Forum: Politik
Bürgerkriegsstadt Aleppo: "Schnell raus, die werfen Bomben ab!"
AFP

In der Schlacht um Aleppo treffen zwei ungleiche Gegner aufeinander: Die Rebellen feuern mit Gewehren - und werden von Kampfjets der Assad-Armee beschossen. Deren Bomben treffen Wohnhäuser, zerfetzen Zivilisten. Ein Augenzeugenbericht aus der Kampfzone.

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firestarter111 07.08.2012, 13:41
10. skrupellose rebellen / armee

"Einige von ihnen bewerfen die Rebellen mit Steinen, obwohl diese helfen, die Toten aus dem Schutthaufen herauszuziehen."

da wärs mir auch egal, ob die noch helfen die leichen zu bergen. soll das ihr treiben rechtfertigen?

"Die Anwohner beschuldigen die Rebellen derweil, sie hätten mit ihrem Treiben in der Schule den Angriff provoziert. Das Gebäude dient auch als Gefängnis, und außerdem wurden die Kampfflugzeuge jeweils vom Schulgelände aus beschossen."

omg, es ist so widerlich zu sehen wie die menschen in syrien zum spielball der unterschiedlichsten mächte werden.

und die jeweils einseitige parteinahme kann doch hier keine lösung bringen.

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agua 07.08.2012, 13:41
11. Was soll

man da noch schreiben,nach dem Lesen diesen Artikels.Wann drang die Opposition in Aleppo und Damaskus ein?Wuerde ihr Rueckzug aus bewohnten Gebieten die Zivilisten schuetzen? Und eine andere Frage wurde beantwortet:Die Opposition erhaelt Unterstuetzung aus der Bevoelkerung. Und es existieren aehnliche Fahnen,die verwechselt werden koennen ,mit der Fahne der AlQuaida. Das ist nun ein Bericht eines Augenzeugen,dass das Regime bombardiert und Zivilisten toetet,aber es wird auch zugegeben,dass die Opposition toetet.So ist das leider im Krieg....Ich hoffe,dass das Treffen der 10 Laender am Donnerstag zu einer Loesung und Beendigung des Krieges fuehrt und nicht zu noch mehr Blutvergiessen.

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warzenmeissel 07.08.2012, 13:43
12. Och

Zitat von craan
Kurt Pelda schreibt plakativ über die syrische Luftwaffe: "Deren Bomben treffen Wohnhäuser, zerfetzen Zivilisten." Dazu fällt mir nur ein, dass es ausgesprochen schade ist, dass die reguläre syrische Armee keine hyperintelligenten US-amerikanischen Bomben besitzt, denn diese "zerfetzen" laut Spiegel-Pressedeutsch keineswegs .....
@craan, in diesem Fall geht es nicht um irgendwelche US-Bomben, sondern um syrische, die auf eine syrische Stadt geworfen werden, um Syrer zu töten. Was Sie versuhe, ist ein plumpes, aber übliches Ablenkungsmanöver

In der Vergangenheit waren die Threads voll von höhnischen Kommentaren, die Medien berichteten über Syrien nur aus zweiter Hand und fielen auf Rebellen-Propaganda herein, weil sie nicht vor Ort wären. Nun ist mal jemand vor Ort, berichtet, aber das ist auch wieder nicht recht, weil das, was er zu berichten hat, nicht in das Propaganda-Gequake aus den damaszenischen Regierungsbunkern passt.

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chribu73 07.08.2012, 13:45
13. Embedded

bedeutet nunmal das man mit den "Kameraden" denen man sich anvertraut mitleidet. Auch wenn der Bericht ein anderes Ziel verfolgt lese ich vor allem heraus das die Rebellen mit voller Absicht mitten unter der Zivilbevölkerung kämpfen. Sympathisanten stellen auch noch Wohnhäuser zur Verfügung, wie zum Teufel soll man so ohne "Kollateralschäden" die Rebellen bekämpfen?
Auch bleibt die Frage warum ständig der Einsatz von Flugzeugen und Panzern kritisiert wird, ich meine verzichtet man auf eine gewisse Materialüberlegenheit, sterben umso mehr eigene Soldaten. Wie sollte man dies gegenüber seinen mitstreitern erklären?
So wie hier beschrieben ist es selbst mit leichten Waffen völlig unmöglich zivile Opfer zu vermeiden.
Weiteres Problem ist das die Rebellen meist nur ihre Waffe ablegen müssen und schon zum Zivilisten "mutieren". Die Situation bleibt verworren und ist kaum zu entwirren und solche Berichte, obwohl sie in eine gewisse Richtung zu zielen versuchen, bestätigen das nur...

