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Bürgerschaftswahl in Bremen: Kleine Stadt, große Sorgen
DPA

In Bremen wird eine neue Bürgerschaft gewählt. Welche Probleme hat die Stadt? Welche Themen bestimmen die Wahl? Wie wird gewählt? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

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moistvonlipwik 10.05.2015, 08:32
10.

Zitat von ulli7
Das wissen auch alle Politiker(innen) seit dem Desaster mit Borgward, als 20.000 gute Arbeitsplätze verloren gingen. Nur eine Neuordnung der Bundesländer würde eine Besserung für Bremen bringen. Ein einziges Bundesland mit den Küstenstaaten Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wäre eine sinnvolle Lösung.
Das führt unter anderem dazu, dass Norddeutschland Bundesrat nur noch 6 statt 17 Stimmen im Bundesrat hat.
Im übrigen darf ich erinnern, dass die Fusion Berlin-Brandenburg an Brandenburg scheiterte.

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frank-xps 10.05.2015, 08:34
11. Liebe Journalisten.

Wenn Sie in Berichten und Artikeln mit der Zahl "von Armut bedroht" argumentieren.
Warum? Um Dramatischere Zahlen zu haben !!!!!!
1.) das Problem liegt in der Berechnung der Armut.
Wenn Diese Berechnungsformel genutzt wird, dann ist
Nordkorea das Land mit der geringsten Armutsquote.
(Fällt da niemanden etwas auf?)
2.) Das Problem können sie auch ganz einfach lösen
werft alle "Reichen" einfach raus. Dann sind nach Ihrer Formel auch keine Armen mehr da.

Ich lese ständig "von Armut bedroht" aber noch niemals
was ja nur Fair wäre "von Reichtum bedroht"

Auch bin ich der Meinung das eigen Verantwortung
von jedem erwartet werden kann.

Hat denn auch jemand der mit voller Absicht sich immer wieder falsch verhält Anspruch auf Solidarität der anderen?

Und, nächste Frage da ja scheinbar das Ziel der "Umverteilung" von fleißig nach arm darin besteht das alle gleich leben.
Meine Herren mal nachdenken warum sollten dann die die arbeiten das noch tun wenn am ende dabei das selbe rauskommt als wenn man gar nichts macht??

Und noch etwas, am ende sind beim Umverteilen alle gleich arm nicht gleich reich!!!!

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irrealis 10.05.2015, 08:37
12. Klein?

Bei aller Bescheidenheit; eine kleine Stadt ist Bremen nicht (zumindest im Vergleich zu anderen deutschen Städten). Ein kleines Bundesland ist Bremen allerdings.

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thunderstorm305 10.05.2015, 08:49
13. Fusion ist die einzige Lösung!

Anscheinend arbeiten viele zwar in Bremen und bescheren der Stadt so ein relativ hohes Pro-Kopf-Einkommen, aber das nützt der Stadt in Sachen Steuereinnahmen natürlich nichts. Es ist an der Zeit dass zumindest Bremen mit Niedersachsen ein gemeinsames Land bilden. Damit wäre das Problem schlagartig gelöst. Aber so lange das Geld aus Bundesländern wie Bayern oder Baden-Württemberg fließt, wird sich daran wohl nichts ändern.

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TinaNeuhaus 10.05.2015, 09:02
14.

Zitat: "Bei der letzten Wahl hat die Regelung etwa der rechtspopulistischen Partei "Bürger in Wut" (BiW) mit 5,29 Prozent in Bremerhaven einen Sitz in der Bürgerschaft gesichert."

Richtig ist: Die Wählervereinigung hat bei der letzten Wahl im Jahre 2011 ein Stimmenergebnis von 7,1 Prozent erzielt und ist aktuell viertstärkste politische Kraft im Land.

siehe hier: https://www.bremische-buergerschaft.de/index.php?id=335

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marhabal 10.05.2015, 09:09
15. Besteuerung behindert HB

Bremen ist nicht an sich arm.

