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Bundestagswahl: Behörden melden so viele Briefwähler wie nie
DPA

Noch drei Tage bis zur Bundestagswahl, die Parteistrategen geben alles, um möglichst viele Unentschlossene zu ködern. Doch viele Deutsche haben schon längst abgestimmt: per Briefwahl. Womöglich wird diesmal rund ein Viertel aller Stimmen auf diesem Weg abgegeben - so viele wie nie.

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wolfgang_binte 19.09.2013, 18:26
20. Im Wahlamt seine Stimme abgeben..

Briefwahl ist aber auch wenn man gleich im Wahlamt in die Kabine geht und den Umschlag dort unmittelbar in die Urne wirft..

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Badischer Revoluzzer 19.09.2013, 18:44
21. Der Spiegel schreibt hier

das Wort "ködern". Das ist haargnau der richtige Ausdruck.

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Volker von Alzey 19.09.2013, 18:50
22. Ja zur Briefwahl

Zitat von luny
Hallo Henry II, bei der Briefwahl ist eben nicht sichergestellt, WER den Wahl- zettel ausfüllt. Sagen wir einmal, es handelt sich um einen "Mehrgenerationen- haushalt". Oma, Opa, Eltern, zwei wahlberechtigte erwachsene Kinder. Alle beantragen Briefwahl. Einer aus der Familie erklärt sich freundlicherweise bereit, "die Wahl zu übernehmen" und füllt alle Wahlzettel aus. Das ist wohl der Kritikpunkt. Es läßt sich nicht mehr überprüfen, ob der Wahlberechtigte selbst den Wahlzettel ausfüllt oder ob das eine andere Person übernimmt. LUNY
Grundsätzlich haben Sie recht, aber sie müssen ja eine Versicherung abgeben, dass Sie selbst die Kreuzchen gemacht haben und diese Versicherung müssen Sie auch unterschreiben und mit den beiden Umschlägen (Hessen Landtagswahl und Bundestagswahl in den roten Wahlumschlag stecken.

Natürlich können Sie diese Versicherung abgeben und trotzdem hat der Enkel die AfD oder die Linke für Sie angekreuzt.

Aber so viele Demenzkranke gibt es nicht und wir sollten nicht jedem Briefwähler eine kriminelle Energie inerhalb seiner Familie unterstellen.

Wir haben heuer auch die Briefwahl genutzt, obwohl wir am Soinntag zuhause sind, warum nicht? Es ist doch viel bequemer so.

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luny 19.09.2013, 20:04
23. Normalerweise

Zitat von RenegadeOtis
Das ist genau das was das BVerfG zu entscheiden hatte: Ist die Möglichkeit zur Wahl (sprich, Briefwahl statt zur Kabine laufen) höher zu werten als die Gefahr der Wahlfälschung bei der Briefwahl? Es entschied mehrfach: JA.
Hallo RenegadeOtis,

im Normalfall ist das bestimmt KEIN Problem.

Wenn 25% die bequeme Briefwahl bevorzugen, sehe ich da
auch noch kein Thema.

LUNY

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luny 19.09.2013, 20:08
24. Gab

Zitat von iStone
Ich kenne andere Auslandsdeutsche, die auch nicht wählen konnten, weil die Unterlagen nie ankamen. Wäre interessant, wieviele noch von ihrer Ausübung des Wahlrechts abgehalten wurden ohne etwas dagegen machen zu können!
Hallo iStone,

darüber gab es im Fernsehen einmal einen Bericht.

Es ging um eine Deutsche, die in Belgien lebte und der die Briefwahl
verwehrt wurde.

Sie sollte nachweisen, daß sie noch Kontakte zu ihrer Familie in
Deutschland hat etc.

Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das sah. Vielleicht kann ein
Mitforist helfen?

Am Ende bekam sie jedenfalls die Wahlunterlagen zugesendet.

LUNY

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luny 19.09.2013, 20:15
25. Will ich gar nicht

Zitat von Volker von Alzey
Grundsätzlich haben Sie recht, aber sie müssen ja eine Versicherung abgeben, dass Sie selbst die Kreuzchen gemacht haben und diese Versicherung müssen Sie auch unterschreiben und mit den beiden Umschlägen (Hessen Landtagswahl und Bundestagswahl in den roten Wahlumschlag stecken. Natürlich können Sie diese Versicherung abgeben und trotzdem hat der Enkel die AfD oder die Linke für Sie angekreuzt. Aber so viele Demenzkranke gibt es nicht und wir sollten nicht jedem Briefwähler eine kriminelle Energie inerhalb seiner Familie unterstellen. Wir haben heuer auch die Briefwahl genutzt, obwohl wir am Soinntag zuhause sind, warum nicht? Es ist doch viel bequemer so.
Hallo Volker von Alzey,

es liegt mir fern, jemandem zu unterstellen, die Briefwahl werde
ausgenutzt, um Kreuzchen an der "richtigen Stelle" zu setzen.

