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Bürgerversicherung und mehr EU: Söder lehnt Kernforderungen der SPD ab
DPA

Die Gespräche über eine mögliche Neuauflage der Großen Koalition werden schwierig - das macht Markus Söder klar. Der CSU-Politiker lehnt die Kernanliegen der SPD ab.

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paul.lemke 10.12.2017, 17:15
180. Söder hat Recht

Den unsinnigen Forderungen der SPD sollte die Union auf keinen Fall nachkommen.

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doubletrouble2 10.12.2017, 17:17
181. Söder macht blau.

Die zentrale Aussage des Franken könnte auch von Alexander Gauland stammen. Sie besagt ja, dass Deutsche zu Gunsten von illegalen Einwanderern benachteiligt werden und unter Merkel auch keine Änderung dieser Form von Unrecht in Sicht ist. Damit votiert er letztlich, wie bereits Jens Spahn, für eine Minderheitsregierung und den Sturz Merkels. Söder und Spahn könnten eine Koalition der rechten Mitte anstreben, in der die Blauen und die Gelben eine Rolle spielen. Das wäre die finale grünrote Endzeitvision, doch wahrscheinlich die einzige Option, dieses Land vor dem finanziellen Ruin und dem politischen Chaos zu bewahren, für das Merkel und Schulz sichere Garanten sind. Auf jeden Fall baut sich gegen Merkel eine Front auf, die sie nicht durch Aussitzen abtragen kann. Unfähig zu irgend einer Art von Politik oder Richtungsänderung, muss sie zusehen, wie ihr Handlungsspielraum schwindet. Man kann dieses Schauspiel genießen.

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gerd0210 10.12.2017, 17:18
182.

Zitat von alfred13
Die SPD-Romantik vom starken Staat und die Rückkehr zu sozialistischer Gleichmacherei ist strikt abzulehnen. Ebenso der von der SPD propagierte Marsch in die Schuldenunion Europa - nur weil Macron als neuer kennedy Europas gefeiert wird, sollte das nicht den Blick dafür verstellen, dass auch er - ganz französischer Tradition entsprechend - gerne deutsches Steuergeld umverteilt. Nicht mehr, sondern weninger, dafür aber ein effizienteres, subsidiäres Europa ist die Zukunft.
Wie wäre es mit einem Straßen- und Eisenbahnnetz nur für Beamte und Besserverdienende?

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Besserwisser1970 10.12.2017, 17:19
183. Also

Zitat von eks2040
Die Einheits-Krankenversicherung/Gleichschaltung hat in USA nicht funhktioniert, das aufgrund der hohen Kosten und steigenden Beitraegen bei schlechterer Betreuung. Die Vereinigten Staaten von Europa braucht D nicht, denn der gemeinsame Nenner/Gleichschaltung wird auf einem niedrigeren Niveau als derzeit in D kommen, und das zu sehr hohen Kosten. Und mehr offene Grenzen brauchen wir sicherlich auch nicht. Eine Loesung waere Neuwahlen, ohne Kanzlerin Merkel als Kandidat, Die grossen Entscheidungen brauchen die explizite Zustimmung der Waehler.... und ich hoffe, die Waehler denken an D als Nation und nicht als eine 'Verwaltungseinheit von Bruessels Buerokraten'. Damit waere das Thema Einwanderung um jeden Preis auch vom Tisch. Warum nur glauben Politiker und Eliten, dass sie alles besser wuessten als die Waehler...??
wer die Krankenversicherung in Deutschland und dazu das Modell der Bürgerversicherung mit dem Modell der USA vergleicht, hat sich gleich schon mal als komplett ahnungslos dargestellt.Die einzigen Vergleichspunkte sind die Schweiz und Österrei ch. Den Rest an Unsinn und die Querverweise auf Bürokraten in Brüssel - die mit dem Thema nun gar nichts zu tun haben, zeigt dann auch schon auf welcher populistischen Welle hier geritten werden soll.

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eigenform 10.12.2017, 17:20
184. Zusatzversicherungen verbieten ?

Zitat von appenzella
"Die Bürgerversicherung ist unnütz und schädlich vor allem für Leistungsträger.." Die Beamten und ähnliche "Leistungsträger" haben wohl jetzt Angst, daß das Chefarztprivileg angeknabbert wird und man so lange wie das gemeine Volk auf einen Termin beim Arscht warten muß. Und die Flüchtlinge sollen natürlich ALLE zurück in ihre kuschelige Heimat. Bayrische Leidkultur eben, wo christliches Denken keinen Raum hat. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - wie mag das in Bayern interpretiert werden? Man könnte ja mal bei Franziskus, dem größten aller Brückenbauer anfragen. Aber spricht der denn überhaupt bayrisch? Ja Grüezimo
wollen sie ernsthaft Zusatzversicherungen wie z.B, Chefarztbehandlung etc. im Zuge ihrer "Gerechtigkeitsvorstellungen"
gesetzlich verbieten lassen um eine Zweiklassenmedizin zu verhindern ?

