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Bundestagswahlkampf: Drei Lehren für das große Finale
DPA

Was lässt sich aus den drei Landtagswahlen für den Bund lernen? Wählerbefragungen zeigen Trends: Die SPD muss sich um die Alten kümmern. Und die Union sollte sich nicht zu früh freuen.

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dr.eldontyrell 18.05.2017, 16:09
70.

Zitat von pawopa
-Bürgerversicherung/ von Teil auf Vollzeit wechseln/ Leih und Zeitarbeit beschränken -Investitionspaket -1 Schulsystem statt 16 Was vielleicht noch fehlt ist eine Solidarische Rente die SPD hat viele Gute Ideen ich verstehe nur nicht wieso das bei den Menschen nicht ankommt ?
Weil Wahlversprechen der SPD als Tiger abspringen und als Kuschelkätzchen landen.
Oder anders: Wer einmal lügt....
Bei der BTW 2013 war übrigens RRG rechnerisch drin. Was macht die SPD? Kriecht unter Mutti´s Rock. Das offenbart den Geist der SPD.
Seeheimer ins Ausschlussverfahren, Abkehr von der Agendapolitik, Aufgabe der Anti-Linken-Doktrien - DAS würde mich noch umstimmen...vielleicht.

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Olaf 18.05.2017, 16:09
71.

Die Lehre daraus ist, dass Frau Merkel zu schlagen ist, aber nicht durch Martin Schulz.

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ossimann 18.05.2017, 16:09
72. Wer kann , der kann ...

Zitat von papelbon
.... Gerecht wäre, wenn jeder für sich selbst sorgen würde. Das wäre Gerecht.
Ich würde bei der Gedankeneinstellung nach den USA auswandern , dort ist diese "Gerechtigkeit" Alltag . Aber bitte kein Unfall oder schwere Krankheit bekommen . Dann sind die Ersparnisse wie Schnee in der Sonne weg . Dafür kann man dort sich wenigstens erschießen , Es ist immer so , wer jung und gesund ist will alles Geld der Welt raffen . Sitzt man als Krüppel im Rollstuhl ist man froh das es noch sowas wie Solidargemeinschaft gibt . Für die heutige Situation sind die Alten nicht schuld . Die hatten noch Jobs und Renteneinzahlung weil Roboter , Leiharbeit , Arbeitsauslagerung , Internethandel usw. nicht gab . Wo ist die Kohle die durch diese Massnahmen eingespart wurden ? Die Juhend soll sich dafür sorgen das diese Gewinne auch ein Beitrag für ihre Altersvorsorge abdrückt . Wenn man nur Wachstum und Neoliberalität anbetet wird es ebend massig "Verlierer" geben . Solange diese sich an die Alten halten um ihren Frust ab zu reagieren lacht der Dritte . Der welcher dank Pension keine Sorge machen muss oder dessen Stellung Traumrenten garantieren und alle die welche von die Selbstvorsorge der Arbeitnehmer profitieren .

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lobro 18.05.2017, 16:12
73.

Zitat von jimbofeider
Mit Pauken und Trompeten würde die S. P. D. die B. T. Wahlen im September gewinnen wenn sie gegen die desaströse Migrationspolitik von Merkel vom Leder ziehen könnte. Da sie aber begeistert mitgemacht hat, siehe Gabriel mit seinem Flüchtlingsbutton, ist guter Rat teuer. die C. D. U. kann nur beten das auf dem Sektor nicht schlimmes passiert, dann ist das nämlich Thema eins, und egal ob jung oder alt das wars dann für Merkel.
Sehe ich genau so. Praktisch kann Erdogan die BT-Wahlen mehr beeinflussen als alle russischen oder nordkoreanischen Hacker zusammen. Er braucht nur im Sommer die Flüchtlingsschleusen wieder zu öffnen, dann wars das sowohl mit Merkel als auch mit Schulz.

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shokaku 18.05.2017, 16:21
74.

