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Bundespräsidenten-Suche: Angela Merkel hat jetzt ein Steinmeier-Problem
DPA

Die Kanzlerin findet keinen Konsens-Kandidaten für die Gauck-Nachfolge, nun erhöht die SPD den Druck auf die Union: Parteichef Gabriel setzt auf Außenminister Steinmeier als künftigen Bundespräsidenten.

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an-i 23.10.2016, 19:59
30.

...einziger noch verbliebener vernünftiger Politiker soll sich von der Aktivpolitik verabschieden? Ich dachte eher als Kanzler...Außer er hat keine Lust mehr...

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joG 23.10.2016, 20:03
31. Zu glauben Merkel ....

....hätte ein Pronlem nit Steinmeier Ist gerade zu süss. Die Welt hat und vor allem die Ukrainer und Syrier haben ein Problemen durch sein scheußlich populistisches Aggieren. Der will sein Image aufpolieren auf deren Kosten indem er Deutschland weiterhin mit Vortäuschung Verhandlungen könnten militärisch even Eingriffe ersetzen auf dem Pfad des Trittbrettfahrers hält. Lieberman sollte er erklären, wieso das nicht mehr geht. Aber er will seine Stimmen nicht verlieren.

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zeisig 23.10.2016, 20:04
32. Untere Schublade.

Zitat von wug2012
Frank-Walter Steinmeier ist der Prototyp eines Teflon-Politiker. Hier sei insbesondere an die vielen Ungereimtheiten und Skandälchen während seiner Zeit als Geheimdienstkoordinator und Außenminister erinnert. Murat Kurnaz, Kooperationen des BND mitcden USA im Vorfeld des 2. Irak-Krieges, Integrationssong mit dem islamistischen Sänger Muhabbet, Plagiatsvorwurf durch VroniPlag, Datenweitergabe an die NSA, Ablehnung der Anerkennung des Völkermords an den Armeniern. Eine makellose Biografie sieht anders aus! Bei den aufgeführten Politikern ist Petra Roth als ehemalige Bürgermeisterin von FFM die einzige ernsthafte Kandidatin ohne persönliche Skandale.
Sie sind ja ein richtig korrekter Saubermann. Warum vertraue ich Steinmeier trotzdem? Weil er vertrauenswürdig ist. Da können Sie aufzählen, was Sie wollen. Ich misstraue eher Leuten wie Sie, die ehrenwerten Menschen etwas anhängen wollen.

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konstrukteur 23.10.2016, 20:07
33. zippo22

Zitat von
zippo2012 heute, 19:22 Uhr 4. Schwachsinn! Steinmeier ist mit Abstand der schlechteste Kandidat für das Amt der Bundespräsidenten. Zum Einen ist er viel zu SPDparteiisch (da kommt er auch an sich selbst nicht vorbei) und zum Anderen vorbelastet aus seiner Zeit im Kanzleramt unter Schröder. Man sollte besser jemanden aus der Gesellschaft und nicht aus der Politik suchen.
das ist jetzt nicht ernst gemeint, Hr. Gauck hat aus seiner liberalen und US devoten CDU Einstellung nie einen hehl gemacht, aber Steinmeier wäre SPDparteisch, wachen Sie mal auf!

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amwald 23.10.2016, 20:09
34. Als Regierungschefin hat sie die Sache zu regeln.

Wo hamm sie denn den Humbug her, Herr Florian Gatmann.

Um es mit den ( leicht abgewandelten ) Worten einer Ex-Bischöfin zu sagen: GAR NICHTS HAT die "REGIERUNGSCHEFIN" zu REGELN.
Wer BuPrä wird, bzw. mehr es werden darf fällt MITNICHTEN in den Aufgabenbereich des/der Bundeskanzlers/IN. Allein schon, dass Parteichafs den/die Kandidaten/IN auswählen überdehnt das GG. Darin lautet der entsprechende §: "Die Parteien wirken bei der politischen Willenbildung mit". Da setht nirgends: die Parteien übernehmen die Willensbildung des Souveräns. Leider tun sie es aber in unverschämter Art und Weise.

Obwohl Fark-Walter ganz und gar nicht mein Vorzugskandidat ist, finde ich aber nicht wenig Gefallen am Nadelstich des "Dicken" gegen die "Alternativlose". Wenn die Spezialdemokraten dann noch nach dem 1. Wahlgang nicht zurück zeihen, falls ihr Kandidat nur an 2. Stelle liegen sollte - was kann Michel mehr verlangen.

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syracusa 23.10.2016, 20:10
35.

Steinmeier ist ein Diplomat, der seine Wirkkraft am besten in zweiter oder dritter Reihe und im Verborgenen stehend entfalten kann. So einer ist vom Wesen her absolut ungeeignet für die Aufgaben eines Bundespräsidenten.

Die SPD will unbedingt nur einen Kandidaten aus ihren Reihen durchsetzen, ohne Rücksicht auf dessen Eignung. Sowas ging schon im Falle Rau furchtbar schief, und das hat der SPD nicht gerade Aufwind gegeben. Wenn die SPD jemals wieder zu ihrer einstigen Größe zurück finden will, dann muss sie einen scharf denkenden und formulierenden Intellektuellen nominieren, also so ziemlich das Gegenteil von Steinmeier.

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SigismundRuestig 23.10.2016, 20:12
36. Steinmeier könnte es und wäre präsidiabel!

Aber die Union wird ihn gemäß ihrem wohlbekannten Politikstil (Überbietungswettbewerb sprachlicher Enthemmung, wie Merkel trefflich feststellte) schon schlecht reden. (Be-)Scheuer(t)!
Was sagen unsere Bundestagsabgeordneten dazu?
http://youtu.be/QGOx8I0COYg

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autopoiesis 23.10.2016, 20:12
37.

Zitat von volker_morales
der einzige SPD-Kanzlerkandidat, der in der Mitte punkten könnte. Insoweit sollte Merkel zugreifen. Kanzlerkandidat für r2g wäre wohl eher ein Stegner oder eben auch Gabriel, der sich die Unterstützung der Linken erst noch sichern müsste. Würde Merkel gegen Steinmeier antreten, müsste sie vermutlich in der neuen Groko die Rolle des Juniorpartners übernehmen.
Steinmeier ist schon mal gegen Merkel angetreten und hat dabei das schlechteste Ergebnis aller Zeiten für die SPD eingefahren.

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Delos99 23.10.2016, 20:12
38. Was das Amt mehr als alles andere schädigt...

...ist diese totale Abhängigkeit von irgendwelchen Partei-Proporzen! Warum kann nicht ein parteiunabhängiger, am Besten niemals in einer Partei gelisteter Kandidat vom Volk gewählt werden?!? Ja, ich kenne die Antwort - weil "Parteien" die Demokratie längst ausgehöhlt und von innen verrottet haben. Im Grundgesetz steht übrigens nicht drin, daß ein Politiker einer Partei zugehörig sein muß. Der Bundespräsident schon gar nicht. Die traurige Realität sieht anders aus.

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enrico13 23.10.2016, 20:13
39. Das wäre sehr schade...

...aber genau das darf eben nicht passieren: dass ein gestaltender Politiker, der aktiv und erfolgreich tätig ist und dafür übrigens weiterhin dringend gebraucht wird, sich in eine überwiegend repräsentive Funktion wegloben lässt.
Es wird doch in diesem Land doch wohl integre und hochqualifizerte Persönlichkeiten geben, die dieses Amt angemessen bekleiden können! Peinlich ist an dem Vorgang vor allem, dass offenbar erst jetzt, wo die Zeit allmählich knapp wird, die Suche beginnt.

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