Bremen leidet darunter, dass man dort seine Steuern bezahlt, wo man wohnt und nicht dort wo man arbeitet.

Wäre dieses Prinzip umgedreht, dann wären Bremen und Hamburg auf einmal die reichsten Bundesländer in Deutschland!

Rund 650.000 Einwohnern stehen nämlich 420.000 Beschäftigte laut Statistik gegenüber. Das sind rund 65%. in HH sind es sogar etwas über 67%.

In Deutschland sind es bei 81 Mio. Einwohnern gerade einmal 42,73 Mio. Beschäftigte! Also 53%.

Die Flächenländer bereichern sich heute nur an den Stadtstaaten. Dies gilt umso mehr, als dass die wohlhabende Arbeitsbevölkerung i.d.R. im Umland lebt.

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josho 10.05.2015, 09:18
16. Gegen die sinkende Wahlbeteiligung.....

...gäbe es ein ganz gutes Mittel: Im Verhältnis nur so viele Abgeordnete wie die Wahlbeteiligung. Damit schwebt über den Damen und Herren Abgeordneten das Damoklesschwert, dass sie draußen bleiben, wenn sie nichts tun.

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Wolfes74 10.05.2015, 09:20
17. Das würde ...

Zitat von ulli7
Das wissen auch alle Politiker(innen) seit dem Desaster mit Borgward, als 20.000 gute Arbeitsplätze verloren gingen. Nur eine Neuordnung der Bundesländer würde eine Besserung für Bremen bringen. Ein einziges Bundesland mit den Küstenstaaten Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wäre eine sinnvolle Lösung.
... aber vielen Berufspolitikern den Job kosten. Der Widerstand der angestellten Landesbediensteten, die bei einer solchen Fusion automatisch arbeitlos wären, dürfte auch nicht gering sein.
Schlussendich - auch durch eine Fusion der Länder, würde sich keine Industrie o.ä. neuansiedeln, keine neuen Arbeitsplätze enstehen usw. ,man würde den Konkurs nur im größeren verwalten.

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Pandora 10.05.2015, 09:21
18. Bremen ist

Deutschlands Griechenland.

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awbferdi 10.05.2015, 09:22
19. Groß-Bremen oder Steuerzerlegung ändern

Die im Laufe der Zeit ungerecht gewordene Steuerzerlegung (nach Produktionsstandort und Wohnort) benachteiligt das Land Bremen in unzumutbarer Weise. Dieser betrübliche Sachverhalt lässt sich auf zwei Arten heilen. Entweder man ändert die Steuerzerlegung oder man eingemeindet den Bremer "Speckgürtel". Das hat in der Geschichte schon einmal geklappt (Stichwort: Blumenthal). Dessen ungeachtet ist die Kleinstaaterei in Deutschland überholt und damit obsolet. Für Deutschland bedeutet das, falls der Förderalismus beibehalten werden soll, die Neuordnung von Grossräumen für die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin. Ziel dabei soll es sein, die Steuereinnahmen dorthin zu verlagern, wo sie entstehen (Produktions-Standort), Weil die großen Städte auch Infrastruktur für das Umland vorhalten müssen, kann die Lösung nur darin liegen, das Umland einzugemeinden. Am Beispiel Bremen sei ein Vorschlag wie folgt skizziert: Für die Eingemeindung in "Großbremen" sind die umliegenden Landkreise (teilweise oder ganz) betroffen (im Uhrzeigersinn um Bremen herum): Osterholz, Verden, Diepholz (nördliche Hälfte), Oldenburg, Wesermarsch und Cuxhaven sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst und Oldenburg. Für Hamburg und Berlin gilt ähnliches. Die drei Stadtstaaten wären damit saniert. Schleswig-Holstein, Niedersachen, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt könnten dann ein einheitliches Flächenland mit gleichen Interessen bilden.

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