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Bürgermeisterwahl in Istanbul: Erdogan gratuliert Oppositionskandidat Imamoglu zum Si
Murad Sezer/REUTERS

"Der nationale Wille hat sich gezeigt": Anders als bei der ersten Abstimmung scheint Präsident Erdogan das Wahlergebnis in Istanbul zu akzeptieren.

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neurobi 23.06.2019, 20:57
1. Es gibt noch Hoffnung für die Türkei!

Gut zu sehen, dass Erdogan es offensichtlich nicht wagt die Demokratie in der Türkei entgültig zu begraben.
Ich hoffe das er auch nicht im Nachhinein versuchen wird, diesen Stachel im Fleisch zu beseitigen.
Er weiß, dass hätte er die Wahl abermals nicht anerkannt, die Türkei wäre in Flammen aufgegangen.

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Nierengulasch 23.06.2019, 21:07
2. Wahrscheinlich...

...waren in den gestohlenen Urnen nur Stimmen für Imamoglu drin. Gut das Erdogan dafür gesorgt hat, dass diese verlorenen Stimmen jetzt ihren Beitrag zur Demokratie leisten können.
Vielen Dank, Hr. Erdogan!

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SonstNichts 23.06.2019, 21:17
3. Wir werden sehen

Erdogan hat offensichtlich eine Lösung gefunden. Entweder hat er Imamoglu gekauft oder ihm die Instrumente gezeigt. Wir werden sehen.

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tomhagen 23.06.2019, 21:31
4. Mal die nächsten Tage abwarten...

... ob der „Terrorist“ und „Grieche“ Imamoglu tatsächlich sein Amt antreten und ausüben kann - so wurde er nämlich bezeichnet. Die Zeit seit der letzten Wahl wurde genutzt, um die Zahlungsströme in der Grossstadtverwaltung umzulenken: weg von der Grossstadt, mehr direkte Entscheidungsgewalt über zentrale Direktzuweisungen für die einzelnen Verwaltungsbezirke innerhalb Istanbuls. Mehrheitlich in AKP-Hand. Insofern hat das Wiederholungstheater der AKP geholfen, indem man die Hände in den Honigtöpfchen lassen kann.
Auch abzuwarten bleibt, wie sich jetzt landesweit die Politik verhält: die AKP regiert in Koalition mit der („faschistoiden“) MHP - wenn diese die Koalition verlässt, drohen recht baldige Neuwahlen. Dreh- und Angelpunkt bleibt die Wirtschaft: derzeit ist die rechtsstaatlich geschliffene Türkei in einer veritablen Wirtschaftskrise, welche sich so schnell nicht bessern dürfte - da sich an den Rahmenparametern nichts ändert. Die CHP hat jetzt erstmalig einen Politstar in ihren Reihen, dem man mehr zutraut. Aber er muss jetzt erstmal ein paar Jahre Vertrauen rechtfertigen und sich Meriten erwerben, die ihn für mehr qualifizieren.
Erstmal ein positives Zwischenergebnis, aber mal abwarten, wie es weitergeht. Tippe auf eine heisse zweite Jahreshälfte. Ein außenpolitischer Konflikt wird jetzt im Präsidentenpalast benötigt... um Stärke zu zeigen. Das dürfte das nächste Thema werden. Wag the dog!

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hugahuga 23.06.2019, 21:32
5.

Auch nach erfolgreicher Wahl, halte ich jegliche Euphorie für verfrüht und im übrigen auch für unangebracht. Es ist und bleibt eine innertürkische Angelegenheit. In Anbetracht der Machtbefugnisse, über die Erdogan nach wie vor verfügt, könnten - bei ungeschicktem Vorgehen bzw verfrühtem Jubelgeschrei - sich die Dinge sehr schnell ändern. Hier ist ein langer Atem, diplomatisches Geschick erforderlich, denn eine Spaltung der türkischen Gesellschaft kann sicher nicht im Sinne der Bürger des Landes sein. Im Ausland mag man das grobkörniger beurteilen - weil man hier eher einem Wunschglauben nachhängt.

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andree_nalin 23.06.2019, 21:37
6. Erdogan wird sich nicht geschlagen geben.

Wer die Menschenrechte wie er missachtet und die Justiz manipuliert, der hat noch Pfeile im Köcher.

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sportinlife 23.06.2019, 21:41
7.

Jetzt kann Erdogan in aller Ruhe seine Herrschaft ausbauen - wenn ihn jemand kritisiert, wird er nach Istanbul als Beweis für „lupenreine Demokratie“ zeigen

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pweissferdt 23.06.2019, 21:42
8. Warum??

Hier wird davon geredet dass Erdogan nun Gott sei Dank diese Wahl anerkennt.Warum muss er als einfacher wahlberechtigter Buerger der Stadt Istanbul den Ausgang der Wahl anerkennen oder aber nicht. Gewonnen hat wer die meisten Stimmen bekam und da hat dieser Typ ueberhaupt nichts an zu erkennen oder aber nicht..Das Ganze nennt sich Demokratie!!

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pmax 23.06.2019, 21:42
9. Man mag sich ja erstmal freuen...

aber für die Türkei steht es trotzdem noch auf Messers Schneide, weil Erdogan bis 2023 Präsident der Türkei ist.
Ich hoffe sehr darauf, dass sich die Demokraten in der Türkei gegen diese Einzelperson durchsetzen werden.
Da braucht es dann danach natürlich auch eine demokratische AKP im Parteiengefüge.
Aber eben eine, die eine echte Wahl von vielen ist.

Wenn es der Sohn des Imam (Bedeutung des Namens) in Istanbul gut macht, könnte er am Ende sogar Präsident werden. Und wenn er auf diesem Weg nicht zu arg korrumpiert wurde...
Na gut, das war jetzt etwas illusorisch ;))

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