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Bundestagswahl 2013: Linke steht vor Lafontaine-Comeback

Sein Job als Fraktionschef der saarländischen Linken genügt ihm offenbar nicht mehr: Oskar Lafontaine drängt auf die politische Bühne in Berlin zurück - nach Informationen von SPIEGEL ONLINE will der 68-Jährige 2013 wieder für den Bundestag kandidieren. Auch von einer führenden Rolle ist die Rede.

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recardo 03.10.2011, 22:13
160. .

Ich weiß nicht, wie oft die Linke den Lafo noch reanimieren wollen? So langsam wird es offensichtlich, dass sie Nachwuchsprobleme haben. Nun ist der Lafo ein guter Wahlkämpfer; Aber, was ist mit dem Rest der Truppe? Ist die denn zu garnichts zu gebrauchen?

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amuego186 03.10.2011, 22:16
161. Hochachtung Oskar Laofontaine

Wenn Oskar wieder in die Bundespolitik will, kann das nur ein super Glücksfall sein.
Und ich wünsche der Linken genug Kraft, Kreativität, Phantasie und Begeisterung, Lafo wieder in die erste Reihe zu nominieren.
Und Oskar wünsche ich das richtige Quantum an Verhältnismäßigkeit zwischen "Gesundheit bewahren" und "Politik zu gestalten".

Na schaun wir mal positiv zur Zukunft der Linken.
Denn was sind SPD, CDU und Grüne ohne die Linke?
Das ist wie Bier ohne Hefe

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LvB 03.10.2011, 22:20
162. Oskar Lafontaein ist große Vergangenheit und vor allem Zukunft

Das ist die schönste Nachricht am Tag der deutschen Einheit: Oskar Lafontaine kommt zurück!
Er ist der ehrlichste, glaubwürdigste, intelligenteste, vorausschauendste - kurz beste Politiker Deutschlands oder gar Europas.

Ich habe all seine Bücher gelesen. Darin beschreibt Oskar Lafontaine schon seit Jahrzehnten nahezu im Detail alle nachfolgenden Fehlentwicklungen der Außen-, Finanz-, Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik und macht entsprechende Gegenvorschläge im Sinne der Mehrheit des Volkes und der Demokratie.
Diese lagen und liegen natürlich allesamt nicht im Interesse der mächtigen Verantwortlichen, welche alle heutigen Desasters, besonders in der Außen-, Finanz- und Wirtschaftspolitik zu verantworten haben.

Vieles von Lafontaine's vorausschauender Politik wurde bereits von seinen schärfsten politischen Widersachern aus allen etablierten Parteien übernommen, umgesetzt oder wird langsam zu ihrem Gedankengut.
Oskar Lafontaine ist für mich daher eine Art "Club of Rome" der Politik. Die Zeit ist überreif, dass derartige zukunftsweisende Stimmen endlich auch zu Wählerstimmen werden.

Deutschland hat mehr verdient als gierige Kapitalisten und Lobbyisten, dummbackene und korrupte oder nur auf Katastrophen (Tsunami, Finanzcrash) reagierende Politiker.

Deutschland braucht seine Besten - Deutschland braucht Oskar Lafontaine!!!

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Lilly8 03.10.2011, 22:26
163. Guter Nachwuchs muss erst herangezogen werden

Zitat von recardo
Ich weiß nicht, wie oft die Linke den Lafo noch reanimieren wollen? So langsam wird es offensichtlich, dass sie Nachwuchsprobleme haben. Nun ist der Lafo ein guter Wahlkämpfer; Aber, was ist mit dem Rest der Truppe? Ist die denn zu garnichts zu gebrauchen?
Als Partei braucht man wohl Zugpferde, "alte Schlachtrösser" :-) Die jüngeren werden langsam herangezogen, denn sie haben einfach noch nicht die Erfahrung, die man in der Politik wohl braucht. Die Linken sind ja erst 2007 gegründet worden und - in der bundesdeutschen Geschichte einmalig - aus zwei Strömungen hervorgegangen. So sind sie erst vier Jahre alt...Ich denke auch, dass die sich erstmal innerlich einigen müssen, denn so einfach ist das nicht. Ich stelle mir zwei Firmen vor, die fusionieren. Da kracht es oft im inneren Gebälk. :-)

Da muss sich erst der Spreu vom Weizen trennen. Ich erinnere mich noch gut an die Anfangsjahre der Grünen! Also 10-20 Jahre noch, dann wird geerntet, dann wird wohl die Linke erst den eigenen guten Nachwuchs präsentieren können!

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ergenekon25 03.10.2011, 22:30
164. ...

Zitat von Freiberufler63
dann wandere ich halt wieder aus. Das ist schon mal passiert nachdem seine Jagd auf die "Scheinselbständigen" losgegangen ist. Dementsprechend habe ich meine Steuern für vier Jahre.....
Da kann ich zu Ihrer Drohung Sie nur beglückwünschen zu Ihrer Reise und Tschüss sagen.
Werden Sie mit den Merkel- und Westerwelle-Politikern glücklich.
Vale amicus

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DHC2 03.10.2011, 22:38
165. Opportunist

Bitte nicht noch einmal, Herr Lafontaine!
Sie haben zwar 1990 den richtigen Riecher gehabt. Aber was haben sie daraus gemacht?
Sobald es an die Arbeit gegangen wäre, hatten sie keine Lust mehr. Ist klar, Opposition ist blöd, keine Kameras mehr und so.

