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Bundestagswahlkampf: AfD-Chefin Petry verzichtet auf Spitzenkandidatur
AP

Sie will nicht antreten: In einer Videobotschaft hat AfD-Chefin Frauke Petry ihren Verzicht als Spitzenkandidatin im Bundestagswahlkampf verkündet.

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skeptikerjörg 19.04.2017, 15:08
40. Gut für Deutschland

Dann wird nun die AfD endlich ungeschminkt ihr rechtsradikales Gesicht zeigen, Höcke, Gauland und Co. werden die Richtung bestimmen, kein Feigenblatt mehr, hinter dem sich "Protestler" aus der Mitte verstecken können. Ob rechts außen so viele Wähler zu gewinnen sind, wie man in gemäßigten, sagen wir konservativen, Kreisen verlieren wird? Zweifel sind angebracht. Im Westen wird die Partei bei den Bundestagswahlen keine 5% bekommen, und ob der Osten es raus reißt? Zweistellig abschminken - gut so!

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ekrib 19.04.2017, 15:09
41. Ohne Charisma

Leider, eine Frau ohne Charisma. Sie hat nicht mal verstanden, den vielen Wählern in spe ein überzeugendes Programm anzubieten.

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bürgerl 19.04.2017, 15:09
42. Afd

Die AFD lebte doch nur von den Streitereien der anderen Parteien und nicht von der eigenen Arbeit !

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mc_os 19.04.2017, 15:10
43.

Zitat von wetterbericht
Hoffentlich ist das der Anfang vom Ende dieser sogenannten Alternative für unser Land! Das machte mich und ganz sicher viele weitere demokratische Mitmenschen sehr froh.
Das hoffe ich auch. Sehr froh bin ich allerdings erst, wenn die Demokratie auch in den Bundesländern verstanden wird, in denen diese Vereinigung ihren größten Zulauf hat. Und in diesem Punkt habe ich nach bald drei Jahrzehnten ganz, ganz wenig Hoffnung.

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Robeuten_II 19.04.2017, 15:10
44.

Zitat von Nichtraucher
ich denke, der "Auftrieb" wird sich wohl um die -4%-Punkte bewegen. Den deutlichen Auftrieb sehen wohl nur die richtigen Nazis in der Partei.
Nun ja, unabhängig davon, wie man zur AfD steht, bleibt festzustellen, daß sie im Heimatbundesland von B. Höcke wohl bei 19% steht... es wird sich weisen, a) wohin die AfD sich entwickelt (liberal-konservativ vs. völkisch-nationalistisch) und b) wieviel % sie bei der BTW holen wird - ich vermute, viele werden ohne Überzeugung AfD wählen, weil sie von den Etablierten die Schnauze voll haben - Trump reloaded, sozusagen.

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wolke:sieben 19.04.2017, 15:13
45. Schade

Frau Petry wäre eine Bereicherung in der Politikerlandschaft gewesen, eine Wölfin unter lauter grauen Mäusen(Merkel, Schulz, Gabriel und Co.)

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oldswissbanker 19.04.2017, 15:13
46.

Zitat von dipsy_
die AFD wird von der Bildfläche verschwinden, so wie es die Piraten auch sind sie haben sich lediglich etwas länger gehalteb
Nun, ohne Petri und ihren unsympathischen Ehemann werden sich die Aussichten kaum verschlechtern.

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p-schrader 19.04.2017, 15:14
47. Irgendwie bedauerluch.

Da ja jetzt wohl das Höcke-Lager gesiegt hat ist das Ende der Partei gekommen. Sehr fraglich, ob es die Partei noch in den Bundestag schafft. Frau Merkel kann feiern.

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Robeuten_II 19.04.2017, 15:17
48.

Zitat von dschum
Die Protagonisten des internen Machtkampfes, Höcke und Petry haben rechtzeitig die Reißleine gezogen. Höcke hat vor einigen Tagen sein Fernbleiben angekündigt, Petry verzichtet auf ihre innerparteilich kontrovers diskutierte Alleinkandidatur. Ohne diese Entscheidungen .....
Prognosen sind schwierig, insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen :-) - man kann das auch ganz anders "lesen": die einzige Person, die die Kraft gehabt hätte, die AfD zusammenzuhalten, schmeißt hin. Mal sehn, wie es in Köln abgeht... viele aus der zweiten Reihe wittern jetzt Morgenluft...

