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Bundespräsident: Linken-Abgeordneter nennt Gauck "widerlichen Kriegshetzer"
AP

Die Staatsanwaltschaft prüft den Fall: Der Brandenburger Landtagsabgeordnete Norbert Müller hat Bundespräsident Gauck beschimpft. Aus seiner Linkspartei kam nur verhaltene Kritik.

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DonCarlos 25.06.2014, 13:35
500. Der Deutsche Ableger der KPdSU mal wieder...

Da wird der Präsident persönlich als "widerlichen Kriegshetzer" beleidigt. Das ist sehr wohl etwas anderes als, wenn man eine Gruppe als "Spinner" bezeichnet.

Was der Deutsche Ableger der KPdSU hier versucht, ist jeden Einsatz der Bundeswehr im Ausland als "Krieg" zu diffammieren. Das wird schon seit Jahren so bei dem Mulitnationalen "Atalanta"-Einsatz so gemacht, bei dem es hauptsächlich darum geht, dass Schiffe mit Nahrungsmitteln für Somalia ohne überfallen zu werden nach Mogadischu kommen. Nach "Die Linke" ein ganz böser Kriegseinsatz, um die Rechte des Kapitalismus durchzusetzen.

Was sagt aber "Die Linke" zu denen, die tatsächlich Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen oder in andere Staaten einmaschieren? "Die Linke" hat sogenannte "Wahlbeobachter" auf die Krim geschickt. Da Syrien von Russland gedeckt wird, ist alles was dort passiert für "Die Linke" ebenso sakrosant.

Was Gauck zum Thema Einsatz von militärischen Mitteln gesagt, kann ich nur zustimmen. Es gibt eben keine ideale Welt, wo sich alle Probleme wegdiskutieren lassen. Manch einer kapiert es erst, wenn man den Knüppel schwingt und der andere, wenn er nieder kracht. Ein schönes Beispiel ist hierfür die Ukraine, die Jahrzehnte lang ihr Militär vernachlässigt hat und jetzt von Russland die Rechnung dafür bekommt.

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async 25.06.2014, 13:36
501. ?

Zitat von vox veritas
Was für eine Frechheit! Da sitzt ein Politiker der SED Nachfolgepartei, die einen Einsatz der NVA gegen die CSSR zu verantworten hat, und hetzt gegen den BP und niemand traut sich den Kerl zur Räson zu bringen.
Die NVA wurde nicht gegen die CSSR eingesetzt.
Das war den Russen dann doch zu heikel angesichts der
deutschen Geschichte.

Wenn man keine Ahnung hat...

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93160 25.06.2014, 13:51
502. Ich lade Sie ein

Zitat von DonCarlos
Da wird der Präsident persönlich als "widerlichen Kriegshetzer" beleidigt. Das ist sehr wohl etwas anderes als, wenn man eine Gruppe als "Spinner" bezeichnet. Was der Deutsche Ableger der KPdSU hier versucht, ist jeden Einsatz der Bundeswehr im Ausland als "Krieg" zu diffammieren. Das wird schon seit Jahren so bei dem Mulitnationalen "Atalanta"-Einsatz so gemacht, bei dem es hauptsächlich darum geht, dass Schiffe mit Nahrungsmitteln für Somalia ohne überfallen zu werden nach Mogadischu kommen. Nach "Die Linke" ein ganz böser Kriegseinsatz, um die Rechte des Kapitalismus durchzusetzen. Was sagt aber "Die Linke" zu denen, die tatsächlich Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen oder in andere Staaten einmaschieren? "Die Linke" hat sogenannte "Wahlbeobachter" auf die Krim geschickt. Da Syrien von Russland gedeckt wird, ist alles was dort passiert für "Die Linke" ebenso sakrosant. Was Gauck zum Thema Einsatz von militärischen Mitteln gesagt, kann ich nur zustimmen. Es gibt eben keine ideale Welt, wo sich alle Probleme wegdiskutieren lassen. Manch einer kapiert es erst, wenn man den Knüppel schwingt und der andere, wenn er nieder kracht. Ein schönes Beispiel ist hierfür die Ukraine, die Jahrzehnte lang ihr Militär vernachlässigt hat und jetzt von Russland die Rechnung dafür bekommt.
und wuerde Ihnen auch mit der Sprache behilflich sein. Kommen Sie nach Frankreich( gleich an der Grenze) und melden Sie sich als Fremdenlegionaer. Da Sie Angriffskriege befuerworten waere es der richtige Ort fuer Sie. Wie fuehlt es sich an wenn man es garnicht mehr erwarten kann? Wer vertreidigt dann Ihr Land wenn es angegriffen wuerde, Sie kaempfen ja im Ausland fuer Menschenrechte?

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spiegelneuronen 25.06.2014, 13:53
503. Was ist das denn?

