Forum: Politik
Bürgerkrieg in Syrien: Die Angst des Westens vor dem Militärschlag
DPA/ LCC

Syriens Machthaber Assad nimmt die Opposition im Land unter Dauerfeuer. Eine Konferenz in Tunis soll das internationale Vorgehen gegen das Regime in Damaskus koordinieren. Doch welche Möglichkeiten bleiben den Diplomaten? Der Überblick.

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michaelslo 24.02.2012, 19:11
40. Angst des Westens?

Zitat von sysop
Syriens Machthaber Assad nimmt die Opposition im Land unter Dauerfeuer. Eine Konferenz in Tunis soll das internationale Vorgehen gegen das Regime in Damaskus koordinieren. Doch welche Möglichkeiten bleiben den Diplomaten? Der Überblick.
Aha, der Westen hat Angst vor seinem Militärschlag. Gut, dann soll er sich raushalten aus Syrien und seine kriminelle Vorhut zurückpfeifen.
In Afghanistan ist "der Westen" gegen Al Kaida - führt seit 11 Jahren dort Krieg u. in Syrien ist er Unterstützer von Al Kaida.
Geht´s eigentlich noch? Was wird heutzutage nicht so alles inzwischen sogar von ehemals seriösen Blättern zusammen geschmiert

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klebmarke 24.02.2012, 19:19
41. Zynischer Rassismus

Der Grad des zynischen Rassimus der Verschwoerungstheortiker in diesem forum ist erschreckend.

Die koennen nur hoffen dass andere nicht auch in gleichem Masse urteilen falls ihre Heimatstadt einmal - was hoffentlich nie geschehen wird - von den eigenen Regierungstruppen brutalst zusammengeschossen wird.

Anstatt immer nur zu jammern das mann nicht vorhersehen kann inwieweit Al Quaida sich waehrend und nach einer intervention - sei es militaerisch oder von ziviler Seite her - einmischen wird sollte man sich lieber ueberlegen inwieweit diese Phobie das rationale Denken vergiftet hat.
Und auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen: Syrien ist nicht Afghanistan!

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!!# 24.02.2012, 19:54
42. Syrien ist nicht wie Afghanistan

Zitat von klebmarke
Der Grad des zynischen Rassimus der Verschwoerungstheortiker in diesem forum ist erschreckend. Die koennen nur hoffen dass andere nicht auch in gleichem Masse urteilen falls ihre Heimatstadt einmal - was hoffentlich nie geschehen wird - von den eigenen Regierungstruppen brutalst zusammengeschossen wird. Anstatt immer nur zu jammern das mann nicht vorhersehen kann inwieweit Al Quaida sich waehrend und nach einer intervention - sei es militaerisch oder von ziviler Seite her - einmischen wird sollte man sich lieber ueberlegen inwieweit diese Phobie das rationale Denken vergiftet hat. Und auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen: Syrien ist nicht Afghanistan!
Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Syrien ist nicht wie Afghanistan. Es ist eher wie Libyen. Die Ähnlichkeiten sind verblüffend. Beide Länder waren modern, schuldenfrei und westlich orientiert. Beide Länder haben den Salafisten und Fundamentalisten nicht gefallen. Ich denke, dass der klassische Islam versuchen wird, sich in beiden Ländern zu etablieren. In Libyen ist dieser Vorgang teilweise schon abgeschlossen. In Syrien hapert es noch, der russischen Unterstützung zu verdanken.

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Ulfgard 24.02.2012, 20:05
43. .......

Zitat von bayrischcreme
Und wenn der Westen Assad vertrieben hat, was denken Sie was dann kommt?
Man wird von amerik. Seite versuchen, einen
zweiten Karsai zu installieren.
Ist aber fraglich, ob der sich dort lange halten kann.

Ohne massive Geldzuwendungen an die Clans aus
dem Rauschgiftgeschäft, und da ist Afghanistan
gesegneter, wird das nichts werden mit einer
Dauerbesatzung Syriens.
Die aber braucht man, um Iran angreifen zu können.
Iran zu besetzen, war ja auch nie das Endziel amerikanischer
Aussenpolitik, da denkt man längst in anderen Dimensionen.
Die grossen Ziele sind sicherlich Militärbasen an chinesischer
- und russicher Grenze.

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rabenkrähe 24.02.2012, 20:27
44. Skandal

Zitat von sysop
Syriens Machthaber Assad nimmt die Opposition im Land unter Dauerfeuer. Eine Konferenz in Tunis soll das internationale Vorgehen gegen das Regime in Damaskus koordinieren. Doch welche Möglichkeiten bleiben den Diplomaten? Der Überblick.
.........

