Forum: Politik
Bundestagswahlkampf: Linke tritt mit achtköpfigem Spitzenteam an
dapd

Weder Gregor Gysi allein, noch eine Doppelspitze mit Sahra Wagenknecht: Die Linke setzt für den Bundestagswahlkampf auf ein Spitzenteam aus acht Personen. Neben Gysi und Wagenknecht sollen unter anderem auch Dietmar Bartsch und Klaus Ernst dazugehören.

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Europa! 21.01.2013, 13:26
1. Keine gute Idee

Zitat von sysop
Weder Gregor Gysi allein, noch eine Doppelspitze mit Sahra Wagenknecht: Die Linke setzt für den Bundestagswahlkampf auf ein Spitzenteam aus acht Personen. Neben Gysi und Wagenknecht sollen unter anderem auch Dietmar Bartsch und Klaus Ernst dazugehören.
In der Politik zählen Köpfe. Gysi/Wagenknecht wäre ein prima Team, einfach deshalb, weil es die besten und bekanntesten Köpfe sind. Der Rückfall ins Kollektiv wird nicht honoriert werden. Eigentlich schade, denn die LINKE macht ja eine solide Politik, wenn sie mitregiert.

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manque_pierda 21.01.2013, 13:35
2. --------

1 Achtel Kompetenz von jedem, erscheint fast etwas hoch gegriffen, lach

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woodstocktc 21.01.2013, 13:50
3.

"Geteilte Verantwortung ist keine Verantwortung" so hieß es früher beim Bund.. In diesem Fall scheint mir die alte Westentaschenweisheit sogar angebracht.

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caecilia_metella 21.01.2013, 14:35
4. Warum nicht

Es ist ja bekannt, wie interessant einzelne Politiker mitunter blitzartig werden können.

"Wagenknecht ...
Gysi hat aber in der Vergangenheit immer wieder deutlich gemacht, dass er die Lebensgefährtin von Lafontaine ..."

Wagenknecht ...
Gysi hat aber in der Vergangenheit immer wieder deutlich gemacht, dass er Frau Wagenknecht (um die es soeben ging), deren Lebensgefährte Lafontaine ist ...

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Oskar ist der Beste 21.01.2013, 14:49
5. das wird nichts bei der Bundestagswahl

Die Schwierigkeit der Linke ist, daß sie zwar als einzige Partei ein vernünftiges wirtschaftspolitisches Konzept hat, aber das sie es nicht schafft, eine Grundlage zu schaffen, so daß sie die Medien nicht mehr ignorieren können. Das liegt auch daran, daß die Representanten der Linken leider alle zu seriös und zu bürgerlich herüberkommen. Gleichzeitig sind zuviele linke SPDler in eben dieser SPD geblieben sind anstatt in 2010 den Sprung zu machen...man nehme hier nur mal als Bsp die beiden Herausgeber der "nachdenkseiten".
Die Bundestagwahl wird wohl auch in die Binsen gehen, da man sich auf der einen Seite zwar als politische Alternative zu neoliberalen Hartzclique definiert hat und programmatisch auch entsprechend aufgestellt ist. Die Bevölkerung aber glaubt, daß man bei der SPD "soziale" Themen besser addressiert bekommt bzw. bleibt gleich ganz zu Hause.
Nur Lafo mit seinem politischen Donnerhall könnte hier noch kurzfristig die Rettung bringen, denn den können die Medien nicht ignorieren,

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daskänguru 21.01.2013, 14:53
6. Optional

Zitat von Europa!
Eigentlich schade, denn die LINKE macht ja eine solide Politik, wenn sie mitregiert.
Wann und wo hat die Linke je solide Politik gemacht.
1. Damals in Berlin mit Wowereit? guter Witz sehr solide
2. Jetzt in Brandenburg lustig sehr solide
3. Damals in MeckPom der Brüller super solide

Sehr solide für die SPD gegen alle Prinzipien gegen das eigene Wahlprogramm, Hauptsache mit an der Macht. Egal was man vorher gesagt hat. Um an die Macht zu kommen schlucken die doch mehr Kröten als die Grünen und die FDP zusammen.

