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Bundestagswahlkampf: Merkel lässt sich Koalitions-Optionen offen
DPA

Schwarz-Gelb-Rot-Grün - nur nicht mit der AfD oder den Linken: Kanzlerin Merkel will sich im Bundestagswahlkampf nicht auf eine Koalition festlegen.

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INGXXL 14.08.2017, 18:08
1. Na warten wir mal

ab wie die Wahl ausgeht. Wahrscheinlich wird es wieder ein GroKo. Andere Koalition sind schwer möglich. Eine Dreikoalition wird sehr instabil sein. Un bis Diesel PKW verboten werden ist selbst Merkel nicht mehr Kanzlerin. Vernüftige wäre in über 10 Jahre den Steuervorteil für Diesel abzuschaffen

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Sonia 14.08.2017, 18:08
2. Wozu auch?

Was sagte der Pfarrer Eppelmann (Oppositioneller in der DDR) in der Merkel-Biografie, Spiegel über diese Frau: "Sie gehörte nicht zu den ersten 500, nicht zu den ersten 5000, nicht zu den 50 000, nicht mal zu den zwei Millionen, die v o r dem 9. November auf der Straße waren, um zu sagen: "Is allet Scheiße".
Abwarten, ihre große Leidenschaft und der feste Glaube daran, wen sollten die Leute sonst als Kanzler(in) haben wollen bzw. wer hätte sich aus der CDU überhaupt gewagt, den Finger zu heben, als Kanzler-Casting war?
Tucholsky ist heute aktueller denn je - jedes Volk wählt sich die Regierung, die es verdient.

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skeptikerjörg 14.08.2017, 18:10
3. Warum auch nicht?

Warum sollte sie sich jetzt festlegen? Als voraussichtlich haushoher Wahlsieger wird die Union die freie Auswahl haben und kann sich in Koalitionsverhandlungen den geeignetsten Partner suchen - oder deren zwei. Und Merkel schließt eine Koalition mit der AfD und den LINKEN aus - im Gegensatz zu Schulz, der zum Thema LINKE rumeiert.

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Paul-Merlin 14.08.2017, 18:19
4. Dieser Kanzlerin ist nur der eigene Machterhalt

wichtig. Das wäre sogar vertretbar, wenn ihre Politik zum Vorteil der Bevölkerungsmehrheit wäre. Ist sie aber leider nicht. Schon ein Vergleich der durchschnittlichen Rentenhöhen zwischen Deutschland und Österreich (dort sind die Renten im Schnitt 40 % höher) zeigt wie die hart arbeitenden Menschen in Deutschland veräppelt und ausgenommen werden.

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gauner12 14.08.2017, 18:53
5. Dann schauen wir mal...

...wer mit Merkel mitregieren will. Die FDP wäre schlecht beraten, wenn Sie wieder eine Ehe mit der Merkel CDU eingehen würde. Dann wäre das Comeback auf 4 Jahre begrenzt und danach wäre die FDP Geschichte. Die SPD ist da zweigeteilt. Eigentlich würden Schulz und Gabriel lieber in die Opposition gehen und sich personell wie auch programatisch erneuern, aber Personen wie Nahles und Maas kleben halt an der Macht. Dann sind da noch die Grünen. Doch eine CDU/Grünen Koalition, die Fahrverbote aussprechen msste, wäre der Untergang für die Grünen. Merkel würde die ganze Schuld den Grünen in die Schuhe schieben. Dann bleibt noch Jamaica, doch ob Merkel dann die CSU unter Kontrolle halten kann ? Letztendlich wäre es doch am einfachsten, wenn wir alle brav CDU wählen, Merkel die absolute Mehrheit bekommt und 4 Jahre Stillstand und Politikkasperletheater genießen dürfen.

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lailamiriam 14.08.2017, 19:08
6. Mutti Merkel Märchentante (MMM)

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert in ihrer Ausgabe vom Montag, 14. August 2017, Merkels Wirtschaftspolitik: "Hoffentlich werden Merkels Jahre als Dauer-Kanzlerin im Dauer-Aufschwung nicht als die Ära der verpassten Chancen in die bundesrepublikanische Geschichte eingehen. Noch profitiert Deutschland von der Demografie, weil die Babyboomer arbeiten. Zudem hilft aktuell die Weltwirtschaft. Der historische Aufstieg der Schwellenländer treibt die hiesige Industrie an. Man hätte sich gewünscht, die Bundesregierung hätte diese einmalig günstigen Umstände genutzt. Um die Bildung zu stärken, mehr Menschen mitzunehmen und teilhaben zu lassen am Wohlstand, um Deutschland für den digitalen Wettbewerb zu rüsten. Um die Energiewende ordentlich zu managen, um die Infrastruktur zu modernisieren und um zum Wohl künftiger Generationen mehr in einen leistungsfähigen Standort zu investieren."
Ich füge hinzu: Und um Trumps Wahnsinnspolitik zu folgen, sich diesem Menschen zu unterwerfen sollen die Rüstungsausgaben verdoppelt werden? Zitat aus dem Artikel:
"Trotz scharfer Kritik aus der SPD will Merkel weiter zu dem Nato-Ziel stehen, wonach die Militärausgaben bis 2024 in Richtung zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht werden sollen. Das solle aber nicht zulasten der Sozialleistungen durchgesetzt werden, wie es die SPD ihr vorgeworfen hatte: "Da wird überhaupt nichts gestrichen", sagte sie." Was für ein tolles Märchen liebe Märchentante!
Und noch was:
Es ist gut, dass sich die SPD mit Martin Schulz an der Spitze in zentralen Politikbereichen wieder deutlich auf die Gewerkschaften zubewegt hat
Wer 40 Jahre lang monatlich 2.500 Euro brutto verdient, kommt in Westdeutschland bei Rentenbeginn im Jahr 2030 auf einen Rentenanspruch von 804 Euro. Aktuell empfiehlt die Deutsche Rentenversicherung allen, die weniger als 823 Euro Rente beziehen, den Anspruch auf Grundsicherung prüfen zu lassen. Da fast jeder zweite Beschäftigte in Deutschland weniger - und zum Teil deutlich weniger - als 2.500 Euro brutto verdient, müsste folglich fast jeder zweite Arbeitnehmer bei Rentenantritt eine Prüfung beim Sozialamt beantragen. Das zeigt: In einem der reichsten Länder der Welt droht die massenhafte Rückkehr von Altersarmut.
Ein tolles Angebot an die geneigten Wähler, liebe Mutti Merkel Märchentante (MMM). Es ist ein zynisches Märchen, dass bei der Rente kein Handlungsbedarf bis 2030 besteht!!!

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christa.hans 14.08.2017, 19:13
7. Muss sie auch nicht.

Alle Parteien stehen bereit mit ihr eine Koalition einzugehen.
Jeder strebt zu den Futtertrögen.
Die beiden ausgeschlossenen Parteien werden es verkraft und aus dieser Aussage von Frau Merkel hoffentlich Wählerstimmen gewinnen.

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citizen01 14.08.2017, 19:16
8. Frau Merkels Plan für das Land interessiert nicht.

Nicht einmal sie selber. Sie entscheidet ad hoc. Muß sie auch, bei den zahllosen selbstgemachten Problemen, die sie in Endlosschleife beschäftigen. Wie gut, daß sie zur Erholung immer mal wieder internationale Kollegen treffen kann.

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INGXXL 14.08.2017, 19:19
9. #2

Also den Vergleich an den Renten auszumachen ist bezeichnend. Die Rentner sind ja nicht gerade die die eine Volkswirtschaft nach vorne bringen

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