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Bundestagswahl 2013: Linke steht vor Lafontaine-Comeback

Sein Job als Fraktionschef der saarländischen Linken genügt ihm offenbar nicht mehr: Oskar Lafontaine drängt auf die politische Bühne in Berlin zurück - nach Informationen von SPIEGEL ONLINE will der 68-Jährige 2013 wieder für den Bundestag kandidieren. Auch von einer führenden Rolle ist die Rede.

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raka 03.10.2011, 20:40
120. .

Zitat von barheine
Lafontaine wird die SPD Stimmen kosten, und bei den Grünen wildern die Piraten. Es riecht schon wieder nach großer Koalition im Land.
Warum nicht Rot, Rot, Grün, Pirat? Die haben auch alle eine große Schnittmenge und nur das zählt.
Allerdings, und das darf nicht vergessen werden, ist die SPD immer noch wegen Lafontaines abrupten Rücktritts schwer beleidigt, mindesten noch die nächsten fünfhundert Jahre.

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Fleckensalz 03.10.2011, 20:41
121. richtig !

Zitat von recardo
Der Lafontain sollte Abstand davon nehmen gegen die SPD anzutreten; ich schätze, dass übersteht der nicht mehr. Das ist nicht mehr die SPD von 2005, auch nicht 2008.... Die SPD wird niemals mit den Linken in eine Regierung gehen, eher gehen sie mit der CDU eine Allianz ein.

da gebe ich ihnen vollkommen recht !
wäre die spd tatsächlich noch sozialdemokratisch und von herrn schröder schon längst beerdigt, wäre herr lafontaine noch spd´ler.
was will oskar lafontaine in einer spd, die linksangehauchte cdu-politik betreibt und sich nicht mal eindeutig von den sauereien eines gerhard schröders und seinen helfershelfern distanziert ?

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raka 03.10.2011, 20:47
122. .

Zitat von solarfighter
(...) ohne Konzept keine Chance gegen Schröder und Co. gehabt hätte, hatte er sich diese Niederlage einfach erspart und die Flucht ergriffen. (...)
Die saßen in der selben Regierung, da zählt das Miteinander und nicht das Gegeneinander. Sicher haben wir alle den "Genossen der Bosse", den Gas-Gerd Schröder unterschätzt in seiner Art, eine für die SPD und Deutschland selbstmörderische Politik zu fahren.
Lafontaine blieb nichts anderes als der Rückzug.

Erinnert sich noch jemand an die Überschriften der Londoner Presse (als Hitler dargestellt, "Der gefährlichste Mann Europas") weil er die Finanzmärkte zähmen wollte? Heute wissen wir, wie recht er hatte!

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delinquent 03.10.2011, 20:50
123. Lafo, wir brauchen Dich!!!!

Zitat von raka
Warum nicht Rot, Rot, Grün, Pirat? Die haben auch alle eine große Schnittmenge und nur das zählt. Allerdings, und das darf nicht vergessen werden, ist die SPD immer noch wegen Lafontaines abrupten Rücktritts schwer beleidigt, mindesten noch die nächsten fünfhundert Jahre.
Für mich ist Lafo einer der ganz wenigen Politiker mit Rückgrat und echtem Sozialverständnis.
Wenn diese Coriphäe in die Politik zurückkehrt ist es wahrscheinlich ein Segen für unser Land.

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Kurt Köster 03.10.2011, 20:50
124. Lafontaine darf nicht Kanzler werden

Zitat von kkonline
Finde ich gut. Wenn Lafontaine kandidiert wird er diesmal locker Kanzler statt Merkel oder Steinbrück.
Ich kann mir zwar beim besten Willen nicht vorstellen, wie Oskar Lafontaine es schaffen will, Kanzler zu werden, aber ich habe die Befürchtung, daß allein schon seine Kandidatur zu einer Beunruhigung an den Finanzmärkten führen könnte. Daher empfehle ich allen Foristen, Oskar Lafontaine nicht zu wählen und stattdessen die Stimme Angela Merkel zu geben. Merkel steht für eine

- konsequente Politik der Finanzmarktberuhigung,
- für die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank,
- und außerdem für Freiheit statt Sozialismus.

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raka 03.10.2011, 20:52
125. .

Zitat von c++
Ohne Lafo und Gysi ist die Linke eine tote Partei. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt bei 62 Jahren, mehr als doppelt so alt wie die Piraten (29 Jahre). Die Genossen treffen sich vermutlich meist bei Beerdingungen. Gysi ist ganz pfiffig, aber sonst ist in der Renterpartei nichts los.
Da haben Sie recht.
In der ersten Reihe sind ganz interessante Gesichter zu sehen, aber weiter hinten sitzt die alte SED-Garde, die immer noch den alten Verhältnissen hinterher weint.

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raka 03.10.2011, 20:56
126. .

Zitat von solarfighter
(...) Lafontaine war damals der Parteivorsitzende und hat noch immer eine Anhängerschaft, die ihm scheinbar bedingungslos hinterherrennt. Also das Drehmoment hätte für einen offenen Schlagabtausch mehr als gereicht. Den gab es damals aber halt nicht. (...)
"Offener Schlagabtausch" zwischen dem Parteivorsitzenden und dem Bundeskanzler innerhalb ihrer Regierung? Sie wissen wohl nicht, was das bedeutet hätte, es wäre das Ende der Regierung gewesen.

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Eutighofer 03.10.2011, 20:59
127. war bei der Pleitebank KfW dabei und hofierte Honecker!

Ein Doppelmoralist, wie er im Buche steht: Auf Banken schimpfen, aber er war selbst zur Zeit der Bankenkrise Mitglied im Verwaltungsrat der KfW-Bank, die Riesenverluste machte.
http://www.tagesspiegel.de/politik/l...f/1380572.html

Als saarländischer Ministerpräsident hofierte er schon vor dem Mauerfall die SED :
Lafontaine überraschte die Öffentlichkeit, als er auf gleich sieben "Spiegel"-Seiten Honecker zum 75. Geburtstag gratulierte. Der SED-Chef wird in der Eloge als fröhlicher, aufrichtiger, verlässlicher und prinzipienfester Mensch vorgestellt, der viel für die Bürger seines Landes erreicht habe und dem deshalb aller Respekt gebühre - auch und gerade vom "antikommunistisch voreingenommenen Publikum" in der Bundesrepublik. Nie zuvor ist der Ostberliner Machthaber von einem deutschen Sozialdemokraten so überschwenglich bejubelt worden.

http://www.welt.de/politik/article20...Honeckers.html

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SirLurchi 03.10.2011, 21:01
128. Alt

Alte Menschen mit ganz sicher alten Antworten! - Gibt es in der Politik nichts neues, außer alten Menschen?

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zephyros 03.10.2011, 21:02
129. Lafo 2013

Zitat von sysop
Sein Job als Fraktionschef der saarländischen Linken genügt ihm offenbar nicht mehr: Oskar Lafontaine drängt auf die politische Bühne in Berlin zurück - nach Informationen von SPIEGEL ONLINE will der 68-Jährige 2013 wieder für den Bundestag kandidieren. Auch von einer führenden Rolle ist die Rede.
das ist eine gezielte Attacke gegen die wiederaufstrebende SPD. Schließlich hat Oskar ein Gedächnis wie ein Elefant. Der wird immer wieder bei Bundestagswahlen antreten - zumindest so lange, wie "die Stones" Steinmeier/Steinbrück dort am Ruder sind. Lafo ist schließlich "die Linke".
Tja, wird's wieder nix mit RotGrün!

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