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friedrich_eckard 21.01.2013, 15:25
7.

Zitat von Oskar ist der Beste
Die Schwierigkeit der Linke ist, daß sie zwar als einzige Partei ein vernünftiges wirtschaftspolitisches Konzept hat, aber das sie es nicht schafft, eine Grundlage zu schaffen, so daß sie die Medien nicht mehr ignorieren können. Das liegt auch daran, daß die Representanten der Linken leider alle zu seriös und zu bürgerlich herüberkommen. Gleichzeitig .....
Was die NachDenkSeiten angeht: ich wundere mich ja schon darüber, dass die sPD nicht mindestens Albrecht Müller nach mehrfachen unverklausierten Wahlempfehlungen für die LINKE zur Partei hinausgeworfen hat. Aber es stimmt schon, dass die Partei vor einem extrem schwierigen Wahlkampf steht. Dabei sind die Hauptgegner ja nicht die konkurrierenden Parteien, gegen die sie personell und konzeptionell jederzeit mühelos bestehen kann.

Die Gegner sind einerseits Depolitisierung, Resignation, Lethargie und Hoffnungslosigkeit, wie die gestrigen Wahlen gezeigt haben: die Partei hat die Wähler, die ihr zum Wiedereinzug in den Landtag gefehlt haeben, an das Nichtwählerlager verloren.

Die Gegner sind andererseits, um es an Personen festzumachen, die Damen Mohn und Springer. Wir werden den vermutlich widersinnigsten Wahlkampf der jüngeren Geschichte erleben: die Auseinandersetzung um Posten und Pfründe zwischen Parteien, die alle demselben Kartell angehören, die sich nur in Nebensächlichkeiten unterscheiden, in allen zentralen Fragen aber überhaupt nicht: die wird uns als "Richtungs-" oder "Lagerwahlkampf" verkauft werden, möglichst noch hochgradig personalisiert, was angesichts der Qualitäten der handelnden Personen zum Lachen reizte, wenn es nicht zum Heulen wäre. Die Positionen der LINKEN werden dabei nicht einmal medial bekämpft, sie werden totgeschwiegen werden. Und am Ende steht dann, jetzt schon mit fast mathematischer Gewissheit vorhersagbar, schwarzrotes Weitergemerkel - denn die LINKE ganz aus dem Bundestag fernzuhalten wird ja bei ihrer stabilen Verankerung in den neuen Bundesländern doch nicht gelingen.

So kann es denn nur darum gehen, im nächsten Bundestag überhaupt noch eine Stimme hörbar zu halten, die als "oppositionell" bezeichnet zu werden den Anspruch erheben kann.

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die-dicke-aus-der-uckerm. 21.01.2013, 15:46
8. sollte sich die Linke vor den Wahlen

Zitat von sysop
Weder Gregor Gysi allein, noch eine Doppelspitze mit Sahra Wagenknecht: Die Linke setzt für den Bundestagswahlkampf auf ein Spitzenteam aus acht Personen. Neben Gysi und Wagenknecht sollen unter anderem auch Dietmar Bartsch und Klaus Ernst dazugehören.
Sptember vom alten DDR-Balast befreien können, ergeht es ihr wie in NS.
Sie haben es selbst in der Hand. So sind sie unwählbar oder nur unter Verleugnung jeglichen Durchblickes.

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freigeist1964 21.01.2013, 17:53
9. Zu viele...

Zitat von sysop
Weder Gregor Gysi allein, noch eine Doppelspitze mit Sahra Wagenknecht: Die Linke setzt für den Bundestagswahlkampf auf ein Spitzenteam aus acht Personen. Neben Gysi und Wagenknecht sollen unter anderem auch Dietmar Bartsch und Klaus Ernst dazugehören.
...Köche verderben den Brei! Aber ob nun ein Kandidat die Partei vertritt oder ein sogenanntes achtköpfiges "Spitzenteam", sympatischer wird mir dadurch diese Partei nicht, denn eine Partei, die immer nur nach dem Staat schreiht, Faulheit akzeptiert und subventioniert und jede Form von Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung ablehnt, ist mir und glücklicherweise auch den meisten Wählern in diesem Land zutiefst suspekt.

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