Zitat von Olaf
Die Lehre daraus ist, dass Frau Merkel zu schlagen ist, aber nicht durch Martin Schulz.
Aber nicht durch die SPD.

Eine Partei, die ca. ein Viertel der Wählerstimmen erwarten kann, durch akute Ausschliesseritis jeder noch so vagen Machtoption am Hozizont sofort eine Absage erteilt, kann aus sich selbst heraus gar nicht gewinnen.

Frau Merkel ist also nur durch Frau Merkel zu schlagen

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schroedgt 18.05.2017, 16:21
75. Was meinen Sie mit klarer Abgrenzung von der CDU in der Flüchtlingsfrage ?

Zitat von derinvestigator
Nicht nur das Wahldesaster der sPD an sich ist erbärmlich, sondern mehr noch, dass sie keine präzisen Schlussfolgerungen für die BT-Wahl daraus zieht. Richtig ist der Ansatz, in NRW jetzt die Rolle der Opposition anzunehmen. Das müsste aber auch für die BT passieren! So wie die Dinge jetzt liegen, ist Schulz als Phrasendrescher ohne eigenes Konzept entlarvt; seine Unglaubwürdigkeit hat in den letzten Tagen erheblich zugenommen. Selbst mit vorgegebenen Programmpunkten von Mitbewerbern kann die sPD nichts anfangen. Das Sicherheitsproblem, das allein die CDU geschaffen hat, konnte und wollte Rot/Grün nicht aufgreifen wie auch die ungebremste Einwanderung von ihr nicht thematisiert wurde. Es bleibt dabei: die sPD ist der plumpe Wurmfortsatz der CDU und die Wähler haben zu Recht das Original gewählt, weil die Kopie einfach nur lächerlich ist. Die sPD hat nur eine Chance mit einer totalen Runderneuerung: 1. sofortige Übernahme der Oppositionsrolle im Bundestag, die aber durch 2. ein praktikables und konkretes Programm für die AN und sozial Abgehängten unterfüttert sein muss; 3. klare Abgrenzungen gegenüber der Merkelschen CDU (besonders in der EU-, Euro- und Flüchtlingspolitik); nur diese Abgrenzungen können relevant sein, denn ansonsten ist die sPD ohnehin identisch mit Merkels katastrophaler Politik; 4. sofortiger Rausschmiss der Altherrenriege und Neubeginn mit unverbrauchten, ehrlichen Gesichtern (weg mit Realitätsverweigerern wie Stegner und Albig; weg mit dem Opportunisten Oppermann, der in der Edathy-Affäre große Gedächtnisausfälle hatte, weg mit Schulz, der von Anfang an ein Fehlgriff war, aber wegen des Versagens von Gabriel so hochgejazzt wurde! Man könnte diese Aufzählung seitenweise fortsetzen .... Die Bundestagswahl 2017 ist leider schon gelaufen; hier kann die sPD nichts mehr reißen!! Daher: sofortige Rückbesinnung auf ihre Wurzeln oder Absinken in die Bedeutungslosigkeit.
Sie schlagen ja vieles vor und danach ist die SPD nicht mehr wieder zu erkennen und vielleicht wird sie dann von noch viel weniger Bürgern gewählt ? Sie kann sich auch den Linken annähern oder fusionieren, das wird alles nichts nützen!
Wie aber soll die "Willkommenskultur" aussehen, wenn sie von der SPD gestaltet wird? Uneingeschränkte Solidarität mit der ganzen Welt, und für die Bürger den Solizuschlag für Flüchtlinge, so hat es Johanna Ueckerman vorgeschlagen! Jeder, der das Bedürfnis hat, kann kommen? Dann wird die SPD ganz gewiss noch kleiner! Ich habe es immer für einen grossen Fehler gehalten, hier alles einströmen zu lassen! Die SPD war maßgeblich daran beteiligt! Helfen will ich den Flüchtlingen auch, aber dort, nicht hier!
Jetzt hat die SPD drei Wahlen hintereinander verloren! Woher nimmt sie denn noch den Glauben, jetzt die nächste Wahl zu gewinnen? Mit Herrn Stegener gewinnt sie ganz gewiss nicht!