Sie haben also privatisiert (ihr gutes Recht) und sich in ihr Schlösschen hoch über den Bergen von Saarbrücken zurückgezogen. Haben von dort versucht, mit minimalem Einsatz linke Politik im Saarland zu machen. Das hat auch net so richtig funktioniert.

Jetzt wittern sie wieder ihre Chance: Sie brüllen in der Krise mal schnell "Links", und hoffen, dass alle ihnen plötzlich wieder zuhören.
Aber sobald die Kameras abgezogen sind, werden sie wieder ihr Unaussprechliches in ihren Allerwertesten kneifen und das bleiben, was sie schon immer waren:

Ein opportunistischer Salonkommunist.

Ersparen sie bitte in Zukunft ihrem Land ihr Gesülze !

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blaupunktrochen 03.10.2011, 22:39
166. diese Geschichte...

Zitat von appendnix
Aber Ihr ach so geliebter Oskar hat sich wie die beleidigte Tusse ("...igitt, igitt, die widersprechen mir und sagen auch noch ab und zu nein...und das bei meinen schöönen, tollen Idealen..."), lieber aus der Regierungsverantwortung wieder in die Opposition zurückgeflüchtet,...
...wird immer von Lafontaines politischen Gegnern gerne so kolportiert - ist aber von der Wahrheit weit entfernt!

Es war vielmehr so, dass es vor der Wahl, als L. der Kandidatur von Sch. zustimmte, klare Absprachen zwischen den beiden über den wirtschafts- und finanzpolitischen Kurs einer Rot-Grünen Regierung im Falle eines Wahlerfolges gab.
Nach der Wahl hat sich Sch. jedoch an diese Absprachen nicht gehalten und von L. die Umsetzung einer völlig anderen Politik verlangt. Dass dieser sich nach einiger Zeit KONSEQUENT einem solchen Vorgehen verweigert hat, war eine Ehrenhaftigkeit, die so manchem anderen Politiker, der an seinem Posten klebt, egal, welche Politik er auf Weisung "von Oben" umsetzen muss, gut zu Gesicht stehen würde.

Lafontaine hat auch dort wieder bewiesen, dass er persönliche Ambitionen, Posten, Macht und Einfluss hinter seine Überzeugungen zurückstellt! Das sollte man eigentlich von allen Politikern so erwarten dürfen.

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annemv 03.10.2011, 22:52
167. Ganz blondes Argument

Zitat von bschmidt01
Jemand der Wasser predigt und Wein trinkt, im eigenen Palast der sozialen Gerechtigkeit wohnt,
Dies Argument (ich möchte es wohlwollend mal so nennen) ist an Dummheit ja kaum noch zu toppen. Wann bitte predigt Herr L. denn Wasser? Wenn Sie ihm schon ans Bein pi.keln wollen, dann doch bitte damit, dass er Wein für Alle fordert. :-)

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solarfighter 03.10.2011, 22:55
168. Go homeLafontaine

Zitat von raka
Die saßen in der selben Regierung, da zählt das Miteinander und nicht das Gegeneinander. Sicher haben wir alle den "Genossen der Bosse", den Gas-Gerd Schröder unterschätzt in seiner Art, eine für die SPD und Deutschland selbstmörderische Politik zu fahren. Lafontaine blieb nichts anderes als der Rückzug.
Eine merkwürdige Einstellung zur Demokratie. Also Kanzler befiel, wir folgenden Dir? So etwas gibt es zwar regelmäßig bei der CDU, gehört aber in eine andere Zeit.

Nebenbei: Wenn er die „selbstmörderische Politik“ erkannt hat, dann wäre es doch seine oberste Pflicht als Partei-Mitglied und Patriot gewesen, dagegen anzusteuern. Sein Rücktritt war einer der peinlichsten Spektakel der Bundesrepublik gewesen.

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jomo3 03.10.2011, 22:56
169. Ein bisschen ...

Zitat von recardo
Ein bißchen weniger Ego und der Herr Lafontain hätte ein sehr guter Politiker werden können und Dinge mehr beeinflussen können. Weil er aber glaubt nur er ganz allein hat immer recht, wurde nichts daraus. Der Mann kann einfach nicht sozialer zu seinen Mitmenschen sein.
Ein bisschen weniger Anti-Oskar im Spiegel wäre gut gewesen, diesen vorbildlichen Mann nicht systematisch zu diskriminieren.
Erst, als er sich aus Gesundheitsgründen zurückzog, wurde er verschont - bis dahin schien Oskar ein Freiwild zu sein.
Mal sehen, wenn ER sich dieser Meute wieder stellt, wähle ich seine Partei.
Und schon jetzt trieft Speichel bei seinen Feinden in der medialen Meinungsmachewelt.

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