Forum: Politik
Bürgerkrieg gegen Gaddafi: Mögliche Bewaffnung der Rebellen entzweit Westmächte

Mangelhaft ausgerüstet, schlecht organisiert: Gaddafis Gegner spüren ihre Unterlegenheit. Soll der Westen die Aufständischen jetzt mit Waffen beliefern? Die Frage löst große Spannungen zwischen westlichen Verbündeten aus. Die USA plädieren dafür - Spanien und Großbritannien sträuben sich.

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christoph. 30.03.2011, 12:41
1. Warum nicht?

Zitat von sysop
Mangelhaft ausgerüstet, schlecht organisiert: Gaddafis Gegner spüren ihre Unterlegenheit. Soll der Westen die Aufständischen jetzt mit Waffen beliefern? Die Frage löst große Spannungen zwischen westlichen Verbündeten aus. Die USA plädieren dafür - Spanien und Großbritannien sträuben sich.
Durch Waffenlieferungen an die Aufständischen könnte man zeigen, dass der angebliche Schutz der Zivilbevölkerung nur ein Feigenblatt war. Insofern ein Akt der Ehrlichkeit.

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naivi 30.03.2011, 12:48
2. Wo?

Zitat von sysop
Mangelhaft ausgerüstet, schlecht organisiert: Gaddafis Gegner spüren ihre Unterlegenheit. Soll der Westen die Aufständischen jetzt mit Waffen beliefern? Die Frage löst große Spannungen zwischen westlichen Verbündeten aus. Die USA plädieren dafür - Spanien und Großbritannien sträuben sich.
Wo sind all die Strategen, die sich so resolut gegen die deutsche Enthaltung ausgesprochen haben? Ach so, die Wahlen sind ja jetzt vorbei und nun: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?
Ein paar Waffen könnten wir doch an die Rebellen liefern, ist doch kein Verbrechen.
Keiner mehr im Forum.
Merkt ihr nun was ihr für Dummschwätzer seid?

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Fangio 30.03.2011, 13:02
3. Na ist doch super

darauf haben Krauss-Maffei & Co sicher schon gewartet – eine prima Gelegenheit, volle Lager auszumisten und alte Panzer-Ladenhüter zu verramschen.
Aber haben die Rebellen denn auch Cash?

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Doctor Feelgood 30.03.2011, 13:02
4. Besonders erheiternd....

...ist die von einigen Amerikanern geäußerte Angst vor Al Qaida! Wer sich die Mühe macht, einfach mal ein wenig im Netz zu recherchieren, der wird sich vielleicht verwundert der Schlaf aus den Augen reiben: Al Qaida hat sich nämlich offen mit den Rebellen verbrüdert, und dem Vernehmen nach kämpfen auch bereits Mitglieder von Al Qaida in vorderster Front auf Seiten der Rebellen mit. Die USA, die in Afghanistan angeblich gegen Al Qaida kämpfen, unterstützen diese also hingegen in Libyen - dort steht Al Qaida ja auf der Seite der Guten, nicht wahr? Man lese z.B. hier:

http://koptisch.wordpress.com/2011/0...ida-in-libyen/
http://www.telegraph.co.uk/news/worl...eda-links.html
Alsdann, liebe Freunde - weiterhin gute Unterhaltung....

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kardamom 30.03.2011, 13:08
5. Katze aus dem Sack

Na, dann mal munter weiter. Hier muss ich einem der Vorredner recht geben, Konsequent wäre es!
Mir persönlich sind das hier alles viel zu viele Parallelen zu vergangenen Konflikten. In Afghanistan haben die USA die Taliban massiv aufgerüstet und sich später gewundert, mit was für Burschen sie es da zu tun haben. Die hießen damals übrigens noch "Gotteskrieger", später einfach nur noch "Terroristen".
Ich bin mal sehr gespannt, wohin uns die Sache noch führt und wie wir die "Aufständischen", die natürlich nichts anderes als ein demokratisches Libyen im Kopf haben, in ein paar Jahren nennen.

Und wie dann die ganzen janusköpfigen Foristen hier, die aufgrund der deutsche Haltung den Untergang der Heimat gepredigt haben, über die außenpolitische Kurzsichtigkeit der USA und seiner Verbündeter ablästern.

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gunman 30.03.2011, 13:27
6. Nur zu

Nur zu. Waffenlieferungen sind unmittelbare Voraussetzung für den späteren Einsatz von Bodentruppen, um zu versuchen sie wieder einzusammeln und um das vertiefte Chaos als eigene Zielscheibe zu bedienen. Wir müssen jetzt nicht aus der jüngeren Geschichte zitieren oder?

Alles nach Plan insoweit. Neu lediglich die Flugverbotszone als bloßer Arbeitstitel, denn eigentlich hätte es Luft-Erdkampfzone heißen sollen.

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silenced 30.03.2011, 13:29
7. <->

Ja, die USA möchten Waffen an die 'Rebellen' liefern, diese werden dann auf Umwegen mit Sicherheit im Irak und in Afghanistan landen und erfolgreich GEGEN die USA und die anderen iinvolvierten Parteien eingesetzt werden.

Alles egal, Hauptsache die heimische Waffenindustrie bekommt neue Aufträge und kann munter produzieren.

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sapientisat 30.03.2011, 13:32
8. Stimmen der Nachbarn

"Klar, wenn man den Bürgerkrieg so richtig anheizen will, damit möglichst viele Menschen sterben....
Gute Idee, wir liefern denen die Waffen (gratis), damit möglichst viel kaputt geht, das Mme Merkel dann mit ihren Exporten (gegen Bares natürlich) wieder aufbauen kann"

kleines Stimmungsbild aus französischen Foren, wo die ablehnenden Stimmen zu dieser Idee gegen 100% tendieren. Auch allgemein scheint mir die Ablehnung (Quelle: online Ausgaben von Le Figaro und Le Monde)zum Militäreinsatz in Libyen beim Nachbarn noch viel ausgeprägter als hierzulande.

Bei den Briten scheinbar ein gemischteres Stimmungsbild, allerdings ist dort die Berichterstattung wesentlich ausgewogener als etwa bei SPON.

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avollmer 30.03.2011, 13:34
9. Discount-Lösung

Kopfgeld aussetzen, wer das Regime ausschaltet bekommt die Hälfte der eingefrorenen Auslandsguthaben, der Rest wird humanitären Zwecken zugeführt. Damit könnte der UN-Sicherheitsrat kostenneutral und schnell das Problem Gaddafi aus der Welt schaffen.

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