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Bundesländer weisen Münchner Kritik zurück: "Wir tun, was wir können"
DPA

Münchens Oberbürgermeister schlägt Alarm: Dieter Reiter sieht sich in der Flüchtlingskrise allein gelassen, die Ausflüchte anderer Bundesländer nennt er "dreist". Was hält man dort von seiner Schelte?

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nikiname 13.09.2015, 15:39
1.

Angesichts dessen, dass innerhalb einer Woche über 60.000 Menschen in München erstversorgt und weitergeleitet oder untergebracht wurden, ist der Hinweis auf "700" oder "1000" eigentlich peinlich. Es geht ja nicht nur um die Unterbringung, sondern vor allem um die Ankunft. Gäbe es nicht so viele engagierte unermüdliche Freiwillige (nicht: Ehrenamtliche! Sondern Spontanhelfer), wäre das hier in München schon längst kollabiert alles. Wir schaffen das! Aber gemeinsam wäre besser.

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Eduschu 13.09.2015, 15:40
2.

"Der Bund müsse mehr tun". Was soll das, stehen dann urplötzlich in den Ländern mehr Unterkünfte zur Verfügung, wenn "der Bund mehr tut"? Hat "der Bund" irgendwo exterritoriale Gebiete, in denen die Asylbewerber (ich kann diese manipulative Verwendung des Worts Flüchtlinge nicht mehr ab) unterkommen können, wenn die Länder an ihre Grenzen geraten? Ich werde jeden Tag fassungsloser, wenn ich sehe, wer uns regiert, egal ob im Bund oder in den Ländern.

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hahewo 13.09.2015, 15:50
3. Flüchtlinge / Kommunen

Wenn der Hosenanzug wie üblich erst nach dem Geplappere ihr Gehirn einschaltet, so sollte auch der Bund die Gesamtkosten übernehmen. Es kann nicht angehen, daß die schon genug belasteten Bundesländer/Kommunen noch weiter ausgeblutet werden. Wer stopft dem Hosenanzug endlich mal das Maul. Offensichtlich in der jetzigen Parteienlage niemand. Alle auf die gut dotierten Pöstchen bedacht.

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benn01 13.09.2015, 15:50
4. Königssteiner Schlüssel

Ist der Artikel so zu verstehen, dass der demnächst auch außer Kraft gesetzt wird? Angesichts des Zustromes die einzig logische Konsequenz. Die dementierte Beschlagnahme von Immobilien ist hier an einem Beispiel dokumentiert.
http://www.deutschlandfunk.de/beschlagnahmt-berlin-nimmt-sich-fluechtlings-wohnraum.862.de.mhtml?dram:article_id=330771

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aurelis 13.09.2015, 15:51
5. Wenn die meisten Bundesländer mit den

in München an einem Tag ankommenden Massen überfordert sind wie soll die weitere Unterbringung gelingen. Die an dem Chaos letztlich verantwortlichen Amis wollen 10.000 nehmen!
Die Amis sagen, man sollte die Leute vor Ort versorgen. Sie tun es aber nicht.
Man sollte für die Flüchtlinge und für die Deutsch-Türken ohne feste Arbeit und sonstige die Wehrpflicht einführen. Leer Kasernen die der Bund nicht raus geben will gibt es genug. Nach kurzer Grundausbildung könnten sie die Zufluchtsorte im Nahen Osten sichern.

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Zappa_forever 13.09.2015, 15:51
6. Gestern...

...standen wir vor dem Abgrund. Heute sind wir einen entschiedenen Schritt weiter!

...und dementsprechend möchte niemand den schwarzen Peter haben. Zum Glück flattert da diese Nachricht herein: "Bevorstehende Krise – Die Welt steuert auf den Bankrott zu" (s. aktuellen Artikel auf SPON). Es wird also spannend. Wenn dann die Wirtschaftslage irgendwann und zufälligerweise nicht mehr "exzellent" ist (S. Gabriel) werden wir sehen, wie weit es mit der internationalen Solidarität und den ökonomischen Kräften her ist, die die Zuwanderung angeblich generiert...

Mit Verlaub – wir steuern auf eine Implosion unserer Gesellschaft mit verheerenden Folgen zu.

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t-alex 13.09.2015, 15:52
7.

Zitat von Eduschu
"Der Bund müsse mehr tun". Was soll das, stehen dann urplötzlich in den Ländern mehr Unterkünfte zur Verfügung, wenn "der Bund mehr tut"? Hat "der Bund" irgendwo exterritoriale Gebiete, in denen die Asylbewerber (ich kann diese manipulative Verwendung des Worts Flüchtlinge nicht mehr ab) unterkommen können, wenn die Länder an ihre Grenzen geraten? Ich werde jeden Tag fassungsloser, wenn ich sehe, wer uns regiert, egal ob im Bund oder in den Ländern.
Zitat Reiter v. 21.08.2015:
"Wer das behauptet, der zündelt"
-- auf eine entsprechende Äußerung seines Stellvertretrs Schmid (CSU),
der bereits vor 3 Wochen denselben Hilferuf öffentlich
getätigt hatte.
Wie schnell dieser Herr Reiter doch seine Meinung wechseln kann...

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mug999 13.09.2015, 15:54
8. Hmmm

Das ist nicht die Sache der Bundesländer, sondern ganz allein das Problem der Murks-Merkelin. Sie hat unter Umgehung geltenden Rechts und unter Umgehung der zuständigen Gremien in selbstherrlicher Weise bei klarer Überschreitung ihrer Kompetenzen abertausende von Wirtschaftsflüchtlingen aus sicheren Drittländern ins Land geholt ....

Jetzt soll sie die angerichtete Suppe mal schön selbst auslöffeln.

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moritz27 13.09.2015, 15:55
9. In ein Parkhaus

kommt keine mehr rein, wenn alle Parkplätze belegt sind. Aber auf unserer Insel der Glückseligkeit ist immer Platz, obwohl wir nicht mehr wissen wohin mit all den Neuankömmlingen und vor allem auch nicht, wie es weitergehen soll. Hauptsache - wow - wir können stolz behaupten: alles kein Problem, wir haben unerschöpfliche menschliche und finanzielle Reserven.
Kritiker werden von Willkommensrufern, denen Rechtsstaatlichkeit schon zu rechts klingt, als Nazis tituliert - oder zum begeisterten Mitmachen aufgefordert. Herr lass Hirn regnen.

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