Dabei wäre ein erster Militäranschlag denkbar einfach, er bräuchte nur Munitions- und Waffendepots nebst Militärlagern zu gelten. Schon das würde das Militär derart mitnehmen, daß zumindest die Desertationen zersetzend zunähmen.
Es scheint, als bestimmten politische Rücksichtnahmen das Vorgehen des Westens. Israel spielt in der ganzen Bewegung in Nordafrika keine glückliche Rolle und Assad wird von dort wohl als Stabilisierungsfaktor gesehen, jede Änderung macht da wohl Angst. Und mit Rußland und China wollen es sich die Westmächte wohl auch nicht verderben.
Ein schändliches Taktieren vor dem Völkermord, den Assad dort kaltblütig abwickelt.
rabenkrähe

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klebmarke 24.02.2012, 20:46
45. Ich stimme Ihrer Beobachtung zu, aber...

Zitat von !!#
Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Syrien ist nicht wie Afghanistan. Es ist eher wie Libyen. Die Ähnlichkeiten sind verblüffend. Beide Länder waren modern, schuldenfrei und westlich orientiert. Beide Länder haben den Salafisten und Fundamentalisten nicht gefallen. Ich denke, dass der klassische Islam versuchen wird, sich in beiden Ländern zu etablieren. In Libyen ist dieser Vorgang teilweise schon abgeschlossen. In Syrien hapert es noch, der russischen Unterstützung zu verdanken.
...es kann nicht sein, dass wir nur aus Angst vor Islamisten Unrecht an anderer Stelle unterstuetzen oder zumindest nicht unterbinden. Sollen deshalb Diktatoren Ihre eigene Bevoelkerung, oder zumindest die, welche nicht mit dem Regime uebereinstimmen, abschlachten duerfen nur damit wir im Westen uns mit dem "Bekannten Uebel" in Sicherheit waehnen duerfen? Ich glaube diese Haltung schafft langfristig eine gefaehrlichere Situation.

Verstehen sie mich nicht falsch. Ich bin durchaus dafuer dass eine saekulaere Regierung besser ist als ein Mullah-Staat. Aber ich glaube vor allem in Syrien wo der Bildunggrad sehr viel hoeher ist als in Afghanistan darf man die Bevoelkerung nicht Ihrer Muendigkeit entrauben weder vom Westen her noch von innen, vor allem nicht auf Kosten der Zivilbevoelkerung.

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!!# 24.02.2012, 22:03
46. Wir brauchen keine Angst vor Islamisten zu haben

Zitat von klebmarke
...es kann nicht sein, dass wir nur aus Angst vor Islamisten Unrecht an anderer Stelle unterstuetzen oder zumindest nicht unterbinden. Sollen deshalb Diktatoren Ihre eigene Bevoelkerung, oder zumindest die, welche nicht mit dem Regime uebereinstimmen, abschlachten duerfen nur damit wir im Westen uns mit dem "Bekannten Uebel" in Sicherheit waehnen duerfen? Ich glaube diese Haltung schafft langfristig eine gefaehrlichere Situation. Verstehen sie mich nicht falsch. Ich bin durchaus dafuer dass eine saekulaere Regierung besser ist als ein Mullah-Staat. Aber ich glaube vor allem in Syrien wo der Bildunggrad sehr viel hoeher ist als in Afghanistan darf man die Bevoelkerung nicht Ihrer Muendigkeit entrauben weder vom Westen her noch von innen, vor allem nicht auf Kosten der Zivilbevoelkerung.
Selbst wenn die ganze Welt islamisiert wird, habe ich keine Angst. Ein islamisches Reich in Europa und Amerika soll nicht so schlimm sein, wie manche befürchten.
Gleich wohl denke ich, dass wir den arabischen Frühling in Syrien nicht unbedingt unterstützen müssen, wie wir es in Libyen getan haben. Meines Erachtens schaffen es die Muslime auch ohne unsere Hilfe.

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!!# 24.02.2012, 22:23
47. Auch andere Länder haben eine Verantwortung, nicht nur wir

Zitat von 1heinz
Seit Tagen und Wochen immer dieselbe Meldungen und diese schrecklichen Bilder. Wann tun wir etwas dagegen? Da sterben Menschen! Sehen das unsere Politiker nicht? Wir müssen unbedingt etwas tun. Vor allem die vielen Hilfsbedürftigen und Flüchtlinge ... Die brauchen unsere Hilfe - auch wenn es viele Nazis und Rassisten hier nicht wahrhaben wollen. Wir haben eine Verantwortung für die Menschen dort!
Wir stecken sehr tief in der Euro-Krise und haben sehr wenig Geldmittel, um anderen Ländern zu helfen. Im Gegensatz, verfügen die arabischen Öl-Länder über riesige Geldreserven. Sie sind eher in der Lage, die syrischen Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen zu helfen.

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