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Bundespräsident Köhlers Rücktritt - wie bewerten Sie seine Amtszeit?

Bundespräsident Horst Köhler ist zurückgetreten. Wie bewerten Sie seine Amtszeit?

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emforster 01.06.2010, 14:56
2160. Der "Scheinheilige"

Insider wussten schon immer, dass Herr Köhler ein cholerischer Opportunist mit karrieristischen Zügen ist. Eine Diva, die schnell mal eingeschnappt ist.
Wenn er sagt, dass er das Amt des Bundespräsidenten in Gefahr sah, dann war und ist es Herr Köhler, der mit seinem Rücktritt dieses Amt beschädigt hat. Als Bundespräsident darf man nur unter zwei Umständen das Amt verlassen: Man stirbt im Amt oder die Amtszeit ist vorbei. Alles andere ist nicht zu akzeptieren. Aber das war diesem Egoisten "Köhler" mal wieder egal. Nur zu schade, dass er sich jetzt selbst beschädigt hat. Gute Reise Herr Köhler

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ehrbarerkaufmann 01.06.2010, 14:56
2161.

Zitat von mironicus
Wie wäre es mit einem Ex-Politiker als neuen BP? Zum Beispiel.... Gerhardt Schröder! :D
Schröder steht schon auf anderen Gehaltslisten, der kann ja wohl kaum BP werden.

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waldschlösschen 01.06.2010, 14:57
2162. Joachim Gauck als nächster Bundespräsident

Wie wäre es endlich mal mit Joachim Gauck. Der wäre der Richtige wie ich finde. Klug, rhetorisch gewandt und unabhängig. Habe ihn mehrmals reden gehört, und war stets sehr beeindruckt!

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slider 01.06.2010, 14:57
2163. Wir brauchen einen Kandidaten wie "du und ", einen aus der Mitte !

Man sollt eine Kandidaten suchen mit moslemisch/jüdischen Eltern, der später zum Christentum konvertiert ist und homosexueller Neigung zugetan ist und so weltoffen ist, das er seinen Hund Mohammed genannt hat und mit diesem schweinfleischfressenden Köter unverschleiert gassi geht.

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interstitial 01.06.2010, 14:57
2164. aber Hallo Staatskrise!

Zitat von liesor
Natuerlich hat Deutschland eine Staatskrise! Aus den USA kann ich nur sagen, dass Herr Koehler ein Realist war und seine Kritiker leiden immer noch unter Deutschlands Vergangenheit! Herr Koehler hat mit seinen Bemerkungen einen Anfang gemacht, aber das Land war noch nicht bereit seine Realpolitik anzunehmen! Leider! Als Deutsche koennen wir eben so etwas nicht sagen!
Das Problem ist nach wie vor ein anderes: Ob wir wollen oder können ist überhaupt nicht die Frage: Wir dürfen nicht.
Eine Verfassung hat vor allem den Zweck, der pragmatischen Realpolitik Grenzen zu setzen. Sie ist quasi geradezu dazu da, der Regierung im Zweifelsfall im Weg zu sein. Dass es Aufgabe des BP ist, vom Parlament verabschiedete Gesetzesvorschläge der Regierung zu unterzeichnen oder eben nicht, zeigt, dass es auch seine Aufgabe ist, genau dafür zu sorgen. Falls realiter kein Unterschied mehr zwischen Sicherheitspolitik und Militäreinsätzen besteht, wäre der einzig saubere, und theoretisch mögliche, Weg gewesen, im Vorfeld die entsprechenden GG-Artikel anzupassen. Das hätte dann u.a. auch der BP dem Volkssouverän erklären müssen. Falls das politisch nicht durchsetzbar ist, dann ist eben Volkes Wille dem eigenen Nutzen im Wege. Nichts ungewöhnliches in einer Demokratie. Dass unsere Verfassung, mit der auch bisher der Rest der Welt ganz zufrieden war, plötzlich auch international ein Problem ist, weil sie den Bündnispartnern im Wege ist, ist tragisch oder beunruhigend, wie man es sehen will, steht aber auf einem anderen Blatt.
Bleibt zu bemerken, dass Herr Köhler sich genötigt sah, mehr Gesetze zurückzuweisen, als irgendeeiner seiner Vorgänger. Insofern kam die beschworene Staatskrise vielleicht nicht ganz plötzlich aus dem Blauen. Und, ob der Aufgabenverteilung, ist der Ersatz eines BP vielleicht bemerkenswert, aber nicht unbedingt existenzbedrohgend für Deutschland.
P.S.: Weder für A-Stan noch Atalanta wäre eine GG-Änderung nötig, weil das GG die Entsendung nach Maßgabe multinationaler Bündnisse, an die die BRD einen Teil ihrer Souveränität abgibt, ausdrücklich billigt. Diese Erklärung habe ich aber vermisst. Nur aus den diskutierten Gründen selber initiativ zu werden, das geht so einfach nicht ohne weiteres, da kann man die Perspektive nicht einmal als zukünftige Notwendigkeit zu diskutieren, ohne GG Artikel 25 in Frage zu stellen.

