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Bundestags-Vizepräsidentin: Claudia Roth kritisiert AfD - und plädiert für Frauenquot
OMER MESSINGER/EPA-EFE/REX

"Der Bundestag ist kein Bierzelt": Claudia Roth hat einigen AfD-Abgeordneten Sexismus vorgeworfen. Gleichzeitig machte sich die Grünen-Politikerin für eine Frauenquote stark.

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beuerlein 03.03.2019, 14:46
20. zu 1

Was ist denn das für ein Demokratieverständnis! Um einer anderen Partei zu schaden, eine Quote einzuführen. Die Wahlberechtigten sind der Souverän, und dort sind die Geschlechter gleich vertreten, mit gleichen Rechten. Alles Andere ist der Versuch die Ergebnisse in einer bestimmten Richtung zu lenken. Ein Anliegen welches linken und rechten Extremisten gemeinsam ist.

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ulgalic 03.03.2019, 14:47
21. Quote ja

aber im Verhältnis der Parteimitglieder. Da sich in den meisten Parteien weniger Frauen Mitglied sind, wäre es eine Ungleichstellung der Frauen. Vielleicht würden ja dann mehr Frauen aktiv werden.

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L_P 03.03.2019, 15:07
22. Weiter abwärts

Die parlamentarischen Beiträge der AfD sind schon jetzt nachhaltiger im Hinblick auf den Erhalt der Funktionsfähigkeit des Staates und seiner Lesitungen als die der grünen es je waren. Warum einer Claudia Roth hier für die Verbreitung ihrer irrlichtigen Ansicht von Bierzelten ein Forum gegeben wird, wissen wohl nur die Redakteure, die nicht in der Lage sind die Ursachen für ihre eigenen wirtschaflichen Schwierigkeiten und ihren Bedeutungsverlust zu begreifen.

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bernd0963 03.03.2019, 15:07
23. Völlig recht

hat da Frau Roth.
Das ist kein Bierzelt sondern ein Kindergarten dieser Bundestag, zumindest vom verhalten der Politiker seh ich da keinen großen Unterschied !
Abgesehen davon sind diese 30% Frauenanteil wohl doch sehr hoch im Vergleich zu der Anzahl an Frauen bei den Mitgliedern der Parteien.

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klaus.rode 03.03.2019, 15:13
24. eine Geschlechterquote

50:50 ist eindeutig verfassungswidrig. Wenn nur 1 Mann oder nur 1 Frauausschließlich auf Grund des Geschlechts bei der Listenaufstellung unberücksichtigt bleibt, so ist das unzweifelhaft verfassungswidrig. Wir sollten doch alle bestrebt sein, dass die BESTEN ohne Ansehung vorsortierender, sachfremder Kriterien zu Wahl stehen. Wie soll denn die Parität des Wahlergebnisses bei den Direktmandaten hergestellte werden?? Da kann im Extremfall immer ein nicht paritätisches Ergebnis rauskommen. Oder sollen die Wahlkreise paritätisch aufgeteilt werden: in der einen Hälfte dürfen dann nur Fauen in der anderen Hälfte nur Männer kandidieren? Diese Frage belegt 100% die vefassungswidrigkeit einer solchen Forderung. Wer dann als Frau/Mann in dem "falschen" Wahlkreis beheimatet ist, verlöre faktisch das verfassungsmäßig garantierte passive Wahlrecht auf Grund des Geschlechts. Ein klarer Verstoß gegen Artikel 3 Abs. 3 Grundgesetz. Ein Änderung dieser grundlegenden Artikel ist nicht möglich. Es gibt daher nur eine wirkliche Lösung: Frauen, engagiert euch!!!!

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schramkl 03.03.2019, 15:32
25. Zusammensetzung

Mich beunruhigt eher, dass im Bundestag die Lehrer, Beamten, Juristen (und bei den Grünen die Schulabbrecher) dominieren. Es handelt sich keinesfalls um den Spiegel der Gesellschaft und jedes mittelalterliche Ständeparlament einer freien Reichsstadt hatte einen höheren Demokratieanspruch.

