Forum: Politik
Bürgerkrieg in Syrien: Die Angst des Westens vor dem Militärschlag
DPA/ LCC

Syriens Machthaber Assad nimmt die Opposition im Land unter Dauerfeuer. Eine Konferenz in Tunis soll das internationale Vorgehen gegen das Regime in Damaskus koordinieren. Doch welche Möglichkeiten bleiben den Diplomaten? Der Überblick.

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bibija 24.02.2012, 14:37
10. Lybien

Zitat von ceilks
Hab ich etwas verpasst oder ist das tatsächlich eine Neuheit in der Spon-Berichterstattung? Während der Revolution dort kann ich mich jedenfalls nicht an Berichte hier über eine Unterwanderung erinnern. Da ich aber nicht alle gelesen habe, lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Und jetzt ist die Situation eine ganz andere, weil laut den Berichten nur wenige Kämpfer in Syrien sind?
Sie meinen die Journalisten, die den ganzen Tag im Hotel sitzen und auf die Jungs warten, die dann Nachrichten bringen?

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old-chatterhand 24.02.2012, 14:42
11.

Zitat von Europa!
Jede Belieferung der Bürgerkriegsparteien in Syrien heißt: mehr Tote. Das ist sicher. Ob ein Wechsel des Regimes für die syrische Bevölkerung oder sonst irgend jemanden von Vorteil ist, weiß niemand. Interessiert an einer Ausweitung des Dschihad in Syrien sind nur al Kaida und die Islamisten. Der Westen sollte sich hüten, diesen Fanatikern in die Hände zu spielen.
Es gibt keinen Djihad in Syrien, das ist dumme Regimepropaganda.

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tatraholger 24.02.2012, 14:43
12. Nun.....

Zitat von sysop
Syriens Machthaber Assad nimmt die Opposition im Land unter Dauerfeuer. Eine Konferenz in Tunis soll das internationale Vorgehen gegen das Regime in Damaskus koordinieren. Doch welche Möglichkeiten bleiben den Diplomaten? Der Überblick.
auch das Eingestaendniss des SPON, das sich der Westen an der
Seite von Al-Khaida Terroristen an den Sturz und der Ermordung Gaddafis
beteiligt hat! Schlimmer gehts Nimmer! Es zeigt sich wieder einmal, das das Gerede von Menschenrechten und Freiheit nur eine Floskel ist.
Wenn es um die wirtschaftlichen oder geopolitischen Vorteile geht, dann
kennt der Westen keine Grenzen mehr! Erbaermlich und verabscheuungswuerdig!!

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ceilks 24.02.2012, 14:48
13.

Zitat von neu_im_forum
Da werden einfach die Teile die in das eigene Weltbild, in die eigene Ideologie passen, rausgenommen und aufgebauscht! Typische Verhaltensweise von Verschwörungstheoretikern!
Ah, jetzt wo sie mir sagen dass ich ein Verschwörungstheoretiker bin, macht die Argumentation, dass Al-Quadia in Syrien im Gegensatz zu Libyen keine Rolle spielt natürlich sehr viel mehr Sinn. Hier
http://forum.spiegel.de/f22/syriens-...ml#post9703465

hatten sie mit demselben Argument der Welt ja auch schon die Augen geöffnet, dass es in Libyen keine Machtkämpfe der Milizen und im Irak keine Kämpfe zwischen Sunniten und Shiiten gibt.

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Monty68 24.02.2012, 14:49
14. Es mag sein...

Zitat von 1heinz
Seit Tagen und Wochen immer dieselbe Meldungen und diese schrecklichen Bilder. Wann tun wir etwas dagegen? Da sterben Menschen! Sehen das unsere Politiker nicht? Wir müssen unbedingt etwas tun. Vor allem die vielen Hilfsbedürftigen und Flüchtlinge ... Die brauchen unsere Hilfe - auch wenn es viele Nazis und Rassisten hier nicht wahrhaben wollen. Wir haben eine Verantwortung für die Menschen dort!
...dass es unter denen, die eine Eskalation des Bürgerkrieges verhindern wollen, den einen oder anderen Nazi oder sogar Rassisten gibt. Das Gros der Leute sind allerdings vernünftige Menschen, die versuchen aus dem Libyen-Debakel, der Irak-Katastrophe, und der immer noch andauernden Afghanistan-Besetzung Lehren zu ziehen.
Die Lehre lautet: Interventionen (vulgo Angriffskriege) potenzieren das Leid der Zivilbevölkerung, und führen unter Umständen (siehe Libyen Irak) dazu dass das Land ökonomisch und infrastrukturell um Jahrzehnte zurückgeworfen wird.
Ich schreibe das, gerade weil ich die Verantwortung für die Mitmenschen sehe...
Sie machen den Fehler, dass sie alle die nicht ihrer Meinung sind, für Spinner, Außerirdische, Faschisten, oder Unmenschen halten... damit sind sie näher an einer diktatorischen Haltung als sie glauben.