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tombel 01.06.2010, 14:58
2165. Vorschlag von marian.2.k.

Interessant ist der Vorschlag schon.
Was wäre denn, wenn immer der der Bundesratspräsident für je ein Jahr die Amtsgeschäfte des BP mit übernähme.
Das waär zwar ein Haufen Arbeit für diesen Politiker und die MP - Kanzlei des jeweiligen Landes.
Aber es wäre einmal in 16 Jahren; das schließt fast aus, dass ein Politiker zweimal drankäme.
Denn anderes herum; was ist so ein Präsidenten- Job doch für ein arseliger Posten.
Da wird ein im Politikbetrieb gestählter, hoch belastbarer uns unter Umständen hochintelligenter Politiker dazu "verurteilt":
-Gesetze ohne Kommentar zu unterschreiben
- Orden zu verleihen
- Eröffnungsbänder zu durchschneiden
- Weihnachstsansprachen zu halten,

überall den netten Onkel zu geben und sich nur nicht in die Tagespolitik einzumischen.
Das muss doch für einen Vollblitpolitiker eine Horror-Vorstellung sein

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techniker1 01.06.2010, 14:58
2166.

Zitat von meinungsherrscher
Und es ist wieder geschafft: statt einer Diskussion über Köhlers hochbrisante Aussagen, dominieren die Schlagzeilen beim "Qualitätsmagazin" Spiegel die Frage, wer denn der Nachfolger von Horstel wird. So funktioniert Demokratie! Einfach zurücktreten und schon ist alles vergessen. Das sagt wohl alles über die "Qualität" beim Spiegel aus. P.S. bitte diesen Beitrag zensieren!
Ihr Name ist Programm, wie?
Was waren denn das für hochbrisante Aussagen, und welchen Wert hatten die?
Wie kann man der Aussage eines Bundespräsidenten in diesem Kasperletheater soviel Sprengstoff andichten?
Zu sagen hat der doch nichts, der ist halt da, weil es die Verfassung so möchte.

Eigentlich ja doch ein gut dotiertes, ruhiges Pöstchen, oder etwa nicht?

Mit dem französischen Staatspräsidenten überhaupt nicht zu vergleichen!

Mir kommt es manchesmal so vor, als würden wir hier auf Lummerland leben.

Viel BlaBla um nichts!

So einfach kann man in Deutschland die Leute manipulieren.

Ich hätte das Thema anders getauft:

Die Todsünde Köhlers - Warum der Bundespräsident immer schön den Mund halten sollte...

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darkwingduck 01.06.2010, 14:58
2167.

Zitat von H-Vollmilch
Vielleicht Dieter Bohlen? Der traut sich wenigstens de nMund aufzumachen. :/
Nein... RTL macht ne Sendung:

Deutschland sucht den Super Präsidenten.
In der Jury dann neben Bohlen:

- Merkel
- Westerwelle
- Gysi
- Joshka Fischer
- Gerd Schröder

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whistleblower61 01.06.2010, 14:58
2168. Petra Roth und Intelligenz?

Zitat von tombel
Ich halte Stoiber und und Petra Roth für die aussichtsreichsten Kandidaten. sie erfüllen alle Kriterien: - Alter - richtige Partei - Intelligenz....
Fragt sich wieviel Petra Roth davon besitzt.
Bundestagsintern spricht man bei dieser Dame auch von der intelligenzbefreiten Zone.
Aber das deutsche Volk hält ja schon jemanden für intelligent, der seinen Namen unfallfrei aussprechen kann.

Mir kommen nur noch die Tränen.

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fintenklecks 01.06.2010, 14:59
2169. Muss - gibt es nicht

Zitat von tweet4fun
Es MUSS ein Politiker sein. Jemand mit Format und der Fähigkeit zur Selbstkritik! Jemand wie z.B. Helmut Schmidt. Andererseits besteht die Gefahr, einen Frühstücksdirektor nach Angies Gusto zu bekommen. Das hätte Deutschland wirklich noch gefehlt!
Horst Köhler kam aus der Wirtschaft. Muss es ein Politiker sein?
Eigentlich brauchen wir nur einen Menschen, der sich als Hüter der Verfassung eignet, also Grundgesetzkonform ist.
Daher scheiden die Politiker, die mit ihren Rotstiften am Grundgesetz streichen und Bürgerrechte beschneiden, schon aus.
Ferner sollte dieser Mensch intelligent, weltgewandt, charismatisch und für Völkerverständigung sein.
Die Fähigkeiten haben auch Journalisten u.a..

Ich stimme für den Ex-Bundesverfassungsrichters H.J. Papier als BP.

Auch kann ich mir Nikolaus Brender (Ex-ZDF-Intendant) vorstellen.

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