Forum: Politik
Bürgermeisterwahl in Moskau: Putin - der große Verlierer
DPA

Die Strategie des Kreml, die Opposition an der Wahlurne zu demütigen, ist gescheitert. Bei den Bürgermeisterwahlen in Moskau holte Alexej Nawalny mit 28 Prozent mehr als nur einen Achtungserfolg. Er ist nun der unbestrittene Star der Opposition.

Seite 1 von 7
curti 09.09.2013, 08:30
1. Soviel große.....

Zitat von sysop
Die Strategie des Kreml, die Opposition an der Wahlurne zu demütigen, ist gescheitert. Bei den Bürgermeisterwahlen in Moskau holte Alexej Nawalny mit 28 Prozent mehr als nur einen Achtungserfolg. Er ist nun der unbestrittene Star der Opposition.
....Worte bei 30% Wahlbeteiligung. Lächerlich!

Das der nationale Scharfmacher Nawalny gleich von Wahlbetrug poltert, entspricht seinem auch sonst vollmundigen Auftreten. Seine Prozente zeigen eher die Spaltung Moskaus auf, zum Nachteil der Stadt.

Das Wahlergebnis belegt aufgrund der geringen Wahlbeteiligung, daß Demokratie in Moskau entweder nicht verstanden oder abgelehnt wird!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
westring 09.09.2013, 08:37
2. and the winner is...

...Putin. Leider hat der Autor den Sinn dieser Wahlen nicht begriffen. Moskau ist DIE Hochburg der Opposition. Hier würde eine stark manipulierte Wahl zu großen Protesten führen, hier würde es bei freien Wahlen wohl wirklich knapp werden.
Man hat dme Westen und auch der russischen Bevölkerung gezeigt, dass Sobjanin als Vertreter von "Einiges Russland" die absolute Mehrheit in dieser Metropole holt. Der unerwartet hohe Stimmenanteil Nawalnys verstärkt diesen Eindruck noch und legitimiert diesen zusätzlich. Im wichtigsten Föderationssubjekt hat man die nächsten Jahre Ruhe bei Wahlen. Alles in allem also ein Sieg für die regierenden Kräfte.
Dass die Opposition nicht so einheitlich ist wie das in deutschen Medien gerne dargestellt wird, hat sich auch im Wahlkampf gezeigt. Herr Nawalny ist bei weitem kein lupenreiner Demokrat und bei den meisten inhaltlichen Themen gibt es große Überschneidungen mit "Einiges Russland" (Homosexuellenpolitik, Arbeitsmigration und Ausländerfeindlichkeit, Begrenzung kleiner und mittelständischer Unternehmen).
Man kann wohl feststellen, diese Wahl sollte als Blaupause dafür dienen, wie man in Zukunft Wahlen in Russland gestaltet und trotzdem gewinnt. Einen Plan B (Verhaftung von Herrn Nawalny) hätte es ja auch gegeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
romeov 09.09.2013, 08:43
3. Der erste...

...anti Putin Artikel schon am Montag, da bleibt noch viel Zeit in dieser Woche für weitere geistige Ergüsse über ihn. Wo ist eigentlich das Problem Nawalny hat 28% bekommen, ist doch gut - oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Walter Sobchak 09.09.2013, 08:45
4. Sinn und Unsinn von Titeln

9% aller Stimmen ist also ein Achtungserfolg im Westen. Na dann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
NauticcusKnoppers 09.09.2013, 08:59
5. Berufung

Dann wird jetzt bald die Berufungsverhandlung abgeschlossen und die Berufung verworfen, damit das erstinstanzliche Urteil rechtskräftig. Dann ist der Herausforderer wieder weg vom Fenster! Oder im Putinskimschem Dorf bei den anderen unliebsamen Bürgern in seinem Reich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
svenni1064 09.09.2013, 08:59
6. Natürlich kann er das

Hat er ja immer so gemacht. Braucht er aber noch nicht. Frage mich, wie lange dieses oligarchische Strippenzieher-Regierungssystem halten kann - vermutlich nur bis Putin zu alt wird. Mal schauen was dann passiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ambulans 09.09.2013, 09:00
7. alexej navalny

muss ein wahrer muster-"demokrat" sein: ausländerfeindliche parolen (visa-pflicht für "gast"-arbeiter), dazu unterstützung von "oligarchen" sowie sicher noch einiges mehr - und das soll eine "bessere" alternative zu putin sein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sirgio 09.09.2013, 09:05
8.

Zitat von sysop
Die Strategie des Kreml, die Opposition an der Wahlurne zu demütigen, ist gescheitert. Bei den Bürgermeisterwahlen in Moskau holte Alexej Nawalny mit 28 Prozent mehr als nur einen Achtungserfolg. Er ist nun der unbestrittene Star der Opposition.
Ah täglich grüßt der Anti-Russland-Artikel bei Spiegel. Man nehme einen Bericht voller tendenziöser Annahmen, ohne jegliche Untermauerungen selbstverständlich. Garniere das ganze mit einer Überschrift, die den Sinn des Artikels schon aus Kilometern erkennbar macht und voila! So macht man Meinungen!

Glückwunsch an Nawalny zu seinem Erfolg, aber hätte er nur 5% bekommen, wäre die Wahl von Putin (höchstpersönlich) natürlich manipuliert gewesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frank1980 09.09.2013, 09:10
9.

Das ist doch gar keine Frage der Mann ist doch schon verurteilt und wird demnächst im Gefängnis sitzen. Vor Entlassung wird er dann einfach in einem weitere Verfahren zu nochmal 10-15 Jahren verurteilt. Dann ist er nicht mehr Putins Problem sondern das seines Nachfolgers.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7