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beobachter48 24.02.2012, 14:50
15. Hmm.

Zitat von sysop
Syriens Machthaber Assad nimmt die Opposition im Land unter Dauerfeuer. Eine Konferenz in Tunis soll das internationale Vorgehen gegen das Regime in Damaskus koordinieren. Doch welche Möglichkeiten bleiben den Diplomaten? Der Überblick.
Der Westen sollte, wenn überhaupt, den Kampf der Syrischen Regierung gegen die religiösen Fanatiker unterstützen um Fortschritt u. Stabilität in der Region zu sichern.(Wahrscheinlich ist gerade das nicht gewollt.) Wer kann aber u. warum, Interesse an einem zweiten Afghanistan, Irak oder Libyen haben? Von einer objektiven, allseitigen Berichterstattung erwarte ich, dass nicht nur Oppositionselle oder Regimegegner werbewirksam in Szene gesetzt werden, sondern, dass auch die Unterstützer der Regierung mal zu Wort kommen. Von denen wird es sicher auch genügend unter der "einfachen" syrischen Bevölkerung geben.

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bataflax 24.02.2012, 14:50
16. Sanktionen?kann es nicht mehr hören.

Und wer ist Schuld daran? Vor allem China und Russland,müsst ihr eigenes
soldaten dort schicken.Das ist einziger losung für frieden.

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weghorn1 24.02.2012, 14:53
17. Solidarität ja - Einmischung nein

Zitat von sysop
Syriens Machthaber Assad nimmt die Opposition im Land unter Dauerfeuer. Eine Konferenz in Tunis soll das internationale Vorgehen gegen das Regime in Damaskus koordinieren. Doch welche Möglichkeiten bleiben den Diplomaten? Der Überblick.
Was Assad mit den Aufständischen anstellt, dass ist - den Notstandsgesetzen sei´s geschuldet - auch in Deutschland nicht nur legitim, sondern auch total legal Syrien-Krieg: Assads Feldzug gegen die Bewohner von Homs | Politik | ZEIT ONLINE

Von daher gesehen ist - wie auch schon im Falle Libyen - jede Einmischung von außen durch Parteinahme für eine der Bürgerkriegsparteien eine völkerrechtswidrige Angelegenheit.

Wer sich für die Befreiung eines unterdrückten "Volkes" einsetzt, ist lobenswert, sollte aber darauf verzichten, das abgekartete Spiel von Profiteuren eines Bürgerkriegs gegen das herrschende Regim zu agieren. Denen nämlich - siehe Libyen, siehe Irak, siehe Afghanistan ist das Schicksal der Bevölkerung sowas von egal, dass sich das eigentlich bis heute herumgesprochen haben sollte.

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d.wanze 24.02.2012, 14:55
18.

Zitat von 1heinz
Seit Tagen und Wochen immer dieselbe Meldungen und diese schrecklichen Bilder. Wann tun wir etwas dagegen? Da sterben Menschen! Sehen das unsere Politiker nicht? Wir müssen unbedingt etwas tun. Vor allem die vielen Hilfsbedürftigen und Flüchtlinge ... Die brauchen unsere Hilfe - auch wenn es viele Nazis und Rassisten hier nicht wahrhaben wollen. Wir haben eine Verantwortung für die Menschen dort!
Richtig!
Und wir haben ein Verantwortung für die Menschen in Jemen, in Nigeria, in Gaza, Somalia, Tschad, Myanmar um nur einige zu nennen.
Stellen Sie Sich selber mal die Frage warum Sie nicht jedentag mit Bildern aus den anderen Kriegsgebieten dieser Welt zugeschüttet werden? Und denken sie nicht das es dazu keine Bilder gibt!
Jeder dieser Kriege könnte dazu genutzt werden um in Ihnen genau dieselben gefühle auszulösen wie es der Syrienkonflikt tut.
Würden man uns jeden Tag die Bilder der tausenden verhungernden Babys in Afrika zeigen, würde da ja vielleicht auch mal jemand helfen und das ganz ohne Bomben schmeissen zu müssen!

Verstehen Sie worauf ich hinaus will?

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old-chatterhand 24.02.2012, 14:57
19.

Den Hauptgrund für das russische Engagement in Syrien benennt der Artikel leider nicht: die Furcht der Machthaber zu Hause vor einem ähnlichen Szenario zu stehen, wie Assad. Auch in China wurden mit Beginn der Arabellion Internetzensur und Polizeimaßnahmen verschärft. Die Solidarität gilt dem Kampf gegen die Selbstbestimmung der Menschen.

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