Forum: Politik
Bundespräsident bei Sabine Christiansen: Köhler für Direktwahl und Beteiligung der Ar

Höchster Gast in letzter Sendung: Sabine Christiansen empfing bei ihrem Polit-Talk-Abschied Bundespräsident Köhler. Und der sagte gerne zu allem etwas: Von der RAF zum Mindestlohn, von der Direktwahl des Präsidenten bis zum deutschen Nationalgefühl.

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Der Markt 25.06.2007, 01:33
1. Es ist ausgetsanden

Endlich, enddlich, endlich ist sie weg. Uff!

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sp0cky 25.06.2007, 03:02
2. Was ein Glück ging dieser Kelch an mir vorüber...

zumindest bis zu der unsäglichen Diskussion über die Polizeieinsätze in Rostock neulich.

Da hat sie es doch tatsächlich geschafft, an den interessanten Stellen, die Leute abzuwürgen, um auf total uninteressante Themen zu kommen.

Ich wußte gar nicht, dass sich sowas so lange im Fernsehen halten kann... vermutlich nur bei den Öffentlichen.

Aber bitte gaaaanz schnell in Rente schicken.

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D.DI Werner Häckel 25.06.2007, 03:53
3. christiansen ...

Die Anwesenheit des Bundespräsidenten als Höhepunkt des Christiansen-Talk egalisiert oder kompensiert m.E. und n.h.M. nicht das fehlende politische und moderativ-menschliche Niveau dieser Frau. Mehr noch, es ist tatsächlich allerhöchste Zeit, dass es hier zu einem Personen-(Talkmaster)-Wechsel kommt,weil die bis dato nicht nachvollziehbare protegierte Art und Selbstdarstellung dem Zuschaueranspruch an einen niveauvollen aber auch einfühlsamen Talk auch nicht ansatzweise a priori gerecht wurde.Folgt man dem Satz:"Wem Gott eine Sendung gibt, dem reicht er auch (Sach)-Verstand!", dann muss derselbe hier bei der Vergabe aus tatsächlich gegebenen Gründen ortsabwesend gewesen sein. Ich kann nur feststellen und " Gott sei Dank" sagen, dass mir der weitere Anblick dieser "gutgeheißenen Lady " fernerhin erspart bleibt. Und so bleibt die ARD nur aufzufordern,diese Sendung endlich mit menschlichem, aber auch mit politischem Sachverstand neu zu qualifizieren. Dazu gehört m.E. auch das zugehörige Quantum von " Talk-Altruismus". Denn, ich wundere mich bis heute noch, wie es ein für uns wertvoller Heiner Geißler bei dieser " Talk-Tante " ausgehalten hatte. Die Ereignisse beim desaströsen Talkbesuch von B.Clinton will ich garnicht weiter kommentieren. Ich frage mich immer wieder, wieso man derart unfertige Persönlichkeiten auf das breite Zuschauerspektrum löslässt ? Christiansen : ein Dilletant auf hohem Ross ...- NEIN Danke . Wir Zuschauer sollten uns mehr zu Wehr setzen ... denn wir sind die Träger solcher Sendungen.

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Alfons 11:45 25.06.2007, 04:47
4. Ich bin nicht traurig

Man musste in den letzten Jahren kaum noch nachschauen, von welcher Lobby-Organisation die "Experten" geliefert worden waren. Bertelsmann-"Stiftung", Initiative Neue "Soziale" Marktwirtschaft oder welcher Spin - Doktoren - Verein auch immer: Sie haben den Standort Deutschland genügend lange Zeit schlecht geredet und dem Bürger Verzicht gepredigt.

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Rainer Helmbrecht 25.06.2007, 06:25
5. Einer von uns?

Zitat von sysop
Höchster Gast in letzter Sendung:
Ich bin immer begeistert, wenn ein Politiker zu erkennen gibt, dass er, zumindest theoretisch, die Probleme des Volkes kennt. Leider kann ich auch dem BP nicht abnehmen, dass er das auch wirklich leben will, was er gestern verkündete. Seine Macht ist sehr begrenzt und darauf kann er sich immer zurück ziehen.