Nur - Vorsicht ist immer die Mutter der Porzellankiste.

Damit fällt mein "Argument" auch schon in sich zusammen :-)

Persönlich unterstütze ich JEDEN, der an der Wahl teilnimmt,
egal ob durch den Gang ins Wahllokal oder eben via Briefwahl.

LUNY

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hans.jo 19.09.2013, 20:49
26.

Zitat von thomweb
Meine Frau und ich haben unsere Stimmen eine Woche vor der Wahl abgegeben. Wie schnell hat man seine Stimme bei NPD oder der CDU gemacht! Und dann hat man keine Chance, diesen Fehler noch einmal zu berichtigen!
Vielleicht das nächste Mal die Anleitung lesen, die beim Wahlzettel dabei liegt. Selbstverständlich kann ein Fehler korrigiert werden. Im schlimmsten Fall auch mehrfach.

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agua 19.09.2013, 21:40
27.

Zitat von iStone
Als Auslandsdeutscher ist man auf Briefwahl angewiesen. Mein Antrag auf Eintragung ins Wahlregister kam aber angeblich nie an (abgeschickt im Mai). Einsichtnahme ins Wahlregister war nur vom 3. bis 6. September möglich - da war ich auf Reisen. Nachdem Wahlunterlagen nicht da waren, Beschwerde beim Kreis eingelegt und wurde doch zur Wahl noch zugelassen. Da die Unterlagen wieder nicht bei mir in Stockholm ankamen bisher, kann ich nicht wählen. Ich kenne andere Auslandsdeutsche, die auch nicht wählen konnten, weil die Unterlagen nie ankamen. Wäre interessant, wieviele noch von ihrer Ausübung des Wahlrechts abgehalten wurden ohne etwas dagegen machen zu können!
Die EU macht alles möglich.Ich kann in Deutschland nicht wählen,weil ich für den Erhalt der portugiesischen Aufenthaltsgenehmigung eine Abmeldebestätigung aus D benötigte.In Portugal kann ich nicht wählen,weil ich deutscher Staatsangehörigkeit bin.Gibt noch mehr solcher Fälle.So verringert man die Zahl der Wähler:)

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hans.jo 20.09.2013, 23:27
28.

Zitat von agua
Die EU macht alles möglich.Ich kann in Deutschland nicht wählen,weil ich für den Erhalt der portugiesischen Aufenthaltsgenehmigung eine Abmeldebestätigung aus D benötigte.
Da haben Sie irgendwas falsch verstanden oder es hat Ihnen jemand was falsches erzählt. Genau für diesen Fall gibt es doch Regelungen. Sie müssen bei der Stadt/Gemeinde wo Sie zuletzt gemeldet waren einen Antrag auf Eintrag in das Wählerverzeichnis stellen.

§12 Bundeswahlgesetz räumt Ihnen ausdrücklich das Recht zur Wahl ein, auch wenn Sie nicht mehr in der Bundesrepublik Deutschland wohnen.

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oldtimerfan 20.09.2013, 12:23
29. Ist doch verständlich kostet nichts, denn..... .....

Zitat von sysop
Noch drei Tage bis zur Bundestagswahl, die Parteistrategen geben alles, um möglichst viele Unentschlossene zu ködern. Doch viele Deutsche haben schon längst abgestimmt: per Briefwahl. Womöglich wird diesmal rund ein Viertel aller Stimmen auf diesem Weg abgegeben - so viele wie nie.
sieht diese Regierung nicht. Hinzu kommt, durch das Schilda EEG werden alle Waren und Dienstleistungen, besonders Strom unnötig künstlich verteuert. Was die Inlandsproduktion schrumpfen lassen wird! Der Strom, weltweit schon jetzt am teuersten, wird auf 50 Cent kW/h steigen. Das bedeutet Massenhafte Stromabschaltungen von Wohnungen, denn viele arme Menschen werden die Stromrechnung nicht mehr zahlen können. Dem Staat ist das vollkommen egal, da das Sozialamt / ARGE die Stromrechnung nicht zahlt, das ist schon im Regelsatz einbezogen worden. Das bedeutet Hungern und Frieren. Selbst wenn die Tafeln die Lebensmittel spenden, ist kein Strom zum Kochen vorhanden. Diese Armut erreicht jetzt auch die ländlichen Bezirke, da durch den Euro die Preise für alle Lebenshaltungskosten gestiegen sind. 100 kg Kartoffel kosten 70 Euro und das zur Kartoffelzeit sagt alles aus. Gleiches Europa ? In Deutschland herrscht doch keine Einigkeit. Ostrenten Frauen sind 48 % höher als Westrente Frauen, Ostrenten Männer sind 10 % höher als Westrenten Männer. Ich sage nur Schildaregierung bei so viel verzapftem Unsinn der jetzigen Regierung.

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