Zitat von vox veritas
Was für eine Frechheit! Da sitzt ein Politiker der SED Nachfolgepartei, die einen Einsatz der NVA gegen die CSSR zu verantworten hat, und hetzt gegen den BP und niemand traut sich den Kerl zur Räson zu bringen.
Die NVA ist nicht an der Niederschlagung des Prager Frühling in der damaligen Tschecho-Slovakei, beteiligt gewesen bzw. einmarschiert.

Müller als Landtagsabgeordneten wurde auch erst 25 Jahre danach geboren. Landtagsabgeordneter N. Müller ist ca. Jahrgang 1986.


Gibt es außer den o.g. falschen Informationen und ihrer Aufforderung den "Kerl zur Räson" bringen zu wollen, noch irgendwelche fehlausgelegten Pseudo-Fakten?

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morgain01 25.06.2014, 13:57
504. Immer noch nicht kapiert ?

Zitat von DonCarlos
Da wird der Präsident persönlich als "widerlichen Kriegshetzer" beleidigt. Das ist sehr wohl etwas anderes als, wenn man eine Gruppe als "Spinner" bezeichnet. Was der Deutsche Ableger der KPdSU hier versucht, ist jeden Einsatz der Bundeswehr im Ausland als "Krieg" zu diffammieren. Das wird schon seit Jahren so bei dem Mulitnationalen "Atalanta"-Einsatz so gemacht, bei dem es hauptsächlich darum geht, dass Schiffe mit Nahrungsmitteln für Somalia ohne überfallen zu werden nach Mogadischu kommen. Nach "Die Linke" ein ganz böser Kriegseinsatz, um die Rechte des Kapitalismus durchzusetzen. Was sagt aber "Die Linke" zu denen, die tatsächlich Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen oder in andere Staaten einmaschieren? "Die Linke" hat sogenannte "Wahlbeobachter" auf die Krim geschickt. Da Syrien von Russland gedeckt wird, ist alles was dort passiert für "Die Linke" ebenso sakrosant. Was Gauck zum Thema Einsatz von militärischen Mitteln gesagt, kann ich nur zustimmen. Es gibt eben keine ideale Welt, wo sich alle Probleme wegdiskutieren lassen. Manch einer kapiert es erst, wenn man den Knüppel schwingt und der andere, wenn er nieder kracht. Ein schönes Beispiel ist hierfür die Ukraine, die Jahrzehnte lang ihr Militär vernachlässigt hat und jetzt von Russland die Rechnung dafür bekommt.
Die Zeiten haben sich geändert ! Es gibt das "alte Feindbild"
die KPdSU nicht mehr ! Genauso gibt es keine DDR mehr, in
der Gauck gut gelebt und gepredigt hat ! Noch nicht
mitbekommen ?? Dann sollten Sie sich mal schnellstens
ein neues Feinbild suchen !

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DonCarlos 25.06.2014, 14:12
505. Äh, um was ging es?

Ich habe sehr gut verstanden, um was es geht. Nur für die Bruderpartei der ehemaligen KPdSU scheint die Zeit still zu stehen.
Zitat von morgain01
Die Zeiten haben sich geändert ! Es gibt das "alte Feindbild" die KPdSU nicht mehr ! Genauso gibt es keine DDR mehr, in der Gauck gut gelebt und gepredigt hat ! Noch nicht mitbekommen ?? Dann sollten Sie sich mal schnellstens ein neues Feinbild suchen !
Die SED in Form "Die Linke" hat sich noch nicht aus der Vergangenheit gelöst, sonst müsste hätte auch aus dieser Ecke eine deutliche Kritik an einer militärischen Annexion der Krim kommen müssen.

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Giotti 25.06.2014, 14:18
506. Mein Weltbild...

Zitat von ohne_mich
Und das entscheiden Sie also, das mit der Verfassungsfeindlichkeit? Meinen Sie nicht, daß weit klügere Köpfe schon ein Verbot der Linken in die Wege geleitet hätten, wenn dem so wäre? Darüber hinaus sehe ich die letzten Jahre nur eine Partei, dessen Vorstöße regelmäßig vom BVerfG als nicht verfassungskonform kassiert werden. Ich weiß, das paßt wohl nicht in Ihr Weltbild, aber damit werden Sie wohl leben müssen, daß die von Ihnen gescholtene Linke mittlerweile die einzige Partei ist, die sich auf dem Boden der Verfassung bewegt.
Mein "Weltbild" ist sicherlich anders als Ihres. Jeder wie er es mag. Die Linken haben aber immer noch die alte SED denke und sind so selbstgerecht und reden über die Fehler der demokratischen Parteien. Zum Thema wegen der Verstöße vom BVerfG kann ich Ihnen eins versprechen. Lassen Sie die Linken an die Macht und die Verfassung ist nichts mehr Wert. DDR lässt grüßen.