Er war nett und ich hatte den Eindruck, er wird Papa Heuss ähnlich. Mit diesem Interview wird er beliebt und verbreitet nur den Eindruck, dass er einer von uns ist, mehr nicht.


Mit freundlichen Grüßen,

Rainer

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SNA 25.06.2007, 06:49
6. Ein Dank des Bürgers!

Zitat von Rainer Helmbrecht
Ich bin immer begeistert, wenn ein Politiker zu erkennen gibt, dass er, zumindest theoretisch, die Probleme des Volkes kennt. Leider kann ich auch dem BP nicht abnehmen, dass er das auch wirklich leben will, was er gestern verkündete. Seine Macht ist sehr begrenzt und darauf kann er sich immer ....
Das größte Geschenk, das der Bundespräsident uns machen konnte, liegt darin, dass er Frau Christiansen gewissermassen aus dem Fernsehen hinaus begleitet hat. Dafür: Danke!

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*Saskia 25.06.2007, 07:20
7. Sympathieträger Köhler

Zitat von Rainer Helmbrecht
Ich bin immer begeistert, wenn ein Politiker zu erkennen gibt, dass er, zumindest theoretisch, die Probleme des Volkes kennt. Leider kann ich auch dem BP nicht abnehmen, dass er das auch wirklich leben will, was er gestern verkündete. Seine Macht ist sehr begrenzt und darauf kann er sich immer zurück ziehen. Er war nett und ich hatte den Eindruck, er wird Papa Heuss ähnlich. Mit diesem Interview wird er beliebt und verbreitet nur den Eindruck, dass er einer von uns ist, mehr nicht. Mit freundlichen Grüßen, Rainer
In solchen Momenten bedauere ich zuweilen keinen Fernseher zu haben. Ich kann nicht nachvollziehen, warum Sie Köhler in Frage stellen, ich kenne ihn nur aus dem Internet und bin der Überzeugung er ist einer der wenigen mit einem gesunden Rückgrat. Von mir aus kann er gern noch ein paar Legislaturperioden sein Amt weiter ausführen, ich freu mich immer was über ihn zu lesen.

Absoluter Sympathieträger.

Und ich denke nicht, daß ers nötig hat so zu tun als sei er *einer von uns*, sowieso ein falscher Denkansatz, klingt nach dem von der Bild-Zeitung verbreiteten *Volks*gefühl, das das breite Bürgertum ablösen soll, nun ja paßt wohl zu Hartz4, die die Menschen zu allzeitbereiten Habenichtsen erzieht, wir da unten die da oben. Fürchterliches Weltbild.

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Knorpsl 25.06.2007, 07:23
8. Direktwahl

Viel wichtiger für das "Rechtsempfinden und -Frieden" wäre es, unsere Volks"vertreter" nach der Wahl per DirektABwahl wieder entfernen zu können, wenn Sie -wie beim letzten mal- die Wähler täuschen, belügen und betrügen.

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Populist 25.06.2007, 08:13
9. Endlich

ist sie weg, die Christiansen.
Natürlich loben sie Politiker. Hier konnten sie sich praktisch ihre Fragen selbst setllen.
Journalistisch mäßig, als Moderatorin überfordert, indem sie jeden quasseln und unterbrechen ließ, ihre Fragen unpräzise, rhetorisch schlampig und ihr Stil fahrig.
Ein vernichtendes Urteil fällte eine Journalistin in unserer Zeitung: Kompetenz und Arroganz deckten sich nicht, wie auch bei Illner und M. Slomka, mit der entsprechenden Sachkenntnis.
Anne Will wird kaum besser sein, nur wahrscheinlich noch schnippischer und dilettantischer.
Ja - die Zeiten des großen Journalismus sind vorbei: Plasberg ist einer, der das ändern könnte.
Warten wirs ab.

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