Forum: Politik
Bundespräsidentenwahl in Österreich: Das gespaltene Land
AFP

Die Bundespräsidentenwahl in Österreich wird erst am Montag durch die Briefwähler entschieden. Das nächste Staatsoberhaupt steht vor einer schweren Aufgabe: Die Gesellschaft des Landes ist gespalten.

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rambazamba1968 22.05.2016, 21:42
1. Wir benötigen mehr direkte Demokratie

Wenn der Protest der Bürger dazu führt, dass man extreme Parteien wählt, fehlt vielleicht die Möglichkeit demokratisch seine Stimme inhaltlich zu einem Thema abzugeben statt direkt verrückten Parteien Ihre ganze Stimme zu geben. Über 50% ist Wahnsinn.
Direkte Demokratie könnte da vielleicht ein Ventil sein und bietet die Möglichkeit über ein Thema zu diskutieren.

Man kann doch nicht ernsthaft die Hofers, LePens, Petrys dieser Welt wählen, damit Europa gefährden, unsere politische Stabilität, unseren Frieden zwischen den europäischen Völkern, den Wohlstand gefährden, weil Bürger nicht bereit sind Flüchtlinge in Not aufzunehmen. Das ist in meinen Augen verrückt.

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comeback0815 22.05.2016, 21:54
2. Ein bisschen verkürzt

Zitat von rambazamba1968
Wenn der Protest der Bürger dazu führt, dass man extreme Parteien wählt, fehlt vielleicht die Möglichkeit demokratisch seine Stimme inhaltlich zu einem Thema abzugeben statt direkt verrückten Parteien Ihre ganze Stimme zu geben. Über 50% ist Wahnsinn. Direkte Demokratie könnte da vielleicht ein Ventil sein und bietet die Möglichkeit über ein Thema zu diskutieren. Man kann doch nicht ernsthaft die Hofers, LePens, Petrys dieser Welt wählen, damit Europa gefährden, unsere politische Stabilität, unseren Frieden zwischen den europäischen Völkern, den Wohlstand gefährden, weil Bürger nicht bereit sind Flüchtlinge in Not aufzunehmen. Das ist in meinen Augen verrückt.
Das Problem ist: Zu viele glauben, es ist die sogenannte Flüchtlingskrise, die den Radikalen die Wähler zutreibt. Doch diese Krise ist maximal, wenn überhaupt, ein Anlass, keine Ursache. Europa würde auch ohne Flüchtlinge so wählen, weil Europa die Vision fehlt. Es gibt ihn nicht mehr, den überzeugten Europäer. Dazu ein Wirtschaftssystem, welches den Egoismus fördert, in manchen Ländern ein Wohlstand, der es geistig völlig verwahrlosten Individuen erlaubt, im Konsum ihre Abgrenzung zu finden und schon haben Sie eine Gemengelage, die erkämpfte Werte unnütz macht.

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oortsche_wolke 22.05.2016, 21:58
3. Kurt Waldheim

Warum die ganze Dramatik... Alles in der Alpenrepublik schon mal dagewesen (s.o.). Auch diese Episode wird Europa überleben. Interessant, wie sich der FPÖ-Kanditat dann so entwickelt. Es sei ihm ein gnädigeres Schicksal als den vielen anderen gescheiterten Populisten wie dem Herrn Haider oder dem Herrn Schill (STATT-Partei aus Hamburg...kennt die noch jemand?!) gewünscht...

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Zukunft3.0 22.05.2016, 22:10
4.

Es zeigt doch ganz klar, dass die Bürger in vielen europäischen Ländern mit der Politik der etablierten Parteien nicht einverstanden sind. Welche Möglichkeit haben sie denn, um sich Gehör zu verschaffen. Da kommt doch eine Wahl gerade Recht. Jetzt ist das Geschrei groß. Wenn sich die Politik derart vom Bürger entfernt, dann müssen sie sich nicht wundern. Es wird Zeit, dass sich endlich etwas ändert.

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havel23 22.05.2016, 22:12
5. keine überzeugter Europäer mehr?

Zitat von comeback0815
Es gibt ihn nicht mehr, den überzeugten Europäer.
Doch, es gibt ihn noch: ich bin einer - und es gibt noch ein paar weitere, die begriffen haben, dass nichts schlimmer ist als das Gift des Nationalismus.

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sonntagsberg 22.05.2016, 22:13
6. @1

Es ist die Wahl zum Bundespräsidenten, und keine Nationalratswahl. Ein wenig differenzieren sollte man da schon noch. Unser BP hat zwar mehr Rechte als der deutsche, regieren tut er allerdings genau so wenig. Also, ein paar Gänge herunterschalten.

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badassery 22.05.2016, 22:24
7. Umgedreht wird ein Schuh draus.

Zitat von rambazamba1968
Wenn der Protest der Bürger dazu führt, dass man extreme Parteien wählt, fehlt vielleicht die Möglichkeit demokratisch seine Stimme inhaltlich zu einem Thema abzugeben statt direkt verrückten Parteien Ihre ganze Stimme zu geben. Über 50% ist Wahnsinn. Direkte Demokratie könnte da vielleicht ein Ventil sein und bietet die Möglichkeit über ein Thema zu diskutieren. Man kann doch nicht ernsthaft die Hofers, LePens, Petrys dieser Welt wählen, damit Europa gefährden, unsere politische Stabilität, unseren Frieden zwischen den europäischen Völkern, den Wohlstand gefährden, weil Bürger nicht bereit sind Flüchtlinge in Not aufzunehmen. Das ist in meinen Augen verrückt.
Die Europäer (einschließlich ich) wählen die Hofers, LePens, Petrys dieser Welt, weil sie die politische Stabilität, unseren Frieden zwischen den europäischen Völkern (aber auch den inneren Frieden) und den Wohlstand gefährdet sehen.

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westfalen7 22.05.2016, 22:34
8. Nur keine Aufregung,

denn das vorläufige Wahlergebnis spiegelt die Stimmung in der Bevölkerung wieder.Viele haben den Eindruck,daß die etablierten Parteien keine Lösungen und Visionen für die Zukunft haben,sondern nur den nächsten Wahltermin vor Augen,um weitermachen zu können.Das sieht man schon am Abschneiden von ÖVP und SPÖ!!

Das Wahlergebnis hat auch nichts oder wenig mit der Flüchtlingskrise zu tun,denn der Bürger fühlt sich vernachlässigt.

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leonidasng 22.05.2016, 22:41
9. Direkte demokratie wird alles noch schlimmer machen

Zitat von rambazamba1968
Wenn der Protest der Bürger dazu führt, dass man extreme Parteien wählt, fehlt vielleicht die Möglichkeit demokratisch seine Stimme inhaltlich zu einem Thema abzugeben statt direkt verrückten Parteien Ihre ganze Stimme zu geben. Über 50% ist .....
Siehe das Referendum in den Niederlanden zum Ukraine-Assoziierungsabkommen. Danach von Vorteilen direkter Demokratie zu reden ist ein Witz.

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