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Watschn 19.04.2017, 15:17
49. Petrys Entscheid des Aufgebens einer einzelnen AfD-Spitzenkandidatur ist richtig...

Jedoch ist ihre Verweigerung als Teamspitzenmitglied undurchdacht, evtl. voreilig u. somit schade. Vielleicht ändert sich die Angelegenheit noch. Frau Petry wäre sicher schwer zu ersetzen. Die Parteiinteressen aber sind jedenfalls wichtiger als Personalinteressen. Es gibt genügend gute erfahrene, sachliche AfD-Spitzenleute um Petry zu ersetzen, wenn es denn leider sein muss. Man sollte wenn es bei der Entscheidung Petrys bleibt, eine offensichtl. parteiungesunde One (Wo)manshow historisieren u. im Zuge...gleich die Parteispitze stark verbreitern u. weit abstützen.

Da wären zu nennen: Zuallerest...Herr Prof. Dr. Meuthen mit der evtl. Übernahme als ersten Bundessprecher. Weiter könnten wichtige Personen an der Spitze übernehmen: Herr. Dr. Manthei, Frau Dr. Weidel, Herr Dr. Gauland, Frau Sayn von Wittgenstein, Herr Holm, Frau von Storch, ..uam.

Warum nicht eine Mehrfachspitze welche die ganze Breite der Partei (vom einf. Arbeiter, Sozialpolitik, Migration, Asyl, Zuwanderung, Familienförderung, Steuern, Energie, Rechtsstaat, bis dir. Demokratie u. Eurowährungspolitik uam.) abdeckt? Dazu wäre ein ausgewogenes Team einer Mehrfachspitze aus 3-4 Pers. nicht das Schlechteste. Zudem ist die herbeigezwängte künstliche Unterscheidung von angebl. Fundamentalopposition vs. Realpolitik - wie Frau Petry es durchpauken möchte, abwegig u. am Parteitag hoffentlich nun zum Scheitern verurteilt.

Der richtige Weg der AfD liegt m.E. darin in einem griffigen sachpolitischen Oppositionskurs zu den etablierten Parteien zu gehen. Der ist nicht fundamentaloppositional, sondern angriffig-sachlich in Opposition. Dies kann u. soll durchaus teils mit berechtigten, gewürztem, frechen Populismus gespickt sein, welcher den Etablierten mit pikanten, fundierten Vorstössen u. Zielen den Hintern heiss macht. (Unterschriftenaktionen, Befragungen ua.)

Sicherlich wichtig ist auch die Abgrenzung gegen den Rechtsextremismus. Hier sollte das AfD-Bundesschiedsgericht nicht so sehr vor Zwist angst haben, sondern relativ nachvollziehbare Leitplanken einziehen. Nebst klaren unüberschreitbaren roten Linien (wie Kontakt zum Rechtsextremismus, Äusserungen jeniger), wäre ein roter Leitfaden (ua. für AfD-Politik-Auftritte..geschmacklich...nicht zum Kontext...vertretbare....Attitüden, verbale Intonierungen, Anspielungen, Agieren, Vergleiche, Gestik/Mimik u. bewusst falsch zu verstehende verbale Spielereien o.ähnl.), ...deren klares, bewusstes Verlassen....dann halt die unvermeidl. Konsequenzen eines am Bundesparteitag im April neu gewählten u. endlich entschlossener entscheidendes AfD-Bundesschiedgericht - nach sich zieht. Dann werden einzelne wenige..z.B. ein Herr Höcke -obwohl man ihm nichts Justiziables nachweisen kann- ..es sich gut überlegen, wie man akzeptabel aufzutreten hat..

Nichtsdestrotrotz ist die AfD bitternötig in diesem defacto stromlinienförmigen Bundes-Parlament. Eine richtig funktionierende Opposition ist bis auf die Linken bisher obsolet; u. auch die Linken schwimmen teils in dieser Mainstream-Sosse mit (Europolitik). Das muss sich nur schon der parteipolitischer Ansicht aus Blickwinkel des Bürgers ändern. Mit hoffentlich kräftigen Einzug der AfD am 24. 9.

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