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nickleby 03.03.2019, 15:34
26. Chancengleichheit

Frauen sind im deutschen Brndestag strukturmäßig überrepräsentiert. Man nehme die Grünen als Beispiel. Nur 39% der Mitglieder der Grünen sind Frauen, aber 58% der grünen Bundestagsabgeordneten sind Frauen, also ein Ungleichverhältnis von ca 18% zugunsten der Frauen. Bei der SPD und der LINKEn ist das Ungleichverhältnis bei 9% zugunsten derFrauen. Bei AFD und CDU ist das Verhältnis bei 6% zugunsten der Männer.. das Argument Barleys, dass bei 51% Anteil Frauen in der Bevölkerung auch zumindestens jeder zweite Abgeordnete eine Frau sein müsse, kann erweitert werden mit der Forderung, dass bei einem Migrationsanteil von ca 23% fast jeder vierte Abgeordnete mit Migrationshintergrund sein müsse, ist nicht ernmstzunehmen. Bei der Aufstellung der Kandidaten ist die Parteistruktur maßgebend. Man kann niemanden zwingen in eine Partei zu gehen, um so einigen Vorstellungen von Gleichheit zu entsprechen Gleichberechtigung heißt nicht Ergebnisgleichheit, sondern Chancengleichheit.

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theodtiger 03.03.2019, 15:37
27. Gleichstellung

Frau Roth räumt selber die Möglichkeit verfassungsrechtlicher Bedenken ein; sie sollte allerdings sicher sein, dass ein Zwangsquote von 50 % für die Mandate nicht mit dem Grundsatz freier und gleicher Wahlen vereinbar ist und somit verfassungswidrig wäre. Schließlich steht es der Wählerin und dem Wähler frei, Personen ihres Vertrauens in die Parlamente zu entsenden und dabei gehört es zur Souveränität der Wahlberechtigten hier auch das Geschlecht der Kandidaten bei der Stimmabgabe zu berücksichtigen. Zur Zeit wird auch bei einem Übergewicht weiblicher Wahlberechtigter so und nicht anders frei entschieden. Ungleich wäre ein solche Quotenwahl, weil dann politisch engagierte Frauen in den Parteien eine deutliche höhere Wahrscheinlichkeit hätten, ein Mandat zu erlangen als politisch engagierte Männer. Offenbar geht es bei diesem "Paritäts" Vorschlag darum, weitere Privilegien für (politisch engagierte) Frauen sicherzustellen. Privilegien haben Frauen immer noch in den Bereichen mögliche Zwangsarbeit über viele Monate (sie unterliegen nicht der sogenannten "allgemeinen" Wehrpflicht (oder dem Ersatzdienst), die nur ausgesetzt sind) und haben auch im täglichen Leben, so bei der Bekleidung, weitere Vorteile, die Männer nicht haben. Diese haben auch aufgrund der von ihnen ausgeübten Berufe und an sie gestellten Anforderungen eine deutlich kürzere Lebenserwartung und höhere Selbstmordrate als Frauen. Hier durch Gesetzesänderung bzw. bessere Bildung sowie medizinische und psychosoziale Betreuung zu einer zunehmenden Gleichstellung zu gelangen, erscheint viel sinnvoller als sich auf verfassungsrechtlich sehr, sehr dünnes Eis zu begeben.

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manwirdjanochmal 03.03.2019, 15:50
28. gut zu wissen,

dass der Bundestag kein Bierzelt ist. Gelegentlich habe ich den gegenteiligen Eindruck.

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cookie1 03.03.2019, 15:58
29. Wir brauchen keine Frauenquote sondern eine IQ Quote

Ein Koch braucht viele Sterne.
Ein Arzt gute Bewertungen.
Beim Politiker reicht schon eine grosse Klappe.
Frau Roth wird schon wissen,was gemeint ist.

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