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Bürgerkrieg gegen den IS: PKK rekrutiert immer mehr Syrien-Kämpfer in Deutschland
DPA

Der Konflikt zwischen der Terrormiliz "Islamischer Staat" und kurdischen Rebellen erreicht Deutschland: Nach SPIEGEL-Informationen ziehen immer mehr PKK-Kämpfer aus der Bundesrepublik nach Syrien. Die Behörden sind alarmiert.

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hannar 26.10.2014, 20:23
70. nachtrag

Und Erdogan ist bisher als Wolf im Schafspelz aufgetreten. Jetzt hat er den Wolf richtig zum Vorschein treten lassen. Er hat nie wirklich Interesse an Frieden und Verhandlungen mit den Kurden gehabt. Sein einziger Hintergedanke war: wie mache ich die Kurden fertig? Er hat mit seiner unterstützung für den Satan IS auf die Vernichtung der Kurden hingearbeitet. Jetzt ist sein sehnlichster Traum, dass IS siegt. Ich habe das etwas subjektive Gefühl, dass viele Türken genauso denken. Ihnen ist es egal, ob Kurden zu massen hingerichtet werden. Ich verstehe nicht, wie eine ganze Nation dermassen ihre Menschlichkeit verloren hat. Aber die Geschichte hat dergleichen immer auf die ein oder andere Weise bestraft; es ist nur eine Frage der Zeit....

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stowolle 26.10.2014, 20:56
71. @ hannar (#70)

Durch jahrzehntelange Indoktrinierung über staatliche Kanäle bis in die Schulen, durch angepasste und treu-doofe Medien in der Türkei, sowie durch eine immer noch restriktive Gesetzgebung ist der türkischen Obrigkeit gelungen das Bild vom Kurden als ""Türken zweiter Ordnung" (auch "Bergtürken") in den Köpfen zu etablieren. Mit hohem propagandistisch Aufwand wurde und wird die PKK als monströse Organisation der Kurden verzerrt, allein auf Mord und Todschlag bedacht. Mit Verachtung blicken Kemalisten auf die "Bergtürken", die Kurden in der Türkei, denen kulturelle Identität nur Bröckchen und unter Argwohn zugestanden wird. Eine Nation zu verblenden ist ein langer Prozess. Der Mähr vom "Bergtürken" und der "Terrororganisation" braucht nicht zu folgen, wer die türkischen Mechanismen versteht.

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lionjoky 26.10.2014, 21:25
72. Ich verstehe gar nicht,

wie die benannten deutschen "Sicherheitsbehoerden" irgendeine Grundlage haben koennten, Kurden (solange sie nicht offiziell PKK Mitglieder sind) die Ausreise in ihre Heimat zu verweigern. Wenn KURDEN nach KURDISTAN fahren um dort ihr Volk und Land zu verteidigen, ist dass doch nicht gleichsetzbar mit einer Horde Auslaender die in ein Drittland reisen um dort einen Angriffskrieg zu fuehren. Schon allein das Suggerieren dieses Vergleiches, wie in diesem Artikel, ist vollkommen daneben.

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hannar 26.10.2014, 21:25
73. stowolle (#71)

Kann es sein, dass eine Nation nur aus Schaafen besteht? Gibt es keine Denker, die in Frage stellen und Hinterfragen? Oder haben nur die Opfer von Unrechts Systemen diese Fähigkeit? Oder ist es die türkische Mentalität" die Schlange n die mich nicht beisst, soll tausend Jahre leben".

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aydina 26.10.2014, 21:51
74.

Die Stadt Kobane ist im Moment eine verlassene Stadt. Die zweihundert Tausend Bewohner sind schon langst in der Türkei und werden mit türksichen Steuergelder versorgt. Für die PKK geht es nur in der Situation möglichst seine Territorium zu vergrössern, möglichst viele Waffen und Anheanger zu kriegen.

Die PKK ist einer von brutallsten Terrorgruppe der Welt.
In dem Friedhoff von meiner kleinen Anatolischen-Dorf liegen min. 20 Junge Leute zwischen 18 und 25 unter der Erde..

Die hatten auch Traume, waren frische Pappa oder Mamma.. Die Familien sind der massen zerstört...


Egal wer mit Waffen ein Thema angeht, ist Terrorist ...

Mich kotz einfach an, dass die Leute hier in ihren schönen Hauser sitzen und die Türken vorgeben, was wir machen sollen..

Aber wenn 100 Syrischen Flüchtlinge hier in meiner Wohnort in Deutschland kommt, gehen alle auf Barikade..

Die Türkei hat ca. 2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen und hat mit meiner Steuergelder (ca. 3 Millarden € ) alle bis jetze einigermassen versorgt..

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step75 26.10.2014, 22:33
75. Ausreisen lassen!

Jeder Freiwillige im Kampf gegen IS sollte ausreisen dürfen! Freiwillige Helfer bei Katastrophen dürfen ja auch ausreisen. Und die Lage in Syrien ist eine Katastrophe.

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tinosaurus 27.10.2014, 06:01
76. Skeptisch

Zitat von hannar
Und Erdogan ist bisher als Wolf im Schafspelz aufgetreten. Jetzt hat er den Wolf richtig zum Vorschein treten lassen. Er hat nie wirklich Interesse an Frieden und Verhandlungen mit den Kurden gehabt. Sein einziger Hintergedanke war: ........
Ich weiß nicht, ob mit der Zeit alles besser wird. Erdogan ist immerhin mehrheitlich gewählt worden.Seitdem treibt er seinen islamischen Traum immer weiter voran. Demokratische Werte werden deutlich beschnitten. Andersdenkende werden verfolgt, Kritik nicht geduldet. Ansonsten kann ich Ihnen nur zustimmen. Allerdings glaube ich nicht, dass es künftig besser wird. Somit sind Beitrittsverhandlungen in die EU ein schlechter Witz. Auch in der Nato hat die Türkei eigentlich nichts mehr verloren. Wer Erdogan als verlässlichen Partner bezeichnet, der ist von allen guten Geistern verlassen.Hier müsste vor allem Amerika bald umdenken. Die können doch nicht alle so blind sein.

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liz78 27.10.2014, 08:25
77. Bevor

hier Behauptungen aufgestellt werden, dass die PKK keine Terrororganisation sei würde ich mich erst einmal informieren, weshalb sie so bezeichnet wird! Die PKK ist sehr wohl als Terrororganisation zu bezeichnen, die Kämpfer sind I.d.R. Guerrillas. Nichtsdestotrotz ist absolut verständlich dass sich immer mehr junge Kurden den Kämpfen anschließen anstatt hier tatenlos zuzusehen. anstatt diese Menschen an die Ausreise zu erschweren wäre es doch sinnvoller diese Missioniertrupps der salafisten zu verbieten.

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