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DonCarlos 25.06.2014, 14:28
507. Sprachprobleme?

Wo habe ich für Angriffskriege befürwortet?
Zitat von 93160
Da Sie Angriffskriege befuerworten waere es der richtige Ort fuer Sie.
Nur weil ich der Meinung bin, man muss sich verteidigen können und auch seine Verbündeten und die Hilflosen, dann muss man dafür keine Angriffskrieg führen.

Falls Sie den Fall von Restjugoslawien und dem Kosovo anführen möchten, vergessen Sie es. Wir haben lange genug beim Zerfall von Jugoslawien zugesehen und die Flüchlinge bei uns aufgenommen. Sobald solche Mengen an Flüchtlinge bei uns vor der Tür stehen, ist es keine Innere Angelegenheit mehr. Beim Kosovo hat man mit Recht eingegriffen.
Haben Sie das vergessen oder leugnen Sie das: http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Srebrenica

Auch gab es vor dem Kosovokrieg im Kosovo sehr friedliche Versuche das Problem zu lösen. Vielleicht ist Ihnen Ibrahim Rugova noch bekannt.

Die Serben haben unterstützt von Moskau eskaliert, wie es heute in Syrien wieder passiert. Nur das Kosovo liegt zu nah vor unserer Haustür, als man ein zweites Srebrenica hätte riskieren wollen.

Die Auswirkungen des Kosovo-Krieges können Sie heute sehen. Viele ehemalige Jugoslavische Teilstaaten sind in der EU oder wollen wie Serbien selbst da hinein.

Ich verstehe Ihre Logik nicht.
Zitat von 93160
Kommen Sie nach Frankreich( gleich an der Grenze) und melden Sie sich als Fremdenlegionaer. [...] Wer vertreidigt dann Ihr Land wenn es angegriffen wuerde, Sie kaempfen ja im Ausland fuer Menschenrechte?
Es geht nicht darum kämpfen zu wollen sondern für den Kampf gewappnet zu sein, um die bekannten Aggressoren abzuschrecken.

Wenn Deutschland Kampfflugzeuge in die baltischen Staaten entsendet, damit deren Luftraum gesichert werden kann, dann stehen diese Verbündeten uns auch bei. Luftraumsicherung muss auch geübt werden: http://www.spiegel.de/panorama/learj...-a-977282.html

Ja, es ist sinnvoll sich für Menschenrechte im Ausland stark zu machen. Auf das Menschenrecht auf Nahrung in Somalia auch wenn "Die Linke" gegen den Atalanta-Einsatz hetzt.

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kufu 25.06.2014, 14:41
508.

Zitat von edmond_d._berggraf-christ
Es besteht also keinen Grund für den deutschen Rumpfstaat an den Kriegen der Welschen und VS-Amerikaner in Afrika und Asien teilzunehmen.
Wohl immer noch sauer wegens des Spinner-Urteils.

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derinvestigator 25.06.2014, 16:37
509. Jede Forderung nach erweiterten Kriegseinsätzen ist fahrlässig und muss – reflexhaft

Angesichts der gegenwärtigen Krisensituation (u. a. Afghanistan, Irak, Ukraine, Syrien) fordert Gauck ein Mehr an militärischer Präsenz Deutschlands, etwa zum Schutz der Menschenrechte. Mehr als fahrlässig bleibt er bei seinen Forderungen im Ungefähren, legt sich wie Merkel nicht fest, testet erst mal, welches Echo sich ergibt. Die Menschenrechte werden jeden Tag in aller Welt mit Füßen getreten; diese überall verteidigen zu wollen, grenzt schon an Größenwahnsinn. Gauck wie auch den anderen Befürwortern von Kriegseinsätzen (Steinmeier, UvdL) muss man ankreiden, dass sie sich nicht detailliert zu den Folgen ihrer unverantwortlichen Forderungen äußern: Wer definiert, was im konkreten Fall als Menschenrechtverletzung zu gelten hat? Wer soll konkret entscheiden, in welchem Land es dringlich sein soll, einzugreifen und in welchem nicht? Wann überhaupt wurde das letzte Mal erfolgreich und dauerhaft mit Waffengewalt gegen menschenrechtsverletzende Machthaber vorgegangen?
Solange diese Fragen nicht eindeutig geklärt sind, dürfen so vage Forderungen einfach nicht in die Welt gesetzt werden; solange handelt es sich hier um ein (gefährliches) Säbelrasseln, von dem man uns in Deutschland verschonen soll. Vergessen wir nicht, dass die Kriegsbefürworter der Bevölkerung die Einsätze in Afghanistan reflexhaft mit Brunnenbau und Mädchenschulen „erklärt“ haben. Dass der Krieg als politisches Mittel überhaupt in Erwägung gezogen wird, ist schlicht ein Skandal, der zu Recht viele Bürger erbost.

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