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Bundespräsidentenwahl: Armutsforscher tritt für die Linke an
DPA

Die Linke hat offiziell ihren Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl vorgestellt: Der Kölner Hartz-IV-Kritiker Christoph Butterwege geht gegen Frank-Walter Steinmeier ins Rennen.

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doppelpost123 21.11.2016, 17:22
1. Mumm

Immerhin hat Die Linke den Mumm, jemanden ins Rennen zu schicken...

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kayakclc 21.11.2016, 17:30
2. Armutsforscher

Das ist ja ein riesiges Eigentor von Herrn Butterwegge. Damit erweist er entweder der "Armutsforschung" eine Bärendienst, oder er gibt damit offen zu, das sie keine wissenschaftliche Grundlage hat. Er outet sich als Klientelpolitiker, weil er seine Neutralität aufgibt. Mit Wissenschaft hat damit die "Forschung" von Herrn Butterwegge offensichtlich nichts zu tun, sondern sie ist reiner Lobbyismus, wie jeder andere Lobbyismus auch. Es kommt alleine auf das persönliche Weltbild an, ob man das gut oder schlecht findet, mit Wissenschaft hat das nicht zu tun. Gut zu wissen. Danke Herr Butterwegge für den ehrlichen Schritt sich offen zu bekennen. Jetzt warten wir nur noch auf Herrn Schneider.

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panzerknacker 51 21.11.2016, 17:30
3. Zählkandidat

Aber wenigstens die Linke wagt es, ein in diesen Zeiten richtiges Zeichen zu setzen.

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i.dietz 21.11.2016, 17:33
4. Freue mich jetzt schon auf div. Interview, TV-Auftritte, etc.

Hartz-IV-Kritiker gegen den Stararchitekten-Hartz-IV Steinmeier !

Es ist soooooooooo schade, dass wir Bürger/Steuerzahler/Wähler
bei dieser Wahl nicht wählen dürfen !
Abgesehen davon, dass diese Wahl wohl als "Farce" bezeichnet werden kann !

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Mister Stone 21.11.2016, 17:41
5.

Das ist ein höchst angesehener Professor, und nicht bloß ein "Harz-IV-Kritiker" und "Armutsforscher". Der weiß mehr über die Ursachen der gesellschaftlichen Spaltung als irgendein opportunistischer Parteisoldat wie z.B. dieser völlig meinungslose Steinmeier.

Aber seine wissenschaftrliche Vita zu erwähnen passt Ihnen wohl nicht in den Kram?

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doubletrouble2 21.11.2016, 18:10
6. Jäger des verlorenen Schatzes.

Die Bundesrepublik Deutschland war einmal ein Land in dem von " sozial Schwachen " und " Benachteiligten " die rede war, bevor man sie als " Hartzer " und " Abgehängte " etikettierte und abwertete. Das war vor der Agenda 2010. An diese gut alte Zeit erinnert die Person Butterwegge und zeigt, dass es auch anders gehen könnte, wenn die Sozialdemokraten keine Verräter wären.

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bauklotzstauner 21.11.2016, 18:13
7.

Nun, es bleibt ein rein symbolischer Akt. Die Bundespräsidentenwahl ist und bleibt eine Farce, bei der der Gewinner Monate vorher feststeht, bestimmt von einem winzigen Personenkreis und von einem ziemlich fragwürdigen Gremium durchgewunken, das man so beschreiben könnte: Der Bundestag und jeder Abgeordnete bringt noch einen Freund mit, der genauso abstimmt, wie er. (die textliche Geschlechterredundanz erspare ich mir mal)

Das Symbol ist alllerding ein deutliches: Als Gegenlandidaten zum "Architekten" der Schröderschen Asozialreformen, und da vor allem von HartzIV, nimmt man einen entschiedenen Gegner dieses Ausbeutungs- und Gängelungssystems. Bravo!

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moritz27 21.11.2016, 18:13
8. Armutsforscher?

Wäre eine Politikwissenschaftler, der sich "Reichtumsforscher" nennt, nicht positiver besetzt? Wer will schon arm sein, werden oder bleiben? Reichtum oder Wohlstand oder zumindest keine Not sollte doch das Ziel jedes Menschen sein. Woher kommen sonst auch die vielen Lottospieler jede Woche? - War nur so ein Gedanke...

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niklot1147 21.11.2016, 18:14
9. Auf verlorenem Posten

Obwohl Herr Butterwege keine Chance hat, finde ich seine Kandidatur gut. Denn er ist genau der Mann, der am überzeugendsten die Folgen der Agenda 2010 skandalisieren kann. Dadurch wird einerseits Herr Steinmeier (und damit die deutsche Wählerschaft) auf die schlimmsten Leichen in seinem Keller hingewiesen und andererseits im Wahlkampf die soziale Ungerechtigkeit thematisiert. Dann muss sich auch die AfD zum Thema Ungleichheit positionieren und offen legen, dass sie nichts mit den Alltagssorgen der Menschen am Hut hat.

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