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larsmach 07.08.2012, 13:45
14. Regulärer Krieg

Zitat von kunsthonig
Im Irak-Krieg hatte die US-Army einen Flüchtlingstreck (10.000 Soldaten Saddam's auf dem Rückzug) solange bombardiert, bis nur noch 500 übrig waren.
Richtig: Wenn reguläre Soldaten sich "auf dem Rückzug" befinden, dann nehmen sie weiterhin am Krieg teil. Sie haben vermutlich eine naiv-romantische Vorstellung von kriegerischen Auseinandersetzungen.
Wer die Kampfhandlungen nicht fortsetzen möchte, der zieht sich nicht zurück, sondern der ergibt sich dem Gegner.
In Syrien stehen sich nicht zwei reguläre Armeen gegenüber wie seinerzeit im Irak-Krieg.

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Jean P. v. Freyhein 07.08.2012, 13:49
15. Highway of Death?

Zitat von kunsthonig
Im Irak-Krieg hatte die US-Army einen Flüchtlingstreck (10.000 Soldaten Saddam's auf dem Rückzug) solange bombardiert, bis nur noch 500 übrig waren.
Also wenn der Highway of Death im 2. Golfkrieg gemeint ist, muss man aber auch sagen, dass die Opferzahlen nur ein Zehntel dessen betrugen, was der Mitforist hier unterstellte. Es war auch eher ein Militärkonvoi als ein Flüchtlingstreck.
Bei bis zu 2700 zerstörten Fahrzeugen kam es zu bis zu 1000 Todesopfern. Offensichtlich sind die meisten von Saddams Soldaten damals nicht in ihren Fahrzeugen geblieben, sondern haben ihre Fahrzeuge und ihr Plündergut aus Kuwait zurückgelassen und sind entkommen.

Ach und ja, ich halte das schon für professionell. Immerhin war danach der Krieg praktisch beendet.
Dagegen ist das Pi*Daumen-Abwerfen der Syrier wirklich unprofessionell.

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firestarter111 07.08.2012, 13:52
16.

Zitat von Vergil
Belege für diese phantasievolle Geschichte?
schauen sie sich gerne auch amerikanische dokumentationen auf youtube an, wo ganz unverholen die art und weise des vorgehens gegenüber den insurgents in falluja, iraq dokumentiert wurde. oder einfach den wikipedia artikel dazu.

die geschichte mit dem rückzugskonvoi kenne ich auch nicht.
aber es geht doch darum, dass die nato/westliche armeen genau so rücksichtslos vorgehen, um ähnliche miltäroperationen durchzuführen. manchmal ein bisschen präziser und manchmal ein bisschen unpräziser. in falluja sogar mit brandbomen, welche international geächtet sind.

ich kann mich einfach nicht daran erinnern, dass so eindrücklich (was ich voll unterstütze) auch von militäroperationen westlciher mächte berichtet wird. wenn dann im nachhin.
ist mein subjektives gefühl. was meinen sie denn dazu?

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tschautsen 07.08.2012, 13:54
17. "Feindliche Kämpfer"

Schöner Begriff, haben die USA mal erfunden (inzwischen aber wieder abgeschafft, falls das gleich wieder kommt), um ihre Gefangenen und Gegner nicht nach Genver Konventionen behandeln zu müssen (mit allem, was dazugehört). Sollte sich Syrien ein Beispiel dran nehmen. Ist doch ok, oder?

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jayjay21 07.08.2012, 13:57
18. optional

Zitat aus dem Artikel :
"Frauen und Kinder hat Tlass längst auf dem Land in Sicherheit bringen lassen."
Das lässt vermuten, dass Tlass als Terrorist keine Angst vor seinen Terroristenfreunden auf dem Land hat. Da ist er wohl kein Christ, Alawit oder Angehöriger einer anderen religiösen Minderheit. Die haben nämlich berechtigte Angst - vor ihm und Seinesgleichen.

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camillaha 07.08.2012, 14:00
19. .

Zitat von kunsthonig
Im Irak-Krieg hatte die US-Army einen Flüchtlingstreck (10.000 Soldaten Saddam's auf dem Rückzug) solange bombardiert, bis nur noch 500 übrig waren.
Ich wollte Ihnen noch schreiben, da werden die Profis jetzt aber BELEGE fordern und schon sind sie da.

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