Forum: Politik
Bundestagswahlkampf: Die Syrien-Falle
REUTERS

Je näher ein Militärschlag gegen Syrien rückt, desto wichtiger wird das Thema im Wahlkampf. Für alle Parteien ist die Entwicklung in Nahost ein unkalkulierbares Risiko. Die Frage steht im Raum: Kann der mögliche Krieg die Wahl entscheiden?

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realitychecker 27.08.2013, 17:25
1.

Steht also fest, wie das Amen in der Kirche. History repeating, sag ich nur. Ich kann mich noch gut an Powell und seine Überzeugungsrede erinnern. Dass aber wir nun auch Krieg zum Mittel unserer Diplomatie machen, das ist schon peinlich und beschämend.
Ich bin dagegen. Deutschland ist kein Kriegstreiber!

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etiennen 27.08.2013, 17:27
2. optional

Putzig wie die Linke gedenkt sich aus allem rauszuhalten. Das haben doch die Grünen auch von sich behauptet, oder? War da nicht mal was mit Pazifismus?

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Tahlos 27.08.2013, 17:28
3. Na, wär doch

gelacht, wenn man die Entscheidung nicht bis nach der Wahl verzögern könnte. Bis dahin kann man ja mit kritischen Bemerkungen dem Wähler seinen guten Willen so gut wie man es nur kann vormachen dass man nicht möchte. Gilt übrigens für beide Kandidaten und die Grünen haben ihren Pazifismus eh schon lange begraben.

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laolu 27.08.2013, 17:28
4. Wenn die SPD nicht von allen guten Geistern verlassen ist,

Zitat von sysop
Je näher ein Militärschlag gegen Syrien rückt, desto wichtiger wird das Thema im Wahlkampf. Für alle Parteien ist die Entwicklung in Nahost ein unkalkulierbares Risiko. Die Frage steht im Raum: Kann der mögliche Krieg die Wahl entscheiden?
dann ergreift sie diese Chance.

Eine deutliche Absage gegen jede Unterstützung der westlichen Beglückungsbemühungen passt hundertprozentig in das Bild, das die SPD seit Jahrzehnten pflegt.

Und ich wage mal die Prognose, dass sich ein Heraushalten aus dieser absehbaren Katastrophe im Nachhinein als richtig herausstellen wird.

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MarioDeMonti 27.08.2013, 17:29
5. Kein Zitat

Achtung, das folgende Zitat ist keins, sondern nur ein von mir abgewandelter Satz aus einem Film und stammt nicht von Frau Merkel:

'Solange ich mich im Hintergrund halte und nichts sage, kann das nur zu meinem Vorteil sein.'

Und was z.B. Googles Suchmaschine daraus macht liegt nicht in meiner Verantwortung.

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AtoMops 27.08.2013, 17:29
6. Propaganda?

"Dann könnten Vorwürfe laut werden, man verschone Machthaber Baschar al-Assad trotz des mutmaßlichen Giftgasangriffs gegen sein eigenes Volk"
Es ist doch noch überhaupt nichts geklärt. Keiner weis wer den Anschlag begangen hat. Wieso stellen Sie das hier schon als Tatsache hin? Ich finde das sehr bedenklich. Dann muss auch kein Inspektoren-Team nach Syrien fahren. Ganz klar: Die Indianer haben die Scheune angezündet und jetzt wird zurückgeschlagen oder wie?

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Klaus100 27.08.2013, 17:30
7. Eine Meinung

Die Unterschiede sind minimal. Ein Militärschlag wird mit breiter Mehrheit in wohl allen Parteien abgelehnt. Es bleibt den Journalisten überlassen, sich spaßeshalber mit der Analyse bzw. Kontruktion der Parteihaltungen zu beschäftigen.

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mehrgedanken 27.08.2013, 17:32
8. dumm gelaufen

Zitat von sysop
Je näher ein Militärschlag gegen Syrien rückt, desto wichtiger wird das Thema im Wahlkampf. Für alle Parteien ist die Entwicklung in Nahost ein unkalkulierbares Risiko. Die Frage steht im Raum: Kann der mögliche Krieg die Wahl entscheiden?
sich im Wahlkampf positionieren zu müssen. In ihrem vorletzten Wahlkampf war unsere Kanzlerin gar nicht zimperlich - sie wollte mit Bush in den Irak.
Rotgrün war auch nicht zimperlich-die gingen ohne UN-Mandat zuerst in den Kosovo und dann nach Afghanistan.
Allein die Linke war gegen alle Einsätze.

Was tun? schwierig nach den Lügen eines Bush und Powell.
Wo ist die Grenze/rote Linie für unsere Regierung überschritten? 2 Jahre Zuschauen plus jetzt Gaseinsatz ist das Armutszeugnis schlechthin.

In diesem Drama vertraue ich am ehesten auf den amerikanischen Präsidenten. Soll er die Rollfelder der Jets plattmachen, dabei stirbt niemand und es ist dennoch eine klare Ansage.

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g1181716 27.08.2013, 17:33
9. Lieber Assad als ein islamischer Terrorstaat

Viele die sich hier gegen Assad stellen haben leider nicht die zukunft Syriens ohne Assad im blick! Die stärksten Rebellengruppen in Syrien stehen eindeutig dem radikalen Islam nahe. Die folge wäre somit ein neuer radikaler Islamischer Staat. Zusehen ist dies ja bereits in Tunesien und noch vor ein paar monaten in Agypten. Da ist mir persönlich ein Diktator der jeglichen Terrosimus im Land unterbindet tausend mal lieber als ein neuer Islamischer Gottesstaat. Vor dem gelobten "Arabischen Frühling" war ruhe in den jeweiligen Ländern. Heute sind diese Länder eine potenzielle Terrorgefahr! All das sieht leider niemand hier. so schön auch der glaube an eine Demokratie sein mag.

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