste Rechtsprechung ignorieren, tricksen. Solche Politik führt allenfalls zur Ausbildung mafiöser Strukturen.

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