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oalos 10.12.2017, 17:23
185.

Zitat von interessierter Laie
Der Anteil der Medikamente an den Gesundheitsausgaben liegt stabil bei etwa 16 Prozent der Gesamtausgaben. Und für die absolute Zunahme sind vor allem die Mengen und nicht die Preise verantwortlich. In einer alternden Gesellschaft ist das auch nicht zu vermeiden. In der Debatte werden zu zwar ist Beispiele genannt, wie schamlos die Industrie abkassiert, aber die Beispiele sind überwiegend Exoten. Und es wird dabei völlig vergessen, dass als Standard-Medikamente immer Generika verordnet werden. Deren Hersteller forschen nicht. Die kopieren sobald das Patent abgelaufen ist - ohne jedes Risiko. Für die Zulassung haben sie kaum Kosten, denn das Originalprodukt ist ja schon zugelassen. Der forschende Hersteller hat also gar keine Wahl. Er muss in kurzer Zeit mit den neuen Produkten soviel Geld verdienen, daß dessen Entwicklung und alle etwaigen Fehlschläge finanziert sind. Dann wird es logischerweise teuer.
So lange, wie die 'forschenden Hersteller' mehr Geld für Werbung als für Forschung ausgeben, scheint mir die Diskussion über Generika vs. Originalprodukt am Thema vorbei.

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Fuscipes 10.12.2017, 17:24
186.

Zitat von Besserwisser1970
einfach ist es also, zwei Gruppen, gegeneinander auszuspielen. Da hängt einer eine Wurst in die Luft und einige einfältige springen sofort hoch. Die sozialen Sicherungssysteme werden schon seit längerer Zeit ausgeblutet, da hatte man das Thema Flüchtlinge noch gar nicht auf dem Schirm. Und die notwendigen kurz- und mittelfristigen Mittel für die humanitäre Unterbringung , Rückführung und dann auch Integration der Asylberechtigten in Zusammenhang mit der Rente zu bringen ist schäbig. Da zündelt einer ganz gewaltig. An Stelle der SPD würde ich klarstellen, dass man mit so Leuten keine Koalition anstreben wird. Der Typ ist ekelhaft und soll doch bitte gleich zur AFD gehen.
"Die sozialen Sicherungssysteme werden schon seit längerer Zeit ausgeblutet", da hat die SPD aber auch keinen Riegel vor geschoben, und den Söder, den soll doch.
Der Wähleranteil der CSU wäre für eine große Koalition entscheidend, daher ist diese Variante nicht zielführend, und Neuwahlen werden immer wahrscheinlicher.

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vonschnitzler 10.12.2017, 17:26
187. Auch ein guter Punkt!

Zitat von thobie2
Die Frage möchte ich auch mal stellen. Als ich vor über 30 Jahren in eine private Krankenkasse eingetreten bin, habe ich mich damals für eines der günstigsten Instititute entschieden. Inzwischen ist es eine der teuersten Krankenkassen. Wenn man dann deutlich über 40 ist, kann die private Krankenkasse die Tarife nach Belieben gestalten. Denn die Mitglieder können unter finanziellen Gesichtspunkten nicht einfach wechseln. Bei einer anderen Kasse würde sich die Beitragshöhe auch am Eintrittsalter ausrichten. Zudem bleibt die Altersrückstellung bei der alten Krankenkasse. Damit wird ein Wechsel finanziell völlig unattraktiv. Der gesetzlich Versicherte kann hingegen jederzeit wechseln. Also hört mir bitte mit dem Wettbewerbsargument auf.
Nicht zum Thema Wettbewerb sondern zum Thema Zwei-Klassen-Medizin: Nicht nur, dass die privaten Versicherungen mehr für die gleiche Leistung bezahlen 'dürfen' als die gesetzlichen und somit für eine Quersubeventionierung sorgen, sie holen sich das Geld auch ohne zu zögern von den Versicherten. Ich wiederhole es gern: ich bin froh gesetzlich versichert zu sein. Ich konnte in langer Krankengeschichte nie erkennen, schlechter behandelt zu werden als privat Versicherte. Die mussten einfach nur mehr bezahlen.

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alyeska 10.12.2017, 17:28
188. Grossmaul Söder

Noch ist Herr Seehofer der Chef und Söder sollte die Bälle flach halten. Dieser unsympathische "Trommler" wird noch mehr Wähler zur AFD treiben. Gott möge uns vor ihm bewahren.

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peaugust 10.12.2017, 17:29
189. Wettbewerb?

Einen freien Wettbewerb der Krankenkassen? Soeder meint wohl den
"freien Wettbewerb" der Lobbyisten der privaten Krankenkassen!
In Sachen Wettbewerb der Lobbyisten macht ja bekanntlich dieser
korrupten Trachtentruppe aus Bayern niemand etwas vor.
Tradition ist halt Tradition.

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