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Negira 18.05.2017, 16:22
76.

Wahnisnnig neue Erkenntnis. Nur mit Rentengeschenken gewinnt man die Wahl.
NIcht verwunderlich, dass die Jungen weniger wählen gehen. SIe sind zahlenmäßig so unterlegen, dass ihr Stimme gefühlt eh keinen Unterschied macht.
Vielleicht doch mal über ein Familienwahlrecht nachdenken, um ein kleines Gegengewicht zu schaffen.

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competa1 18.05.2017, 16:22
77. In meinem Beitrag..

Zitat von merlin 2
Das ist in dem SPD regierten Land NRW doch absolut genauso gewesen. Kein Unterschied. Fragen Sie doch mal Uni-Angestellte aus den letzten Anstellungsjahren! Was das mit der FDP zu tun haben soll, erklärt sich mir nicht. Darüber hinaus dürfen Sie gerne mal nachfragen was für die Bildung und Betreuung in Summe bereitgestellt worden ist. Inklusion wurde auf dem Rücken nicht dafür ausgebildeter Betreuerinnen und Betreuer durchgezogen, Förderschulen wurden ohne Mittel allein gelassen mit dem Ergebnis, daß sie geschlossen werden mußten und und und. Danke SPD, kann ich da nur sagen.
..habe ich u.a. über befristete Arbeitverträge geschrieben.Diese neu zu regulieren/einzuschränken habe ich von der SPD gehört,jedoch nie von der FDP

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zoon.politicon 18.05.2017, 16:24
78.

Zitat von derinvestigator
Das Sicherheitsproblem, das allein die CDU geschaffen hat, konnte und wollte Rot/Grün nicht aufgreifen wie auch die ungebremste Einwanderung von ihr nicht thematisiert wurde. , v.a. Sozis Die sPD hat nur eine Chance mit einer totalen Runderneuerung: ... 3. klare Abgrenzungen gegenüber der Merkelschen CDU (besonders in der EU-, Euro- und Flüchtlingspolitik); nur diese Abgrenzungen können relevant sein, denn ansonsten ist die sPD ohnehin identisch mit Merkels katastrophaler Politik...
Bez. "Sicherheitsproblem" stimme ich zu:
Meines Erachtens werden in Umfragen - in denen die Befragten im Sinne "sozialer Erwünschtheit" antworten - die Auswirkungen von Sicherheits- und Integrationsproblemen (von Merkels Einwanderungspolitik) auf das Wahlverhalten massiv unterschätzt.
Viele Wähler(Innen) trauen sich nicht, ihre entspr. Ängste offen auszusprechen, handeln aber diesen Ängsten entsprechend in der Wahlkabine.
Hier kommt mal wieder zum Tragen, dass Merkel als Pastorentochter es meisterhaft versteht, anderen, v.a. Sozis, ein "schlechtes Gewissen" zu machen.
Die SPD wäre gut beraten, Merkels Fehler klar zu benennen und auf die Ängste des Wahlvolks offen einzugehen.

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Actionscript 18.05.2017, 16:25
79. Vorteil für die Linke

Eigentlich könnte das Problem der SPD ein Vorteil für die Linke sein. Denn einige der Hauptanliegen der Wähler wie soziale Gerechtigkeit, Abschaffung der Leiharbeit, wo die SPD Probleme hat, die Lösungen dazu sind eher bei den Linken zu suchen. Wenn ich mir viele Kommentare durchlese, so kommt die berechtigte Kritik an der SPD von links, zB Agenda 2010 und Nähe zur CDU. Es scheint mir daher, dass die SPD verzweifelt versucht, sich eher von der Linken zu unterscheiden als von der CDU. Daher zieht die SPD auch immer noch eine GroKo einer RR Koalition oder als Opposition vor. Das wird sich jedoch negativ auf die